Weißenfels/Saale (Sachsen-Anhalt)

Datei:Weißenfels in BLK.svg Weißenfels a.d. Saale ist mit derzeit etwa 40.000 Einwohnern (incl. der elf eingemeindeten Ortsteile) die bevölkerungsstärkste Stadt im Burgenlandkreis – ca. 35 Kilometer südwestlich von Leipzig gelegen (Karte Hagar, 2009, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Vermutlich haben bereits seit der Mitte des 11.Jahrhunderts jüdische Familie unterhalb des Schlosses in Weißenfels gelebt; nach der Stadtgründung Ende des 12.Jahrhunderts sollen sie dann innerhalb der Stadtmauern gewohnt haben. Die ersten gesicherten Hinweise auf Ansiedlungen von Juden in Weißenfels stammen jedoch erst aus der Zeit der Verfolgungen während der Pestjahre gegen Mitte des 14.Jahrhunderts. Eine heute noch erhaltene Inschrift an einem Pfeiler der Marienkirche belegt, dass 1350 hier Juden von umherziehenden Geißlern verbrannt worden sind ("...flagellatores fuerunt et iudei cremati sunt." - "Geißler sind da gewesen und die Juden verbrannt worden"). Auch ihre Synagoge, vermutlich seit 1190 (?) existent, wurde damals zerstört. Ende des 14.Jahrhunderts sollen bereits wenige jüdische Familien wieder in Weißenfels gelebt haben; auch eine neue Synagoge - beim Klingentor unweit des Schlossberges gelegen - soll es um 1385 gegeben haben. 

Die Geschichte der jüdischen Siedlung in Weißenfels ist eng mit der Familie des Schalam, die sich um 1360 hier ansässig gemacht hatte, verwoben; vermutlich ging die Entstehung der Siedlung auf dessen Initiative hin zurück. 1386 soll das sog. „Weißenfelser Judenturnier“ abgehalten worden sein; vermutlich handelte es sich hierbei um eine Zusammenkunft von Rabbinern. Der Sinn dieses Zusammentreffen ist bis heute nicht geklärt. Doch ist bekannt, dass die Teilnehmer der Versammlung auf ihrer Heimreise von Raubrittern überfallen, ausgeplündert und nur gegen Zahlung eines Lösegeldes wieder freigelassen wurden. Im Jahre 1418 lebten in Weißenfels wenigstens zehn jüdische Familien, die zumeist ihren Lebensunterhalt mit Geldhandel verdienten. Zu ihren Schuldnern zählte vor allem der Adel in der weiteren Umgebung. Das vorläufige Ende der jüdischen Gemeinde in Weißenfels kam mit den Hussitenkriegen. Der Vorwurf, mit den Hussiten gemeinsame Sache gemacht zu haben, führte 1433 zur Ausweisung der Juden aus der Saalestadt.

Weißenfels auf einem Kupferstich von M. Merian, um 1650 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Erst knapp 300 Jahre später ist der Aufenthalt einzelner „Hofjuden“ in Weißenfels bekannt; diese sorgten in der Residenzstadt vornehmlich für das Wohl des regierenden Fürsten und dessen üppiger Hofhaltung. Unter Herzog Johann Georg von Sachsen-Weißenfels (1697-1712) erlangte der Jude Heynemann durch seine Funktion als Darlehensgeber, Schmuckverkäufer und Ausrichter von höfischen Festivitäten gewisses Ansehen. Aber auch diese „Hofjuden“ mussten – mit dem Aussterben der Herzogslinie - gegen Mitte des 18.Jahrhunderts die Stadt wieder verlassen. Denn die neue kursächsische Herrschaft (seit 1746) verfügte alsbald, dass die Zahl der Juden und deren Handel im Land eingeschränkt wurde. Der Weißenfelser Magistrat reagierte daraufhin mit der Ausweisung der in den Stadt lebenden Hofjuden. Ob in der Folgezeit weiterhin Juden in der Stadt gelebt haben, lässt sich nicht archivarisch belegen.

Erst ab Mitte des 19.Jahrhunderts setzte ein Zuzug jüdischer Familien ein; die Stadt übte wegen ihrer industriellen Entwicklung - besonders in der Schuhbranche - eine gewisse Anziehungskraft aus; nach 1850 bildete sich allmählich eine jüdische Gemeinschaft, die zunächst zur Synagogengemeinde Halle gehörte.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20358/Weissenfels%20AZJ%2006121863.jpg aus: „Allgemeine Zeitung des Judentums" vom 6. Dez. 1864

Der jüdische Friedhof in Weißenfels wurde - als Teil eines der städtischen Friedhöfe - 1883 seiner Bestimmung übergeben; er diente später auch den Naumburger Juden als Begräbnisstätte.

