Weiden/Oberpfalz (Bayern)

Weiden lage deutschland.png Weiden ist eine kreisfreie Stadt mit derzeit ca. 42.000 Einwohnern im ostbayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz; die Stadt liegt ca. 100 Kilometer östlich von Nürnberg (Karte ?, 2006, aus: commons.wikimedia.org GFDL)

Gegen Mitte des 14.Jahrhunderts wird erstmals die Existenz von Juden in Weiden erstmals erwähnt; vermutlich handelte es sich dabei nur um sehr wenige Juden, die zeitweilig hier lebten. Judensteuer und Judenleibzoll - eingeführt unter der Herrschaft Herzog Ludwigs VII. von Bayern-Ingolstadt - fanden 1416 Erwähnung. Gegen Mitte des 15.Jahrhunderts sollen Juden aus Weiden vertrieben worden sein; spätestens in der zweiten Hälfte des 16.Jahrhunderts ist deren Ausweisung belegt. 1636 musste die Stadt Weiden auf Anweisung der Gebietsherrschaft - gegen den Willen der Bürgerschaft - acht jüdische Familien aufnehmen; deren Aufenthalt endete aber bereits wieder nach kurzer Dauer, da sich erheblicher Widerstand seitens der christlichen Einwohner regte und der Landesherr diesem nachgab und den Juden das Bleiberecht wieder entzog; allerdings schien diese Ausweisungsverfügung nicht strikt zur Ausführung gekommen sein.

Weiden (Merian).jpg 

Historische Ansicht von Weiden - Merian-Stich (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Es sollte mehrere Jahrhunderte dauern, bis sich Ende der 1880er Jahre ein Synagogenverein in Weiden gründete, aus dem 1895 eine selbstständige Gemeinde erwuchs; die Mitglieder kamen vor allem aus der Landgemeinde Floß. Grund für den Zuzug war sicherlich die Tatsache, dass sich Weiden nach Anschluss an das Eisenbahnnetz wirtschaftlich schnell entwickelte.

Der erste Betsaal befand sich in den Jahren 1882 bis 1889 im Privathaus von Joseph Wilmersdörfer am Oberen Tor (siehe Abb. unten). Nach der Gründung des Synagogenvereins waren Betsaal, Gemeinderäume und Schule in einem Neubau in der Ringstraße untergebracht, der am 20.Sept. 1889 durch den Floßer Rabbiner Israel Wittelshöfer feierlich eröffnet wurde. Das Gebäude unterschied sich kaum von den Nachbarhäusern; nur die im neugotischen Stil gestalteten drei Fenster im Obergeschoss ließen auf die Nutzung als jüdisches Gebetshaus schließen.

                                              Bauzeichnung der Synagoge in Weiden (1899) 

                   In einem Artikel der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 14. November 1889 hieß es:

Als Jahre später gravierende Baumängel offenkundig wurden, erfolgte 1905 eine aufwändige Sanierung und Erweiterung des Gebäudes.

Zur Verrichtung religiöser Aufgaben war seitens der Gemeinde ein jüdischer Elementarlehrer angestellt; zeitweise war für das Schächten eine weitere Person tätig. Seit 1878 wurde in Weiden regelmäßiger Religionsunterricht erteilt. Knapp ein Jahrzehnt später gab es eine israelitische Elementarschule - zunächst als Privatschule geführt; diese bestand bis 1902, ehe sie dann bis Ende der 1930er Jahre als „Israelitische Volkshauptschule“ fortgeführt wurde.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2088/Weiden%20Israelit%2002051889.jpg  

Stellenangebote aus der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 2.Mai 1885 und vom 11.Aug. 1921

Ein eigenes Friedhofsgelände hatte die Gemeinde um 1900 nordöstlich der Altstadt am Fohlenweg erworben; bis zu diesem Zeitpunkt diente der Floßer Begräbnisplatz als letzte Ruhestätte der Weidener Juden.

Bis zum Tode des Rabbiners Israel Wittelshöfer gehörte die jüdische Gemeinde Weiden dem Rabbinat Floß an, schloss sich 1896 dem Rabbinat Bayreuth an und wurde 1911 dem Distriktrabbinat Regensburg zugewiesen. Seit 1931 gehörte die Gemeinde Weiden dem neuen Bezirksrabbinat Regensburg-Neumarkt an.

