Meiningen (Thüringen)

 Meiningen - seit 1680 Residenzstadt des gleichnamigen ernestinischen Fürstentums - ist heute mit derzeit ca. 21.000 Einwohnern eine Kreisstadt im Südwesten Thüringens nahe der Grenze zum Freistaat Bayern (Karte aus: suche-postleitzahl.org).

Bereits zu Beginn des 13.Jahrhunderts haben jüdische Familien in der Marktsiedlung Meiningen - sie unterstand dem Bischof von Würzburg - gelebt; damit soll es die erste Ansiedlung von Juden in Südthüringen gewesen sein. Verfolgungen sind aus den 1240er Jahren überliefert; doch wenige Jahrzehnte später lebte in Meiningen erneut eine kleine jüdische Gemeinschaft, die 1298 abermals um ihr Leben fürchtete.

Während des Pestpogroms von 1349 blieben auch die Meininger Juden von Gewalttaten ihrer christlichen Nachbarn nicht verschont; wegen angeblicher „Rebellion“ gegen ihre nicht-jüdischen Mitbewohner wurde ein Teil von ihnen erschlagen, der andere Teil flüchtete aus der Stadt und ließ sich größtenteils in nahegelegenen Dörfern nieder. Die Synagoge in Meiningen wurde anschließend in eine christliche Kapelle umgewandelt, die in der Reformationszeit abgebrochen wurde. Nach der Verfolgung von 1349 soll ab den 1370er Jahren vorübergehend wieder eine Judensiedlung in Meinigen bestanden haben; diese „Judengasse“ (die spätere Höckergasse) lag außerhalb der Stadtmauern an der Werra.

In der ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts sind wieder einzelne Schutzjuden in Meiningen nachweisbar; doch als der Graf Georg Ernst von Henneberg 1566 den Judenschutz aufkündigte, mussten sie die Stadt verlassen.

Meiningen, um 1675 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Es sollte fast drei Jahrhunderte dauern, bis sich erneut eine jüdische Gemeinde in Meiningen bildete; zwischenzeitlich durften sich nur wenige Familien hier ansiedeln. Um 1700 gründete sich in unmittelbarer Nähe Meiningens, im Dörfchen Dreißigacker, eine kleine jüdische Gemeinde, deren Mitglieder später den Grundstock der Meininger Judenschaft bilden sollte. 

[vgl. Dreißigacker (Thüringen)]

File:Bernhardstr.1835.jpg Bernhardstraße in Meiningen mit Hoftheater 1835 (Abb. aus: wikipedia.org, CCO)

Seit 1819 war einigen jüdischen Händlern tagsüber der Aufenthalt in Meiningen gestattet; erst Jahrzehnte danach erlaubte eine Verordnung den Juden im Herzogtum Sachsen-Meiningen, sich wieder in Städten anzusiedeln; damit setzte nun eine Abwanderung aus den „Judendörfern“ der Umgebung - aus Bauerbach, Berkach, Bibra und Dreißigacker - ein; die jüdische Bevölkerungszahl in Meiningen - seit 1680 Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen - wuchs besonders gegen Ende der 1860er Jahre enorm an. 1866 gründeten die inzwischen 28 jüdischen Familien die „Israelitische Kultusgemeinde Meiningen“.

1883 - inzwischen war die Gemeinde auf etwa 450 Mitglieder angewachsen - weihte die Meininger Judenschaft unmittelbar am Mühlgaben (einem Nebenarm der Werra) ihren repräsentativen Synagogenbau - entworfen vom herzoglichen Landesbaumeister Ernst Abesser - ein, dessen Erscheinungsbild an einen christlichen Sakralbau erinnerte.

  Synagoge in Meiningen (hist. Aufn. um 1895/1900, aus: wikipedia.org, CCO)

 Aus einem Artikel der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“ vom 1. Mai 1883:

Meiningen, 15. April (Privatmitth.) Am gestrigen Tage fand die Einweihung der im maurisch-byzantinischen Style neu erbauten Synagoge statt, nachdem am Abend vorher eine schöne Vorfeier vollzogen worden. Es sind jetzt beinahe 5 Jahrhundert verflossen (1384), daß die damalige Synagoge zu einer christlichen Kapelle umgewandelt worden, nachdem schon 1349 die zahlreiche Judenschaft auf die Denunziation einer Dienstmagd, die gerade durch das Ghetto gegangen sei und von den Juden gehört haben wollte, daß sie sich verschworen hätten, die Christen zu überfallen und zu tödten (!!!), ausgerottet wurde. 