1884 nabelten sich die Weißenfelser Juden von der Synagogengemeinde Halle ab und gründeten eine eigene Gemeinde, nachdem der folgende Antrag positiv beschieden wurde:

„ ... Die 68 Personen mosaischen Glaubens in Weißenfels fühlen sich von der Synagogengemeinde in Halle vernachlässigt. Die Glaubensgenossen in Weißenfels müssen ohne Gotteshaus, Kultusbeamten und Religionslehrer leben. Mit der Schaffung einer eigenen Gemeinde würden diese Aufgaben gelöst, man ginge somit auch der Glaubensausübung pflichtbewußter nach. Der Friedhof ist bereits vorhanden. ...”

Ende des 19.Jahrhunderts gab es in Weißenfels etwa 25 jüdische Geschäfte; neben Kaufleuten, Vieh- und Pferdehändlern lebten hier auch wenige, die ein Handwerk betrieben.

Da die Gemeinde zum damaligen Zeitpunkt über keine eigene Synagoge verfügte, wurden Gottesdienste in angemieteten Räumen abgehalten. Erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde eine kleine Synagoge in der Neustadt, im Hinterhaus der Nordstraße 14, eingerichtet. Seit 1899 existierte eine kleine Religionsschule in Weißenfels, dessen Lehrer auch gleichzeitig das Schächtamt betrieb.

Juden in Weißenfels:

    --- 1854 ..............................   6 Juden,

    --- 1858 ..............................  12   “  ,

    --- 1875 ..............................  45   “  (0,2% d. Bevölk.),

    --- 1883 ..............................  70   “  ,

    --- 1900 ..............................  79   “  ,

    --- 1911 .............................. 103   “  (0,3% d. Bevölk.),

    --- 1913 ..............................  96   “  ,

    --- 1925 .............................. 132   “  ,

    --- 1933 .............................. 165   “  (0,4% d. Bevölk.),

    --- 1939 ..............................  40   “  ,

    --- 1941 ..............................  24   “  .

Angaben aus: Silke Künzel, Die Juden in Weißenfels von der Stadtgründung bis zum Jahre 1945, S. 114 f.

  Schloss Neu-Augustusburg - über der Altstadt gelegen, Postkarte um 1900

Bereits Ende des 19.Jahrhunderts zeigten sich in der Stadt Weißenfels antisemitische Tendenzen; so hatte ein aus Geistlichen, Lehrern und Landwirten bestehendes Komitee 1880 einen Antrag an den Stadtrat gestellt, Juden aus öffentlichen und staatlichen Ämtern zu entfernen und sie in ihren Tätigkeiten einzuschränken. Doch der Stadtrat lehnte konsequent jegliche antisemitische Vorlagen ab.

Unmittelbar nach der NS-Machtübernahme 1933 verließen die ersten jüdischen Familien die Saalestadt.

                 Aus dem „Weißenfelser Tageblatt” vom 3.4.1933:

                                                                  Stadt und Land

Der Tag des Boykotts in Weißenfels

Am Sonnabend wurde die Abwehrboykottaktion gegen die Greuelpropaganda im Auslande, die sich gegen die jüdischen Geschäfte, Aerzte, Rechtsanwälte und Richter richtete, auch in Weißenfels in großem Umfange durchgeführt. Die Maßnahme hatte eine große Menschenmenge in die Straßen der Stadt gezogen, die ... auf und ab promenierte. Die jüdischen Geschäfte ... hatten zum großen Teil ihre Läden geschlossen. Um zu verhindern, daß Provokateure in der SA.- oder anderer Uniform die Aktion schädigten, waren zahlreiche Streifen der NSDAP unterwegs ... Teilweise waren die jüdischen Geschäfte, vor denen Warnposten standen, mit besonderen Plakaten gekennzeichnet. Die Aktion verlief ruhig. Gegen abend veranstaltete die Standartenkapelle auf dem Marktplatze ein sehr gut besuchtes Platzkonzert, nach dessen Beendigung sich ein großer Demonstrationszug, zusammengesetzt aus Abordnungen aller NS-Formationen und -Abteilungen bildete. Im Zuge wurden Fahnen und Schilder mitgeführt, die alle Deutschen ermahnten, beim Deutschen und nicht beim Juden zu kaufen. ... Die Kundgebung schloß mit einem dreifachen “Sieg Heil” und dem Absingen einer Strophe des Horst-Wessel-Liedes.