Juden in Weiden:

    --- um 1480 .......................   4 jüdische Familien,

--- um 1640 ................... ca.  60 Juden,

    --- 1833 ..........................   2   “  ,

    --- 1875 ..........................  31   “  ,

    --- 1890 .......................... 106   “  ,

    --- 1910 .......................... 156   “  ,

    --- 1920 .......................... 164   “  ,

    --- 1925 .......................... 154   “  ,

    --- 1929 .......................... 175   “  ,*    * incl. Erbendorf

    --- 1933 .......................... 168   “  ,*

    --- 1935 (Jan.) ................... 138   “  ,

    --- 1937 (Nov.) ................... 103   “  ,

    --- 1939 (Okt.) ...................  16   “  ,

    --- 1941 (Okt.) ...................  12   “  ,

    --- 1942 (Mai) ....................  keine,

    --- 1945 (Dez.) ............... ca. 470   “  , 

--- 1946 (Dez.) ............... ca. 650   “  ,

    --- 1962 ..........................  51   “  .

Angaben aus: Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945, S. 100

und                 Michael Brenner, Am Beispiel Weiden - Jüdischer Alltag im Nationalsozialismus, S. 53

Weiden (Oberpfalz), Bayern - Marktplatz (Zeno Ansichtskarten).jpg hist. Postkarte, um 1915 (aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Die jüdischen Bewohner Weidens verdienten ihren Lebensunterhalt vor allem im Handel mit Hopfen, Glasprodukten und Stoffen; auch im Viehhandel waren sie regional engagiert; auch gab es zahlreiche kleinere Geschäftsleute, die den alltäglichen Bedarf der meist ländlichen Bevölkerung abdeckten.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20235/Weiden%20PK%201022.jpg

Das Obere Tor, rechts davon Geschäfts- u. Wohnhaus von Joseph Wilmersdörfer (hist. Postkarte, Sammlung P.K.Müller)

Zu Beginn der NS-Diktatur 1933 lebten in Weiden etwa 180 Juden - bei einer Gesamtbevölkerung von knapp 23.000 Einwohnern. Die Boykottmaßnahmen des Jahres 1933 stießen bei der hiesigen Bevölkerung auf wenig Resonanz; um die Kunden vom Einkauf in jüdischen Geschäften abzuhalten, wurden „arische“ Käufer in sog. „Schandspalten“ öffentlich gebrandmarkt. Bereits im Januar 1933 waren Schaufensterscheiben zweier jüdischer Geschäfte von Nationalsozialisten zertrümmert worden; in den folgenden Wochen wurden antijüdische Parolen an Hauswänden geschmiert. Nach 1934 wurden die Juden Weidens zunehmend diskriminiert; so hatte die Stadtverwaltung bereits im Sommer 1934 Juden verboten, das städtische Schwimmbad aufzusuchen. Im Dezember des gleichen Jahres wurden Schaufenster jüdischer Geschäfte zertrümmert, vermutlich als Reaktion auf einen Hetz-Artikel in der NS-Zeitung „Bayrische Ostmark”. In Zivil gekleidete NS-Angehörige versperrten „arischen“ Kunden den Weg in jüdische Läden mit dem Hinweis: „Das ist ein jüdisches Geschäft, hier dürfen Sie nicht kaufen!” Zwischen 1937 und 1939 gaben immer mehr jüdische Geschäftsleute ihre Betriebe auf; die meist im Stadtzentrum liegenden Geschäfte verschwanden aus dem Straßenbild; ihre Besitzer emigrierten mehrheitlich.

                   Ende April 1938 erschienen in der Zeitung „Bayrische Ostmark” die folgenden Zeilen:

... Die Juden wandern ab. Zum ersten Mal seit der Jahrhundertwende ist die Zahl der in Weiden ansässigen Juden unter 100 gesunken. Nach dem Stand vom 1.April 1938 sind in unserer Stadt jetzt 97 Juden ansässig. Wir hoffen, daß sich auch diese in der kommenden Zeit in stärkerem Umfang zum Weggang entschließen. ... Weiden kann sich glücklich schätzen, daß es seit dem Jahre 1933 die Hälfte seiner jüdischen Schmarotzer verloren hat. Noch glücklicher wären wir, wenn auch der letzte Jud den Staub seiner Heimat, die bisher von ihm ausgeplündert wurde, von den Füßen schütteln würde. Wir würden ihm bestimmt keine Träne nachweinen.