Die Einweihungsfeier gab dieser geschichtlichen Vergangenheit gegenüber ein leuchtendes Zeugniß, welche Umwandlung in Anschauung und Gesittung vor sich gegangen, und wie alle Anstrengungen derer nichtig sind, die uns in die Finsterniß der Vergangenheit zurücktreiben wollen. Der Einweihungsfeier wohnten Se. Hoheit der regierende Herzog nebst höchst dessen Gemahlin und der Prinzessin Marie (Tochter) mit großem Gefolge von Herren und Damen des Hofes, ... (hier folgt eine längere Aufzählung der Teilnehmer) Vertreter aller Sachsen-Meining'schen israelitischen Gemeinden mit ihren Lehrern und ein zahlreiches jüdisches und christliches Publikum bei. Bemerkenswert ist, daß von den eingeladenen Geistlichen nur der katholische erschien. Die Feier selbst vollzog sich in der Weise, die bei diesem Akte üblich geworden, mit Orgelspiel, trefflichem Chorgesang und einer ausgezeichneten Predigt des Landrabbiners Dr. Dessauer, ...  Am Schlusse der Feier trat Se. Hoheit an den Landrabbiner heran, unterhielt sich in leutseligster Weise mit ihm über die inneren Einrichtungen des Baues, über Chor, Gottesdienst und Orgel und sprach seine Wünsche für das Gedeihen der Gemeinde in sehr herzlichen Worten aus. Der Landrabbiner dankte ihm für die Huld und Auszeichnung und fügte hinzu, wie glücklich er sich fühle, unter einem so humanen Fürsten zu leben und zu wirken. ...

Neben dem auch für andere Kultusgemeinden zuständigen Landesrabbiner war in Meiningen ein jüdischer Lehrer angestellt, der zugleich als Kantor und Schochet tätig war (seit 1896 gab es eigens einen Schächter).
Seit 1871 war Meiningen Sitz des Landesrabbinates "Sachsen-Meiningen", nachdem Landrabbiner Dr. Moses Dreifuß dieses von Walldorf hierher verlegt hatte. Als Landrabbiner waren in Meiningen tätig: Dr. Moses Dreifuß (bis 1879), Dr. Moritz Dessauer (1881-1895) und Dr. Leo Fränckel (ab 1896).

Die jüdische Gemeinde besaß - angrenzend an den städtischen Parkfriedhof - ein eigenes Begräbnisareal, das in den 1870er Jahren eingeweiht wurde; bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Verstorbenen zumeist auf Friedhöfen ihrer Herkunftsgemeinden begraben, vor allem in Dreißigacker und Walldorf. 

Zur Meininger Kultusgemeinde zählten auch die wenigen Familien aus Salzungen.

Juden in Meiningen:

        --- 1846 ..........................  29 Juden,

    --- 1871 .......................... 316   “  ,

    --- 1884 .......................... 433   “  ,

    --- 1895 .......................... 470   “  ,

    --- 1900 ...................... ca. 430   “  ,

    --- 1913 .......................... 359   “  ,

    --- 1925 ...................... ca. 500   “  ,

    --- um 1932 ................... ca. 390   “  ,*

    --- 1933 .......................... 235   “  ,

    --- 1936 (Dez.) ................... 260   “  ,*

    --- 1937 (Dez.) ................... 218   “  ,*

    --- 1939 .......................... 136   “  ,

    --- 1941/42 ................... ca. 100   “  ,

    --- 1943 (Anfang) .................  keine.          * Angehörige der Kultusgemeinde (mit umliegenden Ortschaften)

Angaben aus: Schicksal jüdischer Bürger der Stadt Meiningen 1933 - 1945

und                 Hans Nothnagel, Juden in Südthüringen, ... , Suhl 1999, S. 11 ff.