Wenige Tage später vermeldete die Lokalzeitung die Umbenennung der Haupteinkaufsstraße von Weißenfels - der „Jüdenstraße“ - in „Adolf-Hitler-Straße“. Nach einem Abflauen der antijüdischen Propaganda-Aktionen des Jahres 1933 steigerte sich zwei Jahre später erneut die antijüdische Hetze; in der Folgezeit gaben Weißenfelser Geschäftsleute ihre Unternehmen auf; u.a. wurde auch die 1896 gegründete „Trampler-Schuhfabrik“ „arisiert“ und ihr Inhaber Julius Lewinsohn später nach Theresienstadt deportiert.

            Spielwarengeschäft Carl Reiter (hist. Aufn. um 1925, Archiv Simon-Rau-Zentrum, Weißenfels)

Im November 1938 kam es auch in Weißenfels zu antisemitischen Ausschreitungen. Der Betraum wurde verwüstet, Wohnungen jüdischer Familien demoliert, Männer festgenommen und ins KZ Buchenwald verfrachtet. Im Frühjahr 1939 wurde die Israelitische Religionsgemeinde Weißenfels aufgelöst. Die meisten Weißenfelser Juden konnte noch bis Kriegsbeginn emigrieren.

Doch nicht wenige wurden deportiert; über die Sammelstelle „Jüdisches Altersheim Halle“ gingen die Transporte nach Auschwitz bzw. Theresienstadt. Nur sieben der deportierten Weißenfelser Juden sollen den Holocaust überlebt haben; 38 fanden in den Ghettos/Lagern im besetzten Osteuropa den Tod. Die wenigen „in Mischehe“ lebenden Juden in Weißenfels wurden noch im Februar 1945 - also wenige Monate vor Kriegsende - nach Theresienstadt abtransportiert. Nur vier Juden kehrten nach Kriegsende nach Weißenfels zurück.

Mit einem Gedenkstein auf dem städtischen Friedhof wird an die jüdischen Opfer aus Weißenfels erinnert; namentlich sind 24 Personen aufgeführt. Zudem wird hier der ca. 230 jüdischen Opfer aus der Sowjetunion und aus Ungarn gedacht, die während des Krieges in Weißenfels ums Leben kamen.

Im Innenhof der Nordstraße 14 ist seit 1988 eine Gedenktafel angebracht, die folgenden Text trägt:

In diesem Grundstück befand sich bis zur Zerstörung durch die Faschisten am 9.November 1938

der Gebetsraum der Jüdischen Gemeinde Weißenfels.

1997 wurde das kurz nach Kriegsende aufgestellte „Mahnmal für die Opfer des Faschismus“ (am heutigen Stadtpark) auch mit den Namen der ermordeten Weißenfelser Juden versehen.

Das nach dem letzten Kantor der jüdischen Gemeinde Weißenfels benannte Simon-Rau-Zentrum bemüht sich um ein Wachhalten der NS-Verfolgung; dazu dient ein jüngst eingerichteter „Geschichtspfad“, der den Interessierten an acht Stellen der lokalen NS-Verfolgung führt. Auf einer Tafel in der Jüdenstraße sind historische Aufnahmen mehrerer jüdischer Geschäfte abgebildet.

Jüdische Geschäfte in der Altstadt (hist. Aufn., Stadtarchiv Weißenfels)

Das auf einem Hinterhofgelände in der Nordstraße gelegene ehemalige Gemeindehaus soll vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.

      Ehem. Synagoge (Aufn. Peter Lisker, 2010, Archiv Simon-Rau-Zentrum)

 Seit einigen Jahren trägt eine Straße in der Stadt den Namen von Dr. Benjamin Halevi (= Ernst Levi, geb. 1910). Seine Familie hatte 1933 Weißenfels verlassen und war nach Palästina emigriert. Der Jurist Dr. Halevi war 1961 als Richter am Eichmann-Prozess beteiligt. Später gehörte er als Mitglied der konservativ-nationalistischen Cherut-Partei der Knesseth an und beschloss 1981 seine politische Laufbahn als einer ihrer Vizepräsidenten. Dr. Halevi starb 1996.

