Lemgo (Nordrhein-Westfalen)

Datei:Lemgo in LIP.svg Lemgo ist mit derzeit ca. 41.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Kreises Lippe im Regierungsbezirk Detmold im Nordosten Nordrhein-Westfalens (Karte TUBS, 2008, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Stadtansicht von Lemgo – Stahlstich um 1665 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Bereits im 14.Jahrhundert ist eine Ansiedlung von Juden in Lemgo dokumentiert; allerdings waren es zunächst nur sehr wenige Familien, die auch nur zeitweilig hier lebten. Denn Lemgo gehörte zu denjenigen Städten, die Ansiedlung und wirtschaftliche Entfaltung der Juden durch Restriktionen einschränkten; diese Tatsache gründete sich darauf, dass das die Stadt beherrschende Bürgertum mit seinen Zünften sich gegen wirtschaftliche Konkurrenz absichern wollte. Der älteste (erhalten gebliebene) auf zehn Jahre befristete Niederlassungsvertrag, den die Stadt mit dem „Juden Salomon“ geschlossen hatte, war 1552 ausgestellt worden; für die Niederlassung waren jährlich „20 Joachimsthaler“ zu entrichten, wobei alle anderen städtischen Abgaben entfielen. In den Folgejahrzehnten bzw. -jahrhunderten waren es stets nur einzelne jüdische Familien, die unter dem Schutz des Magistrats standen.

Erst 1858 wurde die Ansiedlungsbeschränkungen durch ein Emanzipationsgesetz außer Kraft gesetzt. Eine Ausnahme bildeten bis dato nur drei ‚Schutzjuden’, die mit ihren Familien in Lemgo ansässig sein durften.

Nutzte die kleine Judenschaft Lemgos zunächst einen Betraum in einem Privathause in der Mittelstraße, so konnte sie im Herbst 1883 ein neues Synagogengebäude in der Neuen Straße einweihen; die finanziellen Mittel dafür waren durch Spenden und Stiftungen aufgebracht worden.

                                        

                                                                   Anzeige in der „Lippischen Post” (1883)                                         Synagoge von Lemgo (hist. Aufn.)

                Die „Lippische Post” berichtete über die Einweihung:

„ ... Nachdem im alten Gotteshause eine Abschiedspredigt seitens des hies. Predigers Saphra gehalten, zogen die Gemeindemitglieder, voran die Thoraträger, und begleitet von einer Deputation der Stadtvertretung und verschiedenen Festteilnehmern zu der neuen Synagoge. Dieselbe steht leider an einer etwas abgelegenen Straße ... , ihr Bau ist ein durchweg stattlicher und in seinen inneren Räumen reich verzierter. ...”

Beim Besuch der Synagoge an hohen jüdischen Feiertagen hielten die Lemgoer Gemeindemitglieder ihre religiösen Traditionen aufrecht, doch im Familienleben verzichtete man in den meisten Fällen auf die Einhaltung religiöser Vorschriften; auch im Geschäftsleben galt ihnen der Sabbat nicht mehr als ‚geheiligter Ruhetag’; ihre Läden waren an diesem Tage geöffnet. Bereits seit 1851 bestand eine kleine jüdische Elementarschule, die von wenigen Kindern aus Lemgo und Brake besucht wurde; ca. sechs Jahrzehnte später wurde sie aufgegeben.

Anfang der 1870er Jahre war ein neuer jüdischer Friedhof angelegt worden; die alte Begräbnisstätte am Ostertorwall war bereits seit 1721 belegt worden.

Juden in Lemgo:

        --- um 1730 ......................    5 jüdische Familien,  

    --- 1788 ..........................  24 Juden,

    --- 1835 ..........................  19   “  ,

    --- 1858 ..........................  43   “  ,

    --- 1867 ..........................  64   “  ,

    --- 1880 .......................... 105   “   (1,7% d. Bevölk.),

    --- 1890 .......................... 102   “  ,

    --- 1900 .......................... 111   “  ,

    --- 1910 ..........................  99   “   (1% d. Bevölk.),

    --- 1925 ..........................  70   "  ,

    --- 1933 ..........................  63   “  ,

    --- 1940 ..........................   ?   “  .