Meiningen, Thuringia, Germany-LCCN2002720752.jpg

 Blick auf die Stadt Meiningen um 1900 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Für die wirtschaftlich-industrielle Entwicklung Meiningens spielten die jüdischen Einwohner eine bedeutende Rolle; aber auch im Kultur- und Geistesleben waren die sich schnell in die Stadtgesellschaft assimilierten Juden eine große Bereicherung.

 http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20298/Meiningen%20FrfIsrFambl%2021121906.jpg

Georgstraße, links: Manufakturwaren/Modegeschäft W. Goldschmidt (hist. Karte um 1920, aus: Sammlung P.K.Müller)

Lehrstellenangebote jüdischer Gewerbetreibender (um 1890/1900):

  

Antisemitismus war bereits um 1900 in der Residenzstadt Meiningen evident; so wurde z.B. im „Meininger Tageblatt” die Meinung vertreten, dass durch die „judenliberale Gesetzgebung“ Tausende von bäuerlichen und Handwerker-Existenzen vernichtet worden wären. So war es auch nicht überraschend, dass die NSDAP in Meiningen eine starke Position besaß; bereits 1925 gründete sich hier ein NSDAP-Ortsverein und fünf Jahre später war die NSDAP zur zahlenmäßig stärksten Partei avanciert; 1932 stellten die Nationalsozialisten im Meininger Stadtrat die absolute Mehrheit.

Zumeist waren die jüdischen Einwohner Meiningens als Händler und Kaufleute tätig; aber auch in den freien Berufen waren die Juden relativ stark vertreten. Die Abwanderung war bis 1938 eher zögerlich, setzte nach der „Kristallnacht“ aber verstärkt ein.

Während des Novemberpogroms wurde die Meininger Synagoge durch einen Brandanschlag stark beschädigt; die Gebäuderuine wurde wenig später abgerissen.

                               Synagoge in Meiningen (hist. Aufn. 1938/1939; Stadtarchiv) 

Etwa 90 jüdische Männer aus Meiningen und der nahen Umgebung wurden verhaftet und ins KZ Buchenwald verbracht; drei Meininger Juden fanden hier den Tod. Ca. 130 jüdischen Einwohnern Meiningens gelang eine rechtzeitige Auswanderung; ein Teil von ihnen war in andere deutsche Städte verzogen. Die in Meiningen verbliebenen jüdischen Bürger wurden bald in das Haus Sachsenstraße 5/6 (heute Ludwig-Chronegk-Straße) zwangseingewiesen; hier verblieben sie bis zu ihrer Deportation. In dem großen Deportationstransport Thüringer Juden, der sich am 10.Mai 1942 in Richtung Polen in Bewegung setzte, befanden sich mindestens 44 Meininger Juden. Im Herbst des gleichen Jahres wurden weitere ca. 30 Juden Meiningens nach Theresienstadt deportiert. Unter den Deportierten befand sich auch Dr. Leo Fränkel, der seit 1896 das Amt des Landesrabbiners bekleidet hatte.

Von den insgesamt ca. 160 deportierten Juden Meiningens sollen die meisten in den NS-Lagern ermordet worden sein; das Schicksal von weiteren 90 jüdischen Bewohnern ist bis heute ungeklärt. Nur insgesamt zehn der Deportierten kehrten nach Kriegsende nach Meiningen zurück. In der Stadt bildete sich dann für kurze Zeit wieder eine jüdische Gemeinde.

Im November 1988 wurde am ehemaligen Standort der Synagoge in der Mauergasse - unmittelbar neben der Werra-Brücke - ein Mahnmal zur Erinnerung an die während der „Reichskristallnacht“ zerstörte Synagoge eingeweiht (Aufn. DerMeininger, 2016, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0). Auf einer Tafel ist neben dem stilisierten Umriss der Synagoge die folgende Inschrift angebracht:

Zum Gedenken und zur Mahnung

Hier stand die im Jahre 1883 geweihte Synagoge der jüdischen Gemeinde Meiningen.

Sie wurde in der Pogromnacht am 9.11.1938 durch die nazistischen Machthaber geschändet und zerstört.

Am ehemaligen „Judenhaus“ in der Sachsenstraße befindet sich eine Gedenktafel mit der folgenden Inschrift:

In diesem Haus wurden während der faschistischen Diktatur jüdische Bürger unter ghettoartigen Bedingungen

bis zu ihrer Deportation in Vernichtungslager gefangen gehalten

2010 wurden in Meiningen die ersten sog. „Stolpersteine“ verlegt; 2011 bzw. 2014 kamen weitere hinzu.