Seit 2008 gehört auch Weißenfels zu den Städten, in denen sog. „Stolpersteine“ verlegt werden, 2015 zählte man ca. 30 Steine.


in den Gehwegen der Altstadt von Weißenfels verlegte „Stolpersteine“ (Aufn. aus: simonrauzentrum.org)

 

In Merseburg/Saale - ca. 15 Kilometer nördlich von Weißenfels gelegen - soll eine der ältesten jüdischen Gemeinde des Mittelalters beheimatet gewesen sein; jüdische Bewohner werden hier erstmals 973/974 urkundlich erwähnt. Ihre Synagoge stand vermutlich im „kleinen Gäßlein“, der späteren Apothekergasse, nördlich der Maximi-Kirche. Der „Jueden Kirchhoff“ befand sich vor dem Sixtitor. Den Judenschutz übten die Stadt und der Bischof von Merseburg zunächst gemeinsam aus. Nach Verfolgungen während der Pestzeit wurden die jüdischen Bewohner - die ersten waren wieder seit 1362 bezeugt - im beginnenden 16. Jahrhundert für lange Zeit vertrieben; Klagen der Stadtbewohner Merseburgs wegen „jüdischen Wuchers“ veranlassten den Bischof Adolf von Anhalt, die wenigen Juden aus der Stadt zu vertreiben. Erst Ende des 18.Jahrhunderts erhielten zwei Juden die Erlaubnis, Märkte in Merseburg aufzusuchen und dort Handel zu treiben. Im 19.Jahrhundert bildete sich in der Stadt eine kleine Gemeinschaft, die der Kultusgemeinde im nahen Weißenfels angeschlossen war.

                   Die Gartenlaube (1886) b 913.jpgBlick auf Merseburg mit Dom - Lithographie um 1885 (Abb. aus: wikipedia.org, CCO)

Zu Beginn der 1930er Jahre lebten etwa 50 jüdische Bewohner in Merseburg. Als auch in der Saalestadt 1933 zum Boykott aufgerufen wurde, gab es hier sieben von Juden betriebene Geschäfte, darunter das Stoffhaus Taitza mit Filialen auf dem Neumarkt und am Markt. In den Folgejahren gelang den allermeisten Merseburger Juden noch rechtzeitig ihre Abwanderung; im Oktober 1942 wohnten nur noch vier jüdische Personen in der Stadt.

Am Neumarkt erinnert heute eine kleine Stele an alle Opfer des Nationalsozialismus. Zwischen 2008 und 2014 wurden mehr als 25 sog. „Stolpersteine“ in den Gehwegen der Altstadt Merseburgs verlegt, die an Opfer des NS-Regimes erinnern.

 http://www.geschichtswerkstatt-merseburg.de/bilder/stolpersteine/1000287.jpg Einer der „Stolpersteine“ (Aufn. aus: geschichtswerkstatt-merseburg.de) erinnert an den aus Stolp stammenden jüdischen Kaufmann Josef Goldstein, der in Merseburg das „Kaufhaus Merkur“ betrieb. Nach einer ersten Inhaftierung durch die Nationalsozialisten flüchtete er 1939 nach England, wurde dort interniert und zurück nach Deutschland (!) geschickt. 1942 wurde er deportiert und vermutlich in Sobibor ermordet.

            ... und ein "Stolperstein" für Henriette Pakulka geb. Markus, am Neumarkt http://www.geschichtswerkstatt-merseburg.de/bilder/splash_stolpersteine.jpg

 

In mehreren Ortschaften des Saalekreises - so in Bad Dürrenberg, Leuna, Mücheln, Querfurt u.a. - wurden in den letzten Jahren einzelne "Stolpersteine" verlegt; die Initiative dafür kam von der "Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V.".

 

Weitere Informationen:

Verschiedene Ausgaben des “Weißenfelser Tageblatt” und der “Mitteldeutschen Nationalzeitung”

Max Frankel, You can’t go home to Weißenfels, o.J. (um 1970 ?)

Germania Judaica, Band II/2, Tübingen 1968, S. 539 (Merseburg), Band III/2, Tübingen 1995, S. 867/868 (Merseburg) und S. 1574 – 1578 (Weißenfels)

Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Dresden 1990, Band I, S. 424 f.

