Seesen/Harz (Niedersachsen)

Datei:Seesen in GS.svg Seesen ist eine Stadt mit derzeit ca. 21.000 Einwohnern am nordwestlichen Harzrand (im Landkreis Goslar) - zwischen Göttingen und Hannover gelegen (Karte TUBS, 2009, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Ende des 17.Jahrhunderts kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass sich einzelne jüdische Familien in der Harzrandgemeinde Seesen niedergelassen hatten; denn 1691 tauchte im Stadtplan von Seesen eine „Judengasse“ auf.

Seesen (Merian).jpg

Stättlein Seesen“ - Stich Merian, um 1655 (Abb. aus: commons.wikimedia.org, gemeinfrei)

Vermutlich hielten sich aber bereits schon im 15.Jahrhundert Juden in der Ackerbürgerstadt auf (1456 wurde erstmals eine jüdische Familie genannt), die aber 1615/1619 durch den Braunschweiger Herzog vertrieben wurden. Seit Mitte des 18.Jahrhunderts sind jüdische Familien in Seesen auch namentlich bekannt; den ersten, zunächst auf vier Jahre befristeten herzoglichen Schutzbrief für Seesen erhielt 1748 Isaak Hirsch; in der Folgezeit wurde dessen Schutzbrief regelmäßig verlängert. Um Konflikten mit den einheimischen Gilden aus dem Wege zu gehen, war es Isaak Hirsch nur gestattet, seinen Kleinhandel mit Ellenwaren außerhalb der Stadtgrenzen zu betreiben.

1801 wurde in Seesen die jüdische „Jacobson-Schule“ gegründet; in ihr wurden in der Anfangszeit mittellose jüdische Jungen in handwerklichen Berufen und in der Landwirtschaft ausgebildet.

                                                 erstes Schulgebäude von 1801

  Schulgründer war der sehr begüterte, 1768 in Halberstadt geborene Israel Jacobson, der bereits als Braunschweiger Hoffaktor und Kammeragent Ansehen gewonnen hatte.  1795 wurde Israel Jacobson zum Landrabbiner für die heutigen Kreise Gandersheim und Holzminden ernannt. Als er bei seiner Tätigkeit die oft trostlose Lage der jüdischen Jugend sah, entstand bei ihm und seinem Freunde, dem Seesener Gerichtsschultheißen Karl Friedrich Wilhelm Zinken, der Plan, ein jüdisches Erziehungsinstitut zu gründen. Diese Idee wurde 1801 realisiert - auch gegen große Widerstände der Seesener Bürgerschaft. Nach 1803 war Jacobson Kammeragent verschiedener Fürsten, was ihm wachsenden Einfluss brachte. In der napoleonischen Ära galt er als der größte Finanzier des westfälischen Königs Jérome. - Israel Jacobson gab während seines ganzen Lebens dem liberalen Reformjudentum große Anstöße. 1828 verstarb Israel Jacobson in Berlin.

Auf dem Schulhof wurde 1810 eine Synagoge, der „Jacobstempel“, eingeweiht. Der Seesener „Tempel“ wurde zum Prototyp für den modernen Synagogenbau des 19. Jahrhunderts; Krönung der revolutionären Neuerungen war neben der deutschen Predigt der Einbau einer Orgel, die den Chorgesang begleitete.

 

Synagoge in der Jakobson-Schule (hist. Aufn., aus: stadtverwaltung-seesen.de)

Zur Einweihungsfeier der Synagoge äußerte sich Jacobson wie folgt:

„ ... Meine vorzüglichste Absicht bei diesem Baue konnte daher keineswegs auf eine volle religiöse Gemeinschaft jener Parteien hinstreben. ... Es ist daher vorzüglich Eure religiöse Bildung ... es ist die Ausübung Eurer Gebräuche, Eure Andacht, usw., welche mir zunächst bei dem Entwurfe dieses Tempelbaus vorschwebten. .. (Er ist) die erste Vorbereitung zu einer Annäherung zwischen Euch und unseren christlichen Glaubens-Nachbarn ..., denn nur von dieser Annäherung hängt Eure wahre und fortschreitende Aufklärung, hängt die Bildung Eures Geistes zur echten Religiosität, und zugleich Euer zukünftiges größeres politisches Wohl ab. “

                                     Modell der Synagoge (Bet Tfila - TU Braunschweig)

Anfangs wurde die jüdische Schule von der Seesener Einwohnerschaft abgelehnt, was sich aber später grundlegend änderte. Denn die Schule entwickelte sich zu einer allgemeinbildenden Anstalt, die aus Realschule und Realgymnasium bestand. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg besaß die „Jacobson-Schule“ etwa 300 Schüler; 1909 durfte erstmals ein Mädchen die Schule besuchen.

