Solingen (Nordrhein-Westfalen)

http://wiki-commons.genealogy.net/images/thumb/8/8a/Ruhrgebiet.jpg/450px-Ruhrgebiet.jpg    Datei:Solingen Stadtbezirke.svg Solingen ist eine Großstadt mit derzeit mehr als 160.000 Einwohnern im Reg.bezirk Düsseldorf - ca. 25 Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Düsseldorf gelegen (Karte des Ruhrgebietes um 1940, aus:  gen.wiki.genealogy.net/Ruhrgebiet und Karte der Stadtbezirke: R.Kraasch, 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0).

Blick auf Solingen um 1840, Gemälde H. Winkles (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Die ersten Juden siedelten sich in Solingen vermutlich Mitte des 16.Jahrhunderts an; doch erst nach 1710 zogen weitere Familien zu, die sich im Laufe des 18.Jahrhunderts zu einer kleinen Gemeinschaft zusammenschlossen. Die meisten Solinger Juden waren damals Kleinhändler und verkauften Textilien, Häute und Felle; einige übten das Metzgerhandwerk aus, sehr wenige handelten mit Erzeugnissen der Klingenproduktion.

Ab der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts wuchs die Zahl der jüdischen Bewohner in Solingen stark an; die meisten kamen aus den nahen Dörfern und erhofften sich bessere wirtschaftliche Perspektiven in der Stadt.

Ende der 1780er Jahre muss die Solinger Judenschaft zahlenmäßig so groß gewesen sein, dass sie in einem von Michel David und Coppel Samuel angekauften Haus einen Betsaal mit einer Mikwe an der Ecke Südwall/Ufergarten einrichten konnte; der im zweiten Stockwerk befindliche Betraum bot ca. 35 Männern Platz. Über den Zustand der Gemeinde wurde dem Landrat im Jahre 1816 wie folgt berichtet: ... Indem ich bei der ersten Anfrage über den jüdischen Gottesdienst und deren Schule übel unterrichtet worden bin, so hab ich heute mit einem mehr erfahrenen Jüdischen Einwohner nähere Rücksprache über deren Gottesdienst und Schule genommen. Dieser erklärte nemlich, dass sie wirklich eine Synagoge mit den zum jüdischen Gottesdienst gehörigen Geräthen hätten, und in dem nemlichen Gebäude ein Schulzimmer. Weil aber seit einem Jahre die jüdischen Familien sich hier vermindert und weggezogen seyen, und die Kosten für die Unterhaltung eines Rabbiners oder Schullehrers ihnen zu schwer seyen, so wäre diese Stelle unbesetzt, und daher müssten sie diese Verrichtungen beim Gottesdienste durch eine Person aus ihrer Mitte abwechselnd besorgen. ...“ Die Synagogengemeinde Solingen konstituierte sich offiziell 1853. Sie umfasste zunächst auch die jüdischen Familien in den Bürgermeistereien Dorp, Gräfrath, Höhscheid, Merscheid und Wald; ab etwa 1880 kamen weitere hinzu.

Eine dauerhafte Anstellung eines Lehrers/Kantors erwies sich für die Gemeinde in Solingen über längere Zeit hinweg als sehr problematisch. Auf Grund der schlechten Dotierung der Lehrerstelle fanden sich kaum Kandidaten, die über einen längeren Zeitraum dieses Amt inne hatten. Erst ab Mitte der 1880er Jahre fand man mit Max Joseph einen Lehrer, der seinen Dienst in der Gemeinde Solingen nun über Jahrzehnte hinweg versah. (Anm.: Der Gemeindevorstand hatte damals die Pflicht zur Ehelosigkeit aufgehoben!)

Nach jahrelangen Planungen weihte die jüdische Gemeinde am 8.März 1872 - in Anwesenheit der Honoratioren der Stadt und zahlreicher Stadtbewohner - ihre neue Synagoge ein. Der Kuppelbau war an der Ecke Malteserstraße/Gerichtsstraße im neuromanischen Stil errichtet worden.

 

Synagoge in der Malteserstraße in Solingen, links: hist. Aufn.; rechts: Federzeichnung Hermann Schmidthäussler (Stadtarchiv)

Neben 150 Männerplätzen bot das Gebäude auf den Emporen auch über 80 Frauen Platz; angeschlossen waren ein Schulraum und eine Lehrerwohnung.