Angaben aus: Juden in Lemgo und Lippe - Kleinstadtleben zwischen Emanzipation und Deportation, ..., Heft 3, S. 40

1900 lebten in Lemgo etwas mehr als 100 Bewohner mosaischen Glaubens; damit war die hiesige jüdische Gemeinde zur zweitgrößten des Fürstentums Lippe avanciert. Die Lemgoer Juden waren damals mehrheitlich im Getreide-, Vieh- und Altwarenhandel tätig. Unter den jüdischen Unternehmern und Kaufleuten erlangten die Familien Lenzberg, Hochfeld und Kabaker eine besondere Bedeutung. Die meisten anderen jüdischen Familien hingegen gehörten zu den sozial Schwächeren. Die Beziehungen zwischen christlicher Bevölkerungsmehrheit und jüdischer -minderheit hatten auf Grund zahlreicher Kontakte auf geschäftlicher und gesellschaftlicher Ebene zu einem unverkrampften Miteinander und zu einer weitest gehenden Integration der Lemgoer Juden geführt. Eine erste antisemitische Welle schwappte im letzten Jahrzehnt des 19.Jahrhunderts ins Fürstentum Lippe, aber fand bei der einheimischen Bevölkerung nur wenig Zustimmung. Dagegen konnte die antisemitische Agitation völkischer Gruppen und der NSDAP in der Zeit der Weimarer Republik schon eine größere Anhängerschaft mobilisieren.

Nach der NS-Machtübernahme sollte auch in Lemgo der reichsweit angekündigte Boykotttag am 1. April 1933 den ersten Markstein gegen die Lippischen Juden setzen; getragen wurde die „Aktion“ vom „Kampfbund des gewerblichen Mittelstandes” in Zusammenarbeit mit SA bzw. SS.

Bereits Tage zuvor wurden jüdische Läden als solche markiert; am Boykotttag selbst wurden potenzielle Kunden am Betreten der Geschäfte gehindert, einzelne Geschäftsinhaber kurzzeitig inhaftiert. Die antisemitische Propaganda, die 1933 bei der einheimischen Bevölkerung noch nicht den von der NSDAP gewünschten Erfolg hinterlassen hatte, steigerte sich in den Folgejahren und erreichte im Sommer 1935 einen vorläufigen Höhepunkt; die „Lippische Staatszeitung” veröffentlichte Artikel, die die Juden als „gemeingefährlicheSpekulanten, Mädchenschänder und Verbrecher an der deutschen Volksgesundheitdarstellten. Einzelne jüdische Bürger wurden namentlich öffentlich diffamiert. Auch die Kommunalverwaltung von Lemgo begann nun vermehrt gegen die jüdischen Bürger der Stadt vorzugehen, sie vor allem noch weitgehender aus Wirtschaft und Gesellschaft auszuschließen. In diesem Zusammenhang wurde am 12.August 1935 ein Ortsstatut erlassen, in dem es hieß:

1. Geschäftsleute, Handwerker, Bauern und andere Volksgenossen, die noch Juden in ihrem Handel unterstützen, werden von der Vergebung städtischer Aufträge ausgeschlossen.

2. Kaufleute, die zur Entgegennahme von Bedarfdeckungsscheinen zugelassen sind, haben die eidesstattliche Versicherung abzugeben, daß sie nicht mehr von Juden beziehen.

3. Juden haben auf Vergünstigungen, die seitens der Stadt gewährt werden, keinerlei Anrecht.

4. Juden wird jeglicher Handel auf den städtischen Märkten verboten.

5. Juden ist das Baden in der Badeanstalt verboten.

6. Neuer Zuzug von Juden nach Lemgo wird nicht gestattet.

   (aus: Stadtarchiv Lemgo, A 1764)

1937 war die ökonomische Ausgrenzung der Lemgoer Juden so gut wie abgeschlossen. Waren die (aggressiven) antijüdischen Maßnahmen in den Jahren 1936/1937 in Lemgo zurückgefahren worden, so eskalierte in den Novembertagen des Jahres 1938 die „Empörung über den feigen Mord in Paris”. Nach mehreren Versuchen wurden am frühen Morgen des 10.November die Synagogentore von SS-Angehörigen aus Lemgo und anderen Orten aufgebrochen, die Inneneinrichtung weitgehend zerstört und am folgenden Tage angezündet; die Synagoge brannte völlig aus. Grabsteine wurden sowohl auf dem alten jüdischen Friedhof am Ostertorwall (anschließend wurden alle Grabsteine abgeräumt) als auch auf dem neuen an der Konsul-Wolff-Straße umgeworfen und die Anlagen verwüstet.

Von den mehr als 60 Juden, die 1933 in der Stadt lebten, konnten bis 1940 mehr als die Hälfte in europäische und überseeische Länder auswandern. Die in Lemgo verbliebenen wurden in zwei „Judenhäusern“ ghettoisiert. Ende Juli 1942 wurden die letzten noch in Lemgo verbliebenen „Volljuden“ nach Theresienstadt deportiert. Unter ihnen war auch Adolf Sternheim, der letzte Vorsteher der Lemgoer jüdischen Kultusgemeinde. Im Juni 1945 kehrte Adolf Sternheim nach Lemgo zurück; seine Frau war im Ghetto Theresienstadt an Entkräftung gestorben, sechs weitere Familienangehörige in Vernichtungslagern ermordet worden. Zu den Überlebenden aus Lemgo zählten neben Adolf Sternheim die beiden Jüdinnen Helene Rosenberg und Karla Frenkel (Raveh).