An den Ausschreitungen und Zerstörungen des Novemberpogroms von 1938 beteiligten sich in Weiden hauptsächlich ortsansässige SA- und SS-Leute. Diese waren nach der offizielle Gedenkfeier der NSDAP zum „Totengedenktag der Bewegung“ im nahen Neustadt zur Synagoge marschiert, hatten dort Kultgegenstände auf die Straße geworfen und versucht, das Gebäude in Brand zu stecken. Auf Initiative des Bürgermeisters wurde aber von einer Brandlegung Abstand genommen; doch die Inneneirichtung wurde vollständig zerstört. Andere SS-Angehörige verwüsteten Wohnungen von Juden. Im Laufe der Nacht wurden etwa 30 bis 40 Juden zum Rathaus geschleppt und teilweise auch verprügelt, danach von Polizisten ins Landgerichtsgefängnis gebracht. Von hier aus verschleppte man 23 jüdische Männer - über Regensburg - ins KZ Dachau. Zwischen 1933 und 1939 verließen etwa 140 jüdische Bewohner die Stadt; den meisten gelang es zu emigrieren. Die 16 in Weiden zurückgebliebenen Juden wurden zunächst im „Judenhaus“ untergebracht, später dann deportiert. Nach dem letzten Transport erklärte der Weidener Oberbürgermeister 1942 seine Stadt für „judenrein”.

Ende der 1940er Jahre fanden zehn Gerichtsverfahren gegen aktiv Beteiligte an den Weidener Pogromen statt; ein Teil von ihnen wurde abgeurteilt, andere wurden freigesprochen.

Wachturm und Baracken des Konzentrationslagers Flossenbürg Ganz in der Nähe von Weiden bestand von 1938 bis Mitte April 1945 das Konzentrationslager Flossenbürg. Etwa 100.000 Häftlinge hielt die SS in Flossenbürg und seinen  ca. 90 Außenlagern – verteilt über Bayern, Böhmen und Sachsen - gefangen. Sie kamen aus mehr als 30 Ländern, die meisten von ihnen aus Osteuropa. Die KZ-Häftlinge wurden im Granit-Steinbruch unter mörderischen Bedingungen ausgebeutet. Mindestens 30.000 Gefangene kamen während der Haft ums Leben.  Heute befindet sich auf einem Teil des ehemaligen Lagergeländes eine Gedenkstätte.

 

Die Stadt Weiden, in deren Nähe das KZ Flossenbürg lag, war unmittelbar nach Kriegsende ein Sammelpunkt für befreite Häftlinge aus Konzentrationslagern, darunter zahlreiche osteuropäische Juden. Um die Jahreswende 1946/1947 wurden ca. 650 Personen gezählt. Auswanderung nach Palästina/Israel und in die USA ließen die Zahl der jüdischen Bewohner deutlich zurückgehen. Die hier verbliebenen gründeten 1953 in Weiden die neue "Israelitische Kultusgemeinde Weiden". Vorsitzender der Gemeinde in Weiden war mehr als vier Jahrzehnte Hermann Zwi Brenner (1916-2004).

In Weiden erinnert eine Gedenkstein mit den folgenden Worten:

Zum Andenken an die 34 jüdischen Weidener Bürger,

die in den Konzentrationslagern der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft ermordet wurden.

Im Neuen Rathaus der Stadt wurde 2020 eine Gedenktafel enthüllt, die namentlich 91 Weidener NS-Opfer nennt.

Auf dem seit 1901 belegten jüdischen Friedhof in Weiden – er befindet sich nordöstlich der Altstadt – sind heute ca. 80 Grabstätten vorhanden.

WeidenJüdischerFriedhofVonSüdWesten1.JPG WeidenJüdischerFriedhofVonNorden5.JPG

Jüdischer Friedhof in Weiden (Aufn. A. Koch, 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Da der bestehende jüdische Friedhof in Weiden in absehbarer Zeit voll belegt sein würde, erwarb die jüdische Gemeinde Weiden 2011 ein 1.500 m² großes Gelände nördlich des Weidener Waldfriedhofs zur Anlage einer neuen Begräbnisstätte.

2005 waren bei der Jüdischen Gemeinde Weiden mehr als 300 Juden gemeldet, davon 280 sog. „Kontingentflüchtlinge“ aus den GUS-Staaten.