Zwei "Stolpersteine" am Mittleren Rasen (Aufn. Katharina Gaßdorf, 2010)

Julius Eisemann.JPG Ida Eisemann.JPG Ingeborg Eisemann.JPG für Fam. Eisemann, Leipziger Straße (Aufn. Kramer, 2011, aus: wikipedia.org, CC BY 3.0)

Auf dem an der Nordseite des kommunalen Friedhofes gelegenen Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde sind insgesamt ca. 130 Grabsteine vorhanden. Auf dem Areal findet man auch einige Gräber einstiger Landrabbiner des Herzogtums Sachsen-Meiningen.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2060/Meiningen%20Friedhof%20111.jpg 

Teilansichten des Begräbnisgeländes (Aufn. J. Hahn, 2006 und Aufn. Kramer, 2017, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

 Die Sachsenstraße trägt heute die Bezeichnung „Ludwig-Chronegk-Straße“; sie erinnert damit an den aus jüdisch-kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden und später zum Geheimen Hofrat aufgestiegenen Ludwig Chronegk, der sich als Intendant des Meininger Hoftheaters - weit über die Grenzen Deutschlands hinaus - einen Namen gemacht hatte. Auch eine Schule in Meiningen ist heute nach ihm benannt.

Weitere Informationen:

Armin Human, Geschichte der Juden im Herzogtum Sachsen-Meiningen, Hildburghausen 1898

Hugo Kühn, Kulturgeschichtliche Bilder aus Thüringen ‘ Die Juden im Herzogtum Sachsen-Meiningen-Hildburghausen’, Leipzig 1914, S. 132 - 141 (Anmerkung: antisemitisch gefärbt)

Germania Judaica, Band II/2, Tübingen 1968, S. 530 und Band III/2, Tübingen 1995, S. 854/855

Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Band II, Dresden 1990, S. 957 f.

Günter Mudring, Dreißigacker und die Juden 1735 - 1880, Zulassungsarbeit (Manuskript), Dreißigacker 1990 (Stadtarchiv Meiningen)

Zeugnisse jüdischer Kultur - Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Tourist Verlag GmbH, Berlin 1992, S. 276 - 278

Armin u. Renate Schmied, Im Labyrinth der Paragraphen. Die Geschichte einer gescheiterten Emigration, Frankfurt/M. 1993

M.Brocke/E.Ruthenberg/K.U.Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in: Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum, Hrg. Peter v.d.Osten-Sacken, Band 22, Berlin 1994, S. 498 - 499

Schicksal jüdischer Bürger der Stadt Meiningen 1933 - 1945, in: Schriften zur Stadtgeschichte Meiningens, Heft 2, Hrg. Stadtarchiv Meiningen, Meiningen 1995

Monika Kahl, Denkmale jüdischer Kultur in Thüringen. Kulturgeschichtliche Reihe, Band 2, Hrg. Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege, Leipzig 1997, S. 103 f.

Hans Nothnagel, Die fast vergessene jüdische Gemeinde in Meiningen. Eine historische Dokumentation über jüdische Lebens- und Leidenswege, in: H. Nothnagel, Juden in Südthüringen, Band 3: Juden in der ehem. Residenzstadt Meiningen und deren Umfeld, Verlag Buchhaus, Suhl 1999, S. 11 ff.

Paul Enke, Zum Schicksal der jüdischen Bürger Meiningens, in: Meininger Schülerrundbriefe 82/2002, S. 21 – 28

Gabriele Olbrisch, Landrabbinate in Thüringen 1811 - 1871. Jüdische Schul- und Kulturreform unter staatlicher Regie, in: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen - Kleine Reihe Band 9, Böhlau Verlag, Köln/ Weimar/ Wien 2003, S. 39 f.

Spurensuche nach jüdischem Leben in Thüringen, Hrg. Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, Bad Berka 2004, S. 104/105

Israel Schwierz, Zeugnisse jüdischer Vergangenheit in Thüringen. Eine Dokumentation, hrg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Sömmerda 2007, S. 175 – 179

Jacob Simon, Ein jüdisches Leben in Thüringen. Lebenserinnerungen bis 1930, hrg. von J. Mötsch/K. Witter, in: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Große Reihe Band 17, Böhlau-Verlag, Köln/Weimar/Wien 2009

Christoph Gann, Der Novemberpogrom in Meiningen, in: Meininger Heimatklänge, Folge 94 (November 2010)

Christoph Gann, Juristische Aufarbeitung der Pogromnacht vom 9. November 1938 in Meiningen nach 1945, Thüringen - Blätter zur Landeskunde 90, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2011

Eine-Welt-Verein Meiningen e.V. (Hrg.), Juden in Meiningen, online abrufbar unter: judeninmeiningen.de

Meiningen, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Dokumenten zur jüdischen Gemeindehistorie)

Geschichte der Juden in Meiningen, in: Netzwerk für jüdisches Leben in Thüringen, online abrufbar unter: juedisches-leben-thueringen.de

Auflistung der in Meinigen verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Meiningen