Zeugnisse jüdischer Kultur - Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Tourist Verlag GmbH, Berlin 1992, S. 208/209

M.Brocke/E.Ruthenberg/K.U.Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in: Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum, Hrg. Peter v.d.Osten-Sacken, Band 22, Berlin 1994, S. 658/659

Silke Künzel, Die Juden in Weißenfels von der Stadtgründung bis zum Jahre 1945 (Teil 1), in: Weißenfelser Heimatbote, 3.Jahrg., 1994, S. 85 - 87

Silke Künzel, Die Juden in Weißenfels von der Stadtgründung bis zum Jahre 1945 (Teil 2), in: Weißenfelser Heimatbote, 3.Jahrg. 1994, S. 114 – 116

Silke Künzel, Die Juden in Weißenfels von der Stadtgründung bis zum Jahre 1945 (Teil 3), in: Weißenfelser Heimatbote, 4.Jahrg., Heft 2/Juni 1995, S. 53 - 56

Geschichte jüdischer Gemeinden in Sachsen-Anhalt - Versuch einer Erinnerung, Hrg. Landesverband jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt, Oemler-Verlag, Wernigerode 1997, S. 258 - 262

Silke Künzel, Weißenfels, in: Jutta Dick/Marina Sassenberg (Hrg.), Wegweiser durch das jüdische Sachsen-Anhalt, Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1998, S. 182 - 189

Max Frankel, Times of My Life and My Life with the Times, o.O. 2000 (Autobiographie)

Reinhard Schramm, „Ich will leben ...“ - Die Juden von Weißenfels, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2001

The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 2), New York University Press, Washington Square, New York 2001, S. 812

Simon Paulus, Quellen und Zeugnisse zum aschkenasischen Synagogenbau im Mittelalter, in: Judentum: Wege zur geistigen Befreiung, Dessauer Herbstseminare 2000/2001, Hrg. Moses-Mendelssohn-Gesellschaft Dessau e.V., Heft 12/ 2002, S. 30 f.

Maike Lämmerhirt, Juden in den wettinischen Herrschaftsgebieten. Recht, Verwaltung und Wirtschaft im Spätmittelalter, in: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe Band 21, Böhlau-Verlag, Köln/Weimar/Wien 2007, S. 37 – 39, S. 450 ff.

N.N. (Red.), Stolpersteine - Erinnerungen an Weißenfelser, in: „Mitteldeutsche Zeitung“ vom 13.4.2009

Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V., Stolpersteine, online abrufbar unter: geschichtswerkstatt-merseburg.de/historische-und-erinnerungsorte/stolpersteine

Auflistung der in Weißenfels verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Weißenfels

Silke Künzel, Die Juden von Weißenfels, in: Weißenfels (2010), S. 413 – 420

Carsten Dippel, Weißenfels: Überdauert im Hinterhof. Ein Verein möchte die alte Synagoge zum Begegnungszentrum machen, in: „Jüdische Allgemeine“ vom 1.4.2010

Katharina Krüger (Regisseurin.), „Alles, weil wir Juden waren“ - Ein Film gegen das Vergessen, Weißenfels 2010

Dirk Skrzypczak (Red.), Pogrom in Merseburg: Nacht des Schreckens und des Hasses, in: „Mitteldeutsche Zeitung“ vom 8.11.2013

Jüdische Geschichte von Weißenfels, in: alemannia-judaica.de (u.a. mit Bilddokumentation des jüdischen Friedhofs)

Birger Zentner (Red.), Jüdische Synagoge in Weißenfels - Jahrelanges Puzzle ist nun gelöst, in: „Mitteldeutsche Zeitung“ vom 28.1.2014

Auflistung der in Weißenfels verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Weißenfels

Auflistung der in Merseburg verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Merseburg

Geschichtswerkstatt Merseburg – Saalekreis e.V. (Hrg.), Stolpersteine, online abrufbar unter: geschichtswerkstatt-merseburg.de/historische-und-erinnerungsorte/stolpersteine.php

Anne Barbara Werner (Red.), Mittelalterliches jüdisches Leben an der Saale: Die Salzstadt Halle und die Bischofsresidenz Merseburg, in: "Merseburger Kreiskalender", Band 2017/2018, S. 34 - 40

Robert Briest (Red.), Novemberpogrome in Merseburg: Als der Mob gegen jüdische Händler aufzog, in: „Mitteldeutsche Zeitung“ vom 10.11.2018