Bereits im Sommer 1857 hatten sich die Synagogengemeinden Opladen und Solingen zu einer Gemeinde zusammengeschlossen; doch Ende der 1870er Jahre lösten sich die Opladener Juden wieder von Solingen und bildeten von nun an die „Filialgemeinde Opladen“.

Bereits seit 1718 (Ersterwähnung) gab es in Solingen einen jüdischen Begräbnisplatz "auf dem Clauberg" (am Estherweg), dessen Fläche um 1900 erweitert wurde. Der älteste erhaltengebliebene Grabstein stammt aus dem Jahre 1820.

Juden in Solingen:

    --- 1804 ............................  32 Juden,

    --- 1816 ............................  23   “  ,

    --- 1838 ............................  50   “  ,

    --- 1845 ............................  64   “  ,

    --- 1865 ............................ 147   “  ,

    --- 1875 ............................ 161   “  ,

    --- 1890 ............................ 257   “  ,

    --- 1900 ............................ 301   “  ,

    --- 1905 ............................ 328   “  ,

    --- 1910 ............................ 266   “  ,

    --- 1925 ............................ 210   “  ,

    --- 1930 ............................ 208   “  ,

    --- 1933 ............................ 219   “  ,*    * Jüdische Gemeinde Solingen

    --- 1938 ............................  89   “  ,*

    --- 1939 ............................  59   “  ,

    --- 1941 (Dez.) .....................  15   “  .

Angaben aus: Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Reg.bez. Düsseldorf, S. 262

und                 Michael Brocke/u.a., Der jüdische Friedhof in Solingen, Eine Dokumentation in Wort und Bild

Der Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung Solingens betrug stets weniger als ein Prozent.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verlagerte sich der Haupterwerbszweig der Solinger Juden in den Bereich des Textilhandels. An Hauptstraße (damals Kaiserstraße) eröffneten immer mehr jüdische Bekleidungsgeschäfte - wie ebenfalls nach 1900 in Ohligs an der Düsseldorfer Straße. Von den mehr als 800 Stahlwarenfirmen, die um 1930 in Solingen existierten, waren 16 in jüdischem Besitz; eine von ihnen - die Fa. Alexander Coppel - gehörte zu den größten Unternehmen ihrer Branche. Zu Beginn der 1930er Jahre wohnten und arbeiteten die Juden der Stadt - neben den Hauptstraßen in der Innenstadt - bevorzugt in Solingen-Ohligs.

Die „Arisierung“ jüdischer Firmen Solingens kündigte sich bereits in der am 1.April 1933 durchgeführten Boykott-Aktion gegen jüdische Geschäfte an; vor jüdischen Geschäften und Fabriken, vor Arzt- und Rechtsanwaltspraxen standen an diesem Tag SA-Posten und skandierten antijüdische Parolen. In Folge wanderten vermehrt jüdische Familien ab, vornehmlich nach Palästina.

In der Nacht zum 10.November 1938 wurde die Solinger Synagoge von SA-Angehörigen in Brand gesetzt; anschließend zogen einige SA-Trupps durch die Stadt, verwüsteten Geschäfte und Wohnungen jüdischer Bürger sowie den jüdischen Friedhof mit seiner Kapelle am Estherweg. Aus der Lokalpresse vom 11.11.1938:

Kundgebungen gegen die Juden in Solingen                                                                                

Vergeltungsmaßnahmen wegen des Mordes an dem Gesandtschaftsrat vom Rath                                              

Wie in anderen Städten Deutschlands kam es auch in Solingen, ... , in allen Stadtbezirken zu Kundgebungen und Demonstrationen gegen das Judentum. Nach Beendigung der Feiern aus Anlaß des 9.November zogen größere Menschenmengen durch die Straßen der Stadt vor die Wohnungen der hier ansässigen Juden, um ihre Empörung über die Bluttat des Juden Grünspan zum Ausdruck zu bringen. Dabei wurde die Synagoge an der Malteserstraße gestürmt und nach Zerstörung der gesamten Inneneinrichtung in Brand gesetzt. Das Feuer griff so schnell um sich, daß Rettungsmöglichkeiten des Gebäudes nicht bestanden und sich die Feuerlöschpolizei auf den Schutz der Nachbarhäuser beschränken mußte. Es blieben lediglich die Grundmauern stehen, mit deren Niederlegung man auf Anweisung der Baupolizei aus Sicherheitsgründen am gestrigen Tage bereits begonnen hat. Zerstört wurden in Alt-Solingen weiter auf der Ufergartenstraße die Einrichtungen des Geschäftes Giesenow, (...). Auf dem Verschönerungsweg bei Widdert ging das Wohnhaus des in Düsseldorf wohnenden Juden Pinkus in Flammen auf, nachdem das Mobiliar gleichfalls zertrümmert war. Außerdem wurde bei allen im Solinger Stadtgebiet wohnenden Juden die Privatwohnungen aufgesucht und deren Einrichtungen zerstört. ... Von den in Solingen noch wohnhaften männlichen Juden wurden im Laufe des gestrigen Tages 32 in Schutzhaft genommen.

Anfang 1939 wurde die Synagogenruine abgebrochen; das Grundstück ging in den Besitz der Kommune über; 1944 errichtete man hier einen Bunkerbau. Bis Kriegsbeginn waren die meisten der zu Beginn der NS-Zeit noch in Solingen lebenden Juden emigriert. Die wenigen hier verbliebenen Juden wurden Ende 1941 ins Ghetto Lodz bzw. 1942 nach Theresienstadt deportiert. Mindestens 40 Solinger Juden - nach anderen Angaben mehr als 60 - wurden Opfer der Shoa.

 

Nach Kriegsende lebten nur wenige Juden wieder in Solingen; Ende der 1960er Jahre sollen es etwa zehn Personen gewesen sein. 2010 leben etwa 300 Personen jüdischen Glaubens in der Stadt; sie sind der Kultusgemeinde in Wuppertal angeschlossen.

Bildergebnis für synagoge gedenktafel Eine 1979 von der Stadtverwaltung angebrachte Gedenktafel am Bunker in der Malteserstraße erinnert an die frühere Synagoge (Abb. aus: solingenmagazin.de); die Inschrift lautet:

An dieser Stelle stand die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Solingen

Eingeweiht am 8. März 1872

zerstört durch nationalsozialistisches Unrecht in der Nacht zum 10. November 1938

Eine weitere, 1998 angebrachte Gedenktafel am Hochbunker erinnert an alle Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Seit 2012 befindet sich hier auch ein Bronzerelief des Bildhauers Henrik Dywan, das die Synagoge zeigt; eine Initiative von Schülern des Gymnasiums Schwertstraße hatte dessen Erstellung ermöglicht.

Blick auf den jüdischen Friedhof am Estherweg (Aufn. Michael Kramer, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

 http://tryingbabylon.de/wp-content/uploads/2013/03/friedhof1.jpg SG Jüdischer Friedhof, Grabsteine DSC 8809 PK.jpg

Teilansichten (Aufn. Städtische Gesamtschule Solingen u. Petra Klawikowski, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Auch auf dem jüdischen Friedhof am Estherweg - dem einzigen und letzten öffentlich sichtbaren Zeugnis jüdischer Religion und Kultur in Solingen - gedenkt ein Stein mit der folgenden Inschrift der jüdischen NS-Opfer:

Es gedenke Gott der Seelen der Märtyrer,

die ermordet wurden durch die Nazis und ihre Helfershelfer.

Der Name möge ihr Blut rächen

Dem Gedenken der Opfer des Hasses Der Nachwelt zur Mahnung

1933        1945

Auf einer Gedenktafel sind alle jüdischen Bürger/innen aufgeführt, die in den Jahren 1938 bis 1944 Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden.

Solingen jüdischer Friedhof Gedenktafel HDR.jpg

Gedenktafel  (Aufn. M. Kramer, 2015, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

In den Straßen Solingens erinnern zahlreiche sog. „Stolpersteine“ an ehemalige jüdische Bewohner und andere Opfer der NS-Diktatur; ca. 120 Steine sind seit 2004 im gesamten Stadtgebiet verlegt worden (Stand 2019).