 

Am 10.November 1963 wurde anlässlich des 25.Jahrestages der Pogromnacht in der Neuen Straße eine Gedenk- und Mahntafel enthüllt, die die folgende Inschrift trägt:

Hier stand seit 1883 das Gotteshaus der jüdischen Gemeinde.

Es wurde am 9.November 1938 von Deutschen zerstört.

Diese Schuld nicht zu vergessen, mahnen die christlichen Gemeinden Lemgo und Brake.

20 Jahre später wurde eine weitere Erinnerungstafel mit ähnlicher Inschrift hinzugefügt.

Im Jahre 1987 hat die Stadt Lemgo zum Gedenken an die Opfer der Shoa eine Mahn- und Gedenkstätte errichtet. Zwölf Jahre später wurden hier Tafeln angebracht, die namentlich die ermordeten ehemaligen Angehörigen der Lemgoer Gemeinde nennen.

File:Lemgo - Denkmal Synagoge (7).jpgMahn- u. Gedenkstätte Lemgo (Aufn. Ts., 2013, aus: commons.wikimedia.org, CCO)

Zum 50.Jahrestag der Reichspogromnacht wurde die Begegnungs- und Dokumentationsstelle im Frenkel-Haus der Öffentlichkeit übergeben. Bei dem Haus handelt es sich um das frühere Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Familie Frenkel. In dieser Außenstelle des Stadtmuseums Lemgo wird in Text- und Bildtafeln an die Geschichte der Juden der Stadt erinnert.

Bild von Larla Raveh Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Karla Raveh, geb. Frenkel; sie wurde in Lemgo geboren und lebt seit 1949 in Israel. Das Haus in der Echternstraße 70 gehörte ihren Großeltern; sie selbst hat mit ihren Eltern und Geschwistern in diesem Haus von 1934/1935 bis zur Deportation im Jahre 1942 gewohnt. Im Jahre 1988 wurde Karla Raveh - sie war die einige Überlebende der Familie Frenkel -  zur Ehrenbürgerin der Stadt Lemgo ernannt. Als Zeitzeugin hat sie viele Gespräche mit Schülerinnen und Schülern geführt. Die Gesamtschule des Kreises Lippe in Lemgo trägt seit 1997 ihren Namen. Im Jahre 2017 verstarb Karla Raveh im Alter von 90 Jahren beim Besuch ihrer Heimatstadt. Zur Erinnerung an Karla Raveh ließ die Stadt Lemgo für ihre ehemalige Ehrenbürgerin einen Gedenkstein aufstellen (2018); der von der Lemgoer Bildhauerin Carolin Engels gestaltete Stein fand vor dem alten jüdischen Friedhof (am Ostertorwall) seinen Platz..

 Vom Ehepaar Raveh 1988 an die Stadt Lemgo übergebene Gedenktafel (Aufn. 2000)

Bereits ein Jahr zuvor (1987) war am Platz der ehemaligen Synagoge die neugestaltete Mahn- und Gedenkstätte „Synagoge Neue Straße” eingeweiht worden. 1999 wurden hier außerdem Tafeln mit den Namen der Lemgoer Juden angebracht, die in NS-Lagern ermordet worden waren.

2009 wurde mit der Verlegung von sog. „Stolpersteinen“ begonnen; mittlerweile findet man in den Gehwegen mehr als 50 dieser Erinnerungstäfelchen (Stand 2020).

Lemgo - 2014-09-27 - Stolpersteine Frenkel & Co (12).jpgLemgo - 2014-09-27 - Stolpersteine Frenkel & Co (8).jpgLemgo - 2014-09-27 - Stolpersteine Frieda Michaelis, Irma-Elise Blumenthal.jpg

"Stolpersteine" verlegt in der Echternstraße und der Mittelstraße (Aufn. T., 2014, aus: wikipedia.org, CCO)

Während auf dem alten Friedhof (Ostertorwall/Ecke Hirtenstraße) keine originalen Grabsteine mehr zu finden sind, haben auf dem neuen Friedhof an der Konsul-Wolff-Straße ca. 100 Grabsteine die Zeiten überdauert.

Jüdischer Friedhof (Aufn. G., 2013, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

Am Pfeiler der Kanzel der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Lemgoer Marienkirche ist ein Relief zu finden, das Jesus zeigt, wie er von zwei Juden geschlagen wird (Tatsächlich sollen es aber römische Soldaten gewesen sein, die Jesus vor der Kreuzigung auspeitschten).