In einem unscheinbaren Gebäude in der Ringstraße sind die gemeindlichen Einrichtungen untergebracht.

 

                                          Synagogenraum in Weiden (Aufn. Mitterdeich.de)                Rabbinerin der Weidener Gemeinde*

* Gesa S. Ederberg übernahm im Frühjahr 2003 das Amt eines Rabbiners. Sie ist die zweite Frau in Deutschland, die einer Gemeinde vorsteht.

Nach dem langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Weiden, Hermann Zwi Brenner, wurde 2013 ein Platz an der Campus-Allee benannt. Brenner, der die Shoa überlebte, kam nach Kriegsende nach Weiden, wo er später ein Textilgeschäft betrieb. Als Gründer der jüdischen Nachkriegsgemeinde war er mehr als vier Jahrzehnte deren Vorsitzender; er starb 2004.

 

Im nördlich von Weiden gelegenen Neustadt an der Waldnaab bestand vom 14.Jahrhundert bis 1684 eine jüdische Gemeinde. Im Stadtteil Freyung siedelten sich ab Mitte des 14.Jahrhundertrs - neben Handwerkern und anderen Handelsleuten - auch Juden an. Begünstigt wurde ihre Ansässigkeit dadurch, dass ihnen für die Dauer von zehn Jahren bestimmte Rechte zugestanden wurden; so u.a. waren sie von Abgaben befreit und erhielten die Garantie, ihre Waren ungehindert transportieren zu können. Dies führte zur Ansiedlung weiteter Familien und zur Gründung einer jüdischen Gemeinde. Zu den gemeindlichen Einrichtungen gehörte ein südwestlich der Altstadt angelegter Friedhof. Als dann gegen Ende des 17.Jahrhunderts die Herrschaftsgewalt in Neustadt an einen erz-katholischen Fürsten fiel, war mit der Vertreibung der jüdischen Familien das Ende der Gemeinde gekommen. In der Folgezeit verfiel der jüdische Friedhof.

Im lokalen Museum ist ein aus dem Jahre 1648 datierter Grabstein des alten jüdischen Friedhofs ausgestellt. Im Bereich des ehemaligen Begräbnisgeländes - es hatte seit Mitte des 18.Jahrhunderts als Gartenland gedient - heißt heute noch ein Straßenzug "Judengraben".

 

In Tirschenreuth - ca. 35 Kilometer nördlich der Stadt Weiden - waren seit den 1870er Jahren jüdische Familien ansässig; sie kamen aus dem Böhmischen, vor allem aus Kuttenplan, Muttersdorf und Tachau. Ihre Tätigkeiten in Gewerbe, Handel und Industrie führten bald zu einem wirtschaftlichen Aufschwung; so brachte besonders die Spiegelglashütte von Leopold Bloch und S. Arnstein zahlreiche Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region.

Während der NS-Zeit verloren die jüdischen Familien ihre Lebensgrundlage; im Jahre 1942 war Tirschenreuth „judenrein“ – wie es im NS-Jargon hieß.

 

In Waldsassen – im heutigen Landkreis Tirschenreuth – lebten seit der 2.Hälfte des 19.Jahrhunderts einige jüdische Familien, die der jüdischen Gemeinde Floß angehörten. Zu Beginn der NS-Zeit besaß Waldsassen ca. 20 jüdische Bewohner, die in den Folgejahren zumeist verzogen. Die wenigen noch verbliebenen wurden 1942 deportiert. Nachweislich wurden acht gebürtige bzw. länger am Ort wohnhaft gewesene jüdische Personen Opfer des Holocaust.

 

Weitere Informationen:

Wilhelm Volkert, Die Juden in der Oberpfalz im 14.Jahrhundert, in: Zeitschrift für Bayrische Landesgeschichte (ZBLG) 30/1967, S. 560 f.

Gabriele Pötzl, Die Judenverfolgung in Weiden 1933 - 1942, Examensarbeit Universität Erlangen 1978

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann, Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918 - 1945. Geschichte und Zerstörung, Oldenbourg-Verlag, München/Wien 1979, S. 100 - 102

Michael Brenner, Judenverfolgung im Dritten Reich - aufgezeigt am Alltag der ehemaligen und heutigen Weidener Juden unter der NS-Herrschaft, ‘Schülerwettbewerb Deutsche Geschichte” 1980/81

Heinrich Ascherl, Geschichte der Stadt und Herrschaft Neustadt a.d. Waldnaab, Hrg. Stadt Neustadt a.d. Waldnaab, 1982,  S. 338 ff.