Ecole Jacobson et synagogue-1a.jpg Jacobson-Schule u. Synagoge (hist. Postkarte aus: wikimedia.org, gemeinfrei)

Der jüdische Friedhof in Seesen wurde zu Beginn des 19.Jahrhunderts in der Dehnestraße angelegt; das Areal war 1805 von Israel Jacobson erworben und vermutlich später der Gemeinde als Schenkung überlassen worden. Zuvor war vermutlich der jüdische Begräbnisplatz in Klein Rhüden benutzt worden.

1909/1910 schloss sich die Gemeinde Gandersheim der Synagogengemeinde Seesen an.

Juden in Seesen:

         --- um 1760 .......................   2 jüdische Familien,

    --- 1801 ..........................   7     “        “   ,

    --- 1819 ..........................  72 Juden,

    --- 1836 ..........................  96   “  ,

    --- 1871 .......................... 178   “  ,

    --- 1880 .......................... 194   “  ,

    --- 1895 .......................... 209   “  ,

    --- 1913 .......................... 197   “  ,

    --- 1925 ..........................  58   “  ,

    --- 1933 ..........................  44   “  ,

    --- 1935 ..........................  21   “  ,

    --- 1939 ..........................   2   “  ,

    --- 1944 ..........................   keine.

Angaben aus: T.Avraham (Bearb.), Seesen, in: H. Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen ..., Bd. 2, S. 1370

Die statistischen Angaben zur jüdischen Bevölkerung in Seesen beinhalten auch die Schüler der Jabobsonschule; deshalb weichen die obig genannten Zahlen erheblich von denen in der Publikation von Zvi Asaria, Die Geschichte der Juden in Niedersachsen, Verlag Rautenberg, Aurich 1979, S. 445 f. ab, die nur die ortsansässige Bevölkerung registriert !

1819 sollen sich 83 Juden in Seesen aufgehalten haben, die fast ausschließlich ihren Lebensunterhalt von der Metzgerei und vom Kleinhandel bestritten. Lebten in Seesen 1933 gerade noch etwa 45 Juden, so nahm ihre Zahl in den folgenden Jahren rasch ab; teilweise zogen sie in größere Städte, teilweise emigrierten sie.

In der Pogromnacht vom November 1938 wurde die Synagoge in Seesen vollständig niedergebrannt. Der Brandstiftung beschuldigt wurde der dortige Synagogendiener Siegfried Nußbaum; er wurde verhaftet und in der gleichen Nacht angeschossen; er starb wenige Tage später an den Folgen der Schussverletzungen. Auch das Warenhaus „Bloch & Bremer“ wurde ein Raub der Flammen; zeitgleich durchsuchten SS-Männer die Wohnungen der jüdischen Familien; drei anwesende Männer wurden verhaftet. Bereits gegen Kriegsbeginn hielten sich keine Juden mehr in Seesen auf. Der „Endlösung“ fielen nachweislich 22 in Seesen gebürtige Juden und ca. 250 ehemalige Schüler der „Jacobsonschule“ zum Opfer.

Ein vor dem Landgericht Braunschweig angestrengtes Verfahren 1949 gegen die verantwortlichen Täter des Pogroms in Seesen bzw. des Todes von Siegfried Nußbaum brachte keine eindeutige Klarheit; drei Angeklagte wurden zu Haftstrafen verurteilt.

 

Nach Kriegsende gab es in Seesen ein Lazarett für DPs; eine kleine Gemeinde, die nur osteuropäische Juden umfasste, löste sich bald wieder auf, da ihre Angehörigen nach Palästina und in die USA auswanderten.

Auf dem jüdischen Friedhof in der Dehnestraße befinden sich heute noch fast 100 Grabsteine. Über mehrere Jahre hinweg wurde das stark verwahrloste Gelände mit seinen teils auch zerstörten Grabstätten wieder in einen Zustand versetzt, der dem Andenken der dort beerdigten Menschen gerecht wird.

https://www.stadtverwaltung-seesen.de/media/custom/2106_391_1_g.JPG

Jüdischer Friedhof in Seesen (Aufn. G. Fahrenhorst, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY 3.0  und  aus: stadtverwaltung-seesen.de)

In der Jacobsonstraße erinnert ein Gedenkstein an die ehemalige Synagoge; er trägt die Inschrift:

Hier stand die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Seesen,

welche am 9.11.1938 frevelhaft zerstört wurde.

Haben wir nicht alle einen Vater - Hat nicht ein Gott uns geschaffen ?