 

In Brake – heute einer von insgesamt 14 Stadtteilen Lemgos - sind seit dem frühen 17.Jahrhundert einzelne jüdische Familien urkundlich nachweisbar, die ihre Ansässigkeit auf erworbene Schutzbriefe gründeten. Im 18.Jahrhundert lassen sich für Brake mindestens sieben „Schutzjuden“ nachweisen; im Laufe des 19.Jahrhunderts haben im Ort nie mehr als 30 jüdische Personen gelebt; 1925 waren es nur noch fünf, 1940 war die Stadt "judenfrei".

 

Weitere Informationen:

K.Raveh (Frenkel)/H.Rosenberg, Überleben - Der Leidensweg der jüdischen Familie Frenkel aus Lemgo, Bielefeld 1986

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 738/739

Überleben - Der Leidensweg der jüdischen Familie Frenkel aus Lemgo, in: "FORUM Lemgo - Schriften zur Stadtgeschichte", Heft 1, Hrg. Archiv- und Museumsamt Lemgo, 1987

Jürgen Scheffler/Herbert Stöwer (Bearb.), Juden in Lemgo und Lippe - Kleinstadtleben zwischen Emanzipation und Deportation, "FORUM Lemgo - Schriften zur Stadtgeschichte", Heft 3 (mehrere Aufsätze), Hrg. Archiv- und Museumsamt der Stadt Lemgo, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 1988

Jürgen Scheffler, ‘Frenkel-Haus’-Museum. Dokumentations- und Begegnungsstätte in Lemgo, in: "Aus westfälischen Museen", Jg. 5, Heft 1/1989

H. und K. Pohlmann, Kontinuität und Bruch - Nationalsozialismus und die Kleinstadt, in: "Schriften zur Stadtgeschichte", Heft 5, Bielefeld 1990

Klaus Pohlmann, Jüdische Emanzipation und Festigung antijüdischer Stereotype. Zur Geschichte der Lemgoer Juden in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts, in: P.Johanek/H.Ströwer (Hrg.), 800 Jahre Lemgo. Aspekte der Stadtgeschichte. Beiträge zur Geschichte der Stadt Lemgo 2/1990, S. 347 - 372

Klaus Pohlmann, Vom Schutzjuden zum Staatsbürger jüdischen Glaubens. Quellensammlung zur Geschichte der Juden in einer deutschen Kleinstadt 1650 - 1900, Lippische Geschichtsquellen 18, Detmold 1990

Jürgen Scheffler, Jüdisches Leben in einer alten Stadt - Ein Rundgang zur Stadtgeschichte Lemgos (Faltblatt), Hrg. Stadt Lemgo u. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Lemgo 1994

Jürgen Scheffler, “Man durfte nicht dabei sein”. Die Ausgrenzung der Juden in Lemgo 1933 - 1938, in: Werner Freitag (Hrg.), Das Dritte Reich im Fest. Führermythos, Feierlaune und Verweigerung in Westfalen 1933-1945, Bielefeld 1997

Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil III: Regierungsbezirk Detmold, J.P.Bachem Verlag, Köln 1998, S. 325 - 329

Kirsten Menneken/Andrea Zupancic (Hrg.), Jüdisches Leben in Westfalen, Klartext Verlag, Essen 1998

G. Birkmann/H. Stratmann, Bedenke vor wem du stehst - 300 Synagogen und ihre Geschichte in Westfalen u. Lippe , Klartext Verlag, Essen 1998, S. 177/178

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag, Bochum 1999, S. 333/334

Andreas Lange/Jürgen Scheffler (Hrg.), Auf den Spuren der Familie Gumpel. Biografische Zeugnisse als Quellen zur jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2006 (auch als PDF-Datei vorhanden unter: nicolai-lemgo.de)

Hanne Pohlmann, Judenverfolgung und NS-Alltag in Lemgo. Fallstudien zur Stadtgeschichte, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2011

Auflistung der in Lemgo verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Lemgo

Klaus-Pohlmann (Bearb.), Lemgo, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Ardey-Verlag, Münster 2013, S. 489 - 500

Ursula Olschewski (Bearb.), Lemgo-Brake, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Ardey-Verlag, Münster 2013, S. 500 - 504

Jürgen Scheffler (Hrg.), Das Frenkel-Haus Lemgo. Wohnhaus, Erinnerungsort, Gedenkstätte, in: Schriften des Städtischen Museums Lemgo, Bielefeld, Verlag für Regionalgeschichte, Band 14/2016

N.N. (Red.), Antisemitismus in Brake, in: “NWZ – Nordwest Zeitung" vom 26.1.2018

Yvonne Glandien/Lorraine Brinkmann (Red.), Gegen das Vergessen: 112 Stolpersteine erinnern in Lippe an Holocaust-Opfer, in: „Lippische Landeszeitung“ vom 27.1.2020