Stolperstein Solingen Klemens-Horn-Str. 6 Samuel Dessauer.jpgStolperstein Solingen Klemens-Horn-Str. 6 Marianne Dessauer.jpgStolperstein Solingen Klemens-Horn-Str. 6 Heinz Dessauer.jpgin der Klemens-Horn-Str. (Aufn. M.Kramer, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

http://kulturreise-ideen.de/uploads/projects/image_11778.jpg„Stolpersteine“ für die Familie Freireich, Kirchplatz  (Aufn. aus: solingen.de - stolpersteine)

  Aufn. M.Kramer, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)     2015 erhielt die Städtische Gesamtschule an der Wupperstraße in Solingen den Namen „Alexander-Coppel-Gesamtschule“; auch eine Straße ist nach ihm benannt.

Alexander Coppel (geb. 1865 in Solingen), der jüngste Sohn des Solinger Unternehmers und Ehrenbürgers Gustav Coppel, wurde 1942 zusammen mit anderen Solinger Juden in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er nach nur zwei Wochen dort starb. Zum Gedenken an Alexander Coppel wurde 2005 am Werwolf ein sog. „Stolperstein“ verlegt.

 

Die wenigen Juden aus dem rheinischen Monheim - einer Kleinstadt im Kreis Mettmann - zählten zunächst zur Filialgemeinde Richrath, zuletzt zur Synagogengemeinde Solingen. Erstmals sollen sich Juden hier bereits gegen Ende des 12.Jahrhunderts angesiedelt haben; während der Pestpogrome von 1348/1349 schien die kleine Gemeinde vernichtet worden zu sein. Erst im Laufe des 18.Jahrhunderts ließen sich erneut Juden in Monheim nieder. Um 1845 wurde eine kleine Betstube eingerichtet. Weit außerhalb der Ortschaft, am Sandberg, lag seit dem frühen 18.Jahrhundert der jüdische Friedhof. Zu Beginn der 1930er Jahre lebten noch knapp 20 Juden in Monheim.

  1969 wurde auf dem jüdischen Friedhof - dieser war im November 1938 weitgehend zerstört worden und besitzt nur noch sechs Grabsteine - ein Mahnmal errichtet (Aufn. V., 2009, aus: wikipedia.org, gemeinfrei).

2003 wurden zwölf sog. „Stolpersteine“ verlegt, die zumeist an Mitglieder der jüdischen Familie Herz erinnern.

                   Drei „Stolpersteine“ - verlegt in der Franz-Böhm-Straße (aus: wiki-de.genealogy.net)

Inzwischen findet man im Stadtgebiet mehr als 60 Steine; weitere Verlegungen sind noch geplant (Stand 2019). 

2019 wurde eine Reihe weiterer Stolpersteine verlegt, die dem Angedenken ehemaliger Zwangsarbeiter gewidmet sind. Auf Grund der großen Zahl der hier während der Kriegsjahre eingesetzten Zwangsarbeiter/Kriegsgefangenen soll eine „Stolperschwelle“ an alle Opfer erinnern. 

 

Weitere Informationen:

Heinz Rosenthal, Zur Geschichte der Juden in Solingen, in: Gesammelte Schriften von Heinz Rosenthal, Nachlass Band 8, Solingen 1965

Heinz Rosenthal, Jews in the Solingen Steel Industry. Recors of a Rineland City, in: YLBI XVII (1972), S. 205 - 223

Heinz Rosenthal, Die Synagogengemeinde, in: Solingen - Geschichte einer Stadt, Band 3, S. 205 - 216, Walter Braun Verlag, Duisburg 1975

Stadtarchiv Solingen (Hrg.), Dokumentation zur nationalsozialistischen Herrschaft in Solingen, Solingen 1978

Harold Hammer-Schenk, Synagogen in Deutschland. Geschichte einer Baugattung im 19. u. 20.Jahrhundert, Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, Teil 1, S. 331 und Teil 2, Abb. 256

Karl-Heinz Hennen, Juden in Monheim. Von den ältesten Zeugnissen bis zur Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus, Hrg. Stadt Monheim 1988

Kulturamt der Stadt Solingen (Hrg.), Aus der Vergangenheit lernen. Zum 40.Jahrestag der Reichskristallnacht 1938, hrg. vom Kulturamt der Stadt Solingen, Solingen 1988

Herbert Weber, Verfolgtes Volk - Geschichte, Schicksale und Erlebnisse der Juden in Solingen (ein Dokumentarbericht), Solingen 1993