Seit Mitte der 1990er Jahre ließen sich in Seesen jüdische Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion nieder und gründeten hier die „Progressive jüdische Gemeinde“; ihre nur wenigen Angehörigen nehmen an religiösen Veranstaltungen der Göttinger Gemeinde teil.

Seit 2000 erinnert eine in das Straßenpflaster eingelassene Tafel an den Standort der einstigen Synagoge.

2006 wurde in der Langen Straße Seesen der erste sog. „Stolperstein“ verlegt; er erinnert an Lieselotte Rosenbaum, die 1942 deportiert und in Lublin ermordet wurde. Inzwischen erinnern insgesamt mehr als 30 ins Gehwegpflaster eingelassene Steine an Opfer der NS-Herrschaft (Stand 2017).

Liselotte Rosenbaum     Stolperstein für Julius Hamm 1922 - 1942 (Jacobsonstraße, Seesen) "Stolpersteine" in der Jacobsonstraße für Fam. Hamm (Aufn. osg-seesen.de)

... verlegt für Fam. Gerson Max GersonErnst GersonElsa GersonAbb. Migebert, 2017, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Am Jacobsonplatz wurde vor dem Portal des heutigen Bürgerhauses eine „Stolperschwelle“ verlegt, die an 260 ermordete Schüler erinnert. Sie trägt die Inschrift: „Hier lebten und lernten 260 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1850 bis 1924. Sie wurden Opfer der Nazi-Herrschaft 1933 bis 1945 - gedemütigt, entrechtet, verfolgt, verhaftet, misshandelt, deportiert, ermordet. Wir erinnern an sie in Trauer und widmen unser Bemühen der Mitmenschlichkeit.“

Im Jahre 2010 erinnerte die Stadt Seesen mit einem Gedenkjahr an die vor 200 Jahren erfolgte Weihe des „Jakobstempels“, die Seesen zum Ausgangspunkt des Reformjudentums machte.

                    Deckblatt der Broschüre zum 200jährigem Jubiläum des "Tempels"

 

In Groß Rhüden - heute ein Ortsteil von Seesen - war der Sitz einer Synagogengemeinde, die sich aus Familien der umliegenden Dörfer Bockenem, Lamspringe und Sottrum zusammensetzte. Dabei handelte es sich stets nur um wenige Familien. Bockenem war in der Region das Dorf mit der frühesten Ansiedlung von Juden; um 1400 hatten sich hier die ersten Familien niedergelassen. Um 1850/1860 setzte sich die Synagogengemeinde Groß Rhüden aus 14 Familien zusammen. Betraum und Schule waren in einem Gebäude „Auf den Steinen“ untergebracht. Brände 1825 und 1834 zerstörten das Synagogengebäude; es wurde anschließend wieder aufgebaut. Nach der Abwanderung der Gemeindeangehörigen um 1900 wurde der Betraum nicht mehr genutzt. Spätestens 1907 wurde der Gemeindesitz nach Lamspringe verlegt.

Mitte der 1930er Jahre wohnten noch ca. zwölf jüdische Bewohner (in vier Familien) in Lamspringe; zwei Textilgeschäfte wurden von ihnen betrieben. Beim Novemberpogrom wurden beide Läden samt dem Inventar zerstört, vier jüdische Einwohner festgenommen und ins Alfelder Gerichtsgefängnis verbracht. Die Angehörigen der beiden jüdischen Familien Henry und Julius Brandt verließen Lamspringe Ende 1938 bzw. Anfang 1939 und konnten ihr Leben durch die Emigration nach Amerika retten. Das Ehepaar Rosenberg und dessen Kinder wurden Opfer der Shoa.

Die ehemalige Synagoge in Groß Rhüden dient heute Wohnzwecken; das einstige Friedhofsareal wurde später überbaut. Der 1901 angelegte jüdische Friedhof in Lamspringe (Waldstraße, Am Hopfenberg) – auf dem Gelände befinden sich heute drei Gräber – wurde in den 1960er Jahren wiederhergerichtet.

Jüd. Friedhof Lamspringe (Aufn. Jürgen Zimmat, "Alsfelder Zeitung")

Im Jahre 2012 wurden in Rhüden drei sog. "Stolpersteine" verlegt, die Shoa-Opfern gewidmet sind.