Gabriele Pötzl-Brenner, Judenemanzipation und Judenverfolgung in der Oberpfalz, Dissertation Universität Erlangen 1983

Michael Brenner, Am Beispiel Weiden - Jüdischer Alltag im Nationalsozialismus, Arena-Verlag, Würzburg 1983

Dieter Albrecht, Die nationalsozialistische Judenpolitik mit besonderer Berücksichtigung der Oberpfalz, in: H.Bungert/F.Prechtl (Hrg.), Ein Jahrtausend Amberg, Schriftenreihe der Universität Regensburg 11/1984, S. 123 ff.

Johannes Laschinger, Judenpogrome in Weiden und Amberg 1938, in: VHVO* Teil 1 im 128.Band (1988), S. 185 ff.  ( * Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg)

Siegfried Wittmer, Juden in der Oberpfalz von den Anfängen bis 1918, in: VHVO* 132/1992, S. 27 - 92

Israel Schwierz, Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern - Eine Dokumentation, Hrg. Bayrische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, 2.Aufl., München 1992, S. 300/301

Siegfried Wittmer, Juden in der Oberpfalz von 1919 bis 1993, in: VHVO 133/1993, S. 125 – 156

Germania Judaica, Band III/2, Tübingen 1995, S. 1559/1560

Ingild Janda-Busl, Is gewejn a Folk - Jüdisches Leben in Böhmen und der nördlichen Oberpfalz von Hof bis Weiden und von Eger bis Pilsen - Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Weiden/Oberpfalz 2001, S. 70 – 74

Weiden (Oberpfalz), in: alemannia-judaica.de (mit diversen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Sebastian Schott, „Weiden - a mechtige Kehille“. Eine jüdische Gemeinde in der Oberpfalz vom Mittelalter bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts, 2. erg. Aufl., Pressath 2003

Martin Hladik, Weiden hat eine Rabbinerin und Deutschland die zweite Frau in dieser Position, in: "Mittelbayrische Zeitung" vom 10.3.2003

                       A.Hager/C. Berger-Dittscheid, Weiden, in: Mehr als Steine ... Synagogengedenkband Bayern, Bd. 1, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg/Allgäu 2007, S. 309 - 319

Sebastian Schott, Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Weiden bis zur Mitte des 20.Jahrhunderts, in: M.Brenner/R.Höpfinger (Hrg.), Die Juden in der Oberpfalz. Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern, Band 2, Oldenbourg Verlag, München 2009, S. 105 – 118

Ingild Janda-Busl, Juden in der oberpfälzischen Kreisstadt Tirschenreuth (1872 – 1942), Erich Weiß Verlag, Bamberg 2009

Ingild Janda-Busl, Juden im Landkreis Tirschenreuth, Band 1: Erbendorf und Kemnath, Erich Weiß Verlag, Bamberg 2011

Ingild Janda-Busl, Juden im Landkreis Tirschenreuth, Band 2: Bärnau und Mitterteich,, Erich Weiß Verlag, Bamberg 2012

Ingild Janda-Busl, Juden im Landkreis Tirschenreuth, Band 3: Waldsassen, Erich Weiß Verlag, Bamberg 2013

Weiden – Jüdische DP-Gemeinde, online unter: after-the-shoah.org

Sebastian Schott (Red.), Jüdische Gemeindehäuser und Synagogen in der östlichen Oberpfalz und im angrenzenden Westböhmen (ehem. politischer Bezirk Tachau/Tachov) - Das jüdische Gemeindehaus in Weiden, in: Wilfried Heller (Hrg.), Jüdische Spuren im ehemaligen Sudetenland, - Beiträge einer internationalen Tagung in Cheb (Eger), 2017, S. 114 - 120

Bayrischer Rundfunk (Red.), Weiden: Gedenktafel für NS-Opfer als Mahnmal für die Zukunft, online abrufbar unter: br.de/nachrichten/bayern/ vom 27.1.2020

Helmut Kunz (Red.), Wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde Weiden, in: „Der Neue Tag – Sulzbach-Rosenberger – Amberger Zeitung“ vom 19.2.2020