Stadtarchiv Solingen (Hrg.), Das Schicksal der Solinger Juden seit 1933, Solingen 1993

Ralf Zurek, Juden in Solingen bis zum Ende der Weimarer Republik, Manuskript, Solingen 1993

Benno Reicher, Jüdische Geschichte und Kultur in NRW - ein Handbuch, in: "Kulturhandbücher NRW, Band 4, S. 243 - 246, Hrg. Sekretariat für gemeinsame Kulturarbeit in NRW, 1993

Wilhelm Bramann, Coppel. Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen 1770 – 1942, in: "Anker und Schwert", Band 13, Solingen 1994

Willi Kulke, „Wir waren eine angesehene Familie“. Die Geschichte der Familie Feist in Solingen 1847 – 1949, Solingen 1996

Michael Brocke/u.a., Der jüdische Friedhof in Solingen. Eine Dokumentation in Wort und Bild, Hrg. Stadtarchiv Solingen, Solingen 1996

Willi Kulke/Jochen Putsch, Jüdische Unternehmer in Solingen, Solingen 1997

Ulrike Schrader/Michael Okroy (Hrg.), „Hier wohnte Frau Antonie Giese“ – Die Geschichte der Juden im Bergischen Land, Wuppertal 1997

Horst Sassin, Die Lehrer und Vorbeter der Israelitischen Synagogengemeinde Solingen, in: "Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins", No.98 (1997/1998), S. 167 - 200

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag, Bochum 1999, S. 502 - 504

Manfred Krause, “dass ich die Stätte des Glückes vor meinem Tode verlassen müsste” - Beiträge zur Geschichte jüdischen Lebens in Solingen, Hrg. Solinger Geschichtswerkstatt e.V., Solingen 2000, S. 161 - 187

Elfi Pracht-Jörns, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf, J.P. Bachem Verlag, Köln 2000, S. 262 – 282 und S. 406 - 408

Horst Sassin, Die Lehrer und Vorbeter der Israelitischen Synagogengemeinde Solingen, Solingen 2000

Wilhelm Bramann, Coppel – Geschichte einer jüdischen Familie in Solingen. 1770 – 1942, Solingen, 2. Aufl. 2012

Günter Tewes (Red.), Solingen. Neue Sicht auf die Synagoge, in: rp-online.de vom 16.5.2012

Auflistung der Stolpersteine in Solingen, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Solingen

Stolpersteine – Solinger Schicksale 1933 – 1945, in: stadtarchiv.solingen.de (Anm.: enthält detaillierte Biographien der jüdischen Opfer)

Karl Heinz Hennen, Geschichte der Juden in Monheim – history of the Jews in Monheim, Monheim 2014

Alexander-Coppel-Gesamtschule (Hrg.), Der jüdische Friedhof in Solingen – Letzte Zeugnisse einer vergangenen Gemeinde, in: juedischer-friedhof-solingen.de (sehr informative Seiten mit zahlreichen Aufnahmen vom alten Friedhof)

Nadine Diab (Red.), Erinnerung. Ein Stolperstein für ein Leben, in: „Solinger Tageblatt“ vom 27.10.2018

Stadt Monheim am Rhein (Hrg.), Monheim-Lexikon: Stolpersteine, online abrufbar unter: monheim.de/stadtleben-aktuelles/stadtprofil/monheim-lexikon/stolpersteine/ (mit Personendaten und Angaben der Verlegestandorte)

Karl Heinz Hennen (Bearb.), Erinnern statt Vergessen – Stolpersteine in Monheim am Rhein (Broschüre), 2.Aufl., Monheim 2019 (bzw. 3. Aufl., 2020)

Simone Theyßen-Speich (Red.), Stolpersteine erinnern an Emil und Adele Kronenberg, in: „Solinger Tageblatt“ vom 17.1.2019

Dorothee Schmidt-Elmendorff (Red.), Monheim will Stolpersteine und Stolperschwellen verlegen, in: rp-online.de vom 2.10.2019

Anna Lauterjung (Red.), Die jüdische Gemeinde wird immer größer, in: „Solinger Tageblatt“ vom 28.10.2019

Bea Poliwoda (Red.), Erinnern statt vergessen. Schicksale hinter den Monheimer Stolpersteinen, in: „Wochenanzeiger Langenfeld – Hilden – Monheim“ vom 13.6.2020