                   Hermann Plaut Rudolf Plaut Hermine BierwirthAufn. Migebert, 2017, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0

 

Weitere Informationen:

J. Ahrenheim, Die Jacobsonschule zu Seesen am Harz, Braunschweig 1867

Gerhard Ballin, Die Jacobson-Schule in Seesen. Ein Beitrag zu ihrer Geschichte, in: Tausend Jahre Seesen - Beiträge zur Geschichte der Stadt Seesen a. Harz 974 - 1974, Seesen 1974, S. 349 - 402

Gerhard Ballin, Geschichte der Juden in Seesen, Hrg. Stadt Seesen, Seesen 1979

Zvi Asaria, Die Juden in Niedersachsen von den ältesten Zeiten bis in die Gegenwart, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer Ostfriesland 1979, S. 444 f.

Harold Hammer-Schenk, Synagogen in Deutschland. Geschichte einer Baugattung im 19. u. 20.Jahrhundert, Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, Teil 1, S. 149 f. und Teil 2, Abb. 107/108

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen I: Regierungsbezirke Braunschweig und Lüneburg, Pahl-Rugenstein Verlag, Köln 1985, S. 26/27

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 311 - 314

Ralf Busch, Die jüdischen Reformschulen in Wolfenbüttel und Seesen und ihre Bibliotheken, in: R.Erb/M.Schmidt (Hrg.), Antisemitismus u. jüdische Geschichte, Wissenschaftlicher Autorenverlag, Berlin 1987, S. 173 - 184

Markus Blatt, Geschichte der Juden in Gross-Rhüden, o.O. 1988

Albert Marx, Geschichte der Juden in Niedersachsen, Fackelträger Verlag GmbH, Hannover 1995

Carol Herselle Krinsky, Europas Synagogen. Architektur, Geschichte und Bedeutung, Verlag, Wiesbaden 1997, S. 310 f.

Ulrich Knufinke, Seesen, Jacobstempel (Synagoge der Jacobsonschule), in: A. Cohen-Mushlin/H. Thies (Hrg.), Synagogenarchitektur in Deutschland vom Barock zum ‘Neuen Bauen’. Dokumentation zur Ausstellung, Braunschweig 2000, S. 59 - 61

Rolf Ballof/Joachim Frassl, Die Jacobson-Schule - Festschrift zum 200 jährigen Bestehen der Jacobson-Schule in Seesen, Seesen 2001

Meike Berg, Jüdische Schulen in Niedersachsen: Tradition - Emanzipation - Assimilation. Die Jacobson-Schule in Seesen (1801 - 1922) und die Samson-Schule in Wolfenbüttel (1807 - 1928), in: "Beiträge zur Historischen Bildungsforschung", Band 28, Köln 2003

Joachim Frassl, Suche nach dem Erinnern. Der Jacobstempel, die Synagoge der Jacobsonschule in Seesen, Seesen 2003

Tamar Avraham (Bearb.), Seesen, in: Herbert Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, Bd. 2, S. 1370 – 1383

Almuth Lessing/Rüdiger Kröger (Bearb.), Groß Rhüden/Lamspringe, in: Herbert Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, Bd.1, S. 681 – 688

Joachim Frassl, Die Jacobson-Schule in Seesen mit Tempel und Alumnat: jüdische Architektur als Ausdruck von Emanzipation und Assimilierung im 19.Jahrhundert (Dissertation, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig), Olms-Verlag, Hildesheim 2009

Rolf Ballof, Der Jacobstempel – Synagoge der Jacobson-Schule in Seesen. Reform – Hoffnung – Zerstörung – Rekonstruktion, hrg. von der Stadt Seesen, Seesen 2010

Synagoge und Tempel – 200 Jahre jüdische Reformbewegung und ihre Architektur. Ausstellung im Braunschweigischen Landesmuseum, Febr./März 2011

Joachim Frassl, Haus der Ewigkeit - der jüdische Friedhof in Seesen, Selbstverlag, Seesen 2013

Auflistung der in Seesen und Rhüden verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Seesen

Axel Christoph Kronenberg, Jüdisches Leben in Lamspringe, in: Vernetztes Erinnern – Nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Stadt und Landkreis Hildesheim, 2015 (online abrufbar unter: vernetztes-erinnern-hildesheim.de/pages/home/lamspringe/themen/juedisches-leben-in-lamspringe.php (Anm. mit detaillierten Angaben zu den jüdischen Familien)

J. Bartels (Bearb.), Gegen das Vergessen – Stolpersteine und Memorbuch, hrg. von der Stolperstein-Initiative, Seesen 2016

Jens-Christian Wagner (Red.), SEESEN – Novemberpogrome 1938 in Niedersachsen, Hrg. Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, online abrufbar unter: pogrome1938-niedersachsen.de/seesen/

Jürgen Zimmat (Red.), Als Lamspringe jüdische Familien verjagte, in: „Alsfelder Zeitung“ vom 26.2.2020