Sögel - Lathen (Niedersachsen)

Datei:LD Osnabrück.jpg Sögel – WikipediaSögel ist heute eine Kommune mit derzeit ca. 7.000 Einwohnern und der Verwaltungssitz eines Gemeindeverbandes. Die Samtgemeinde Lathen setzt sich aus sechs Ortschaften (mit derzeit ca. 11.000 Einwohnern) zusammen - beide im Landkreis Emsland im westlichen Niedersachsen ca. 20 Kilometer nordöstlich von Meppen bzw. südöstlich von Papenburg gelegen (Ausschnitt aus hist. Karte von 1905, aus: wikipedia.org, gemeinfrei  und  Hagar, 2009, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

1767 erhielt der erste Jude, der aus Haselünne stammende Jacob Josef Fiebelmann einen Schutzbrief für Sögel und ließ sich dort nieder; eine weitere Familie (Kaufmann/Schlachter Moses Samuel) folgte bald nach. Im Laufe der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts zählte die jüdische Bevölkerung in Sögel etwa 50 Personen; ihren Lebensunterhalt verdienten sie als Vieh- und Pferdehändler, als Schlachter und Kleinhändler.

Zu gottesdienstlichen Treffen versammelten sich die Sögeler Juden seit Beginn des 19.Jahrhunderts in einem Gebäude, das der Kölner Fürstbischof Clemens August einst als Hundezwinger hatte errichten lassen. 1837 erwarb die Gemeinde aus der Konkursmasse von Ludwig Kösters ein Grundstück mit aufstehendem Wohnhaus und Garten am heutigen Pohlkamp. Nach jahrelangen Querelen - Proteste kamen vom Standesherrlichen Amt und der katholischen Kirche - wurde 1839 mit dem Bau einer Synagoge begonnen; doch ein Großfeuer am Ort (1840) beschädigte auch das noch im Bau befindliche Gebäude erheblich; letztendlich konnte es doch noch fertiggestellt werden.

Der dem Landrabbinat Emden unterstehenden Synagogengemeinde Sögel waren seit den 1840/1850er Jahren die Orte Lathen und Werlte angeschlossen.

Auf Grund der großen Entfernung nach Sögel war den Juden aus Lathen der Besuch der dortigen Synagoge aber fast nicht möglich, wollten sie nicht die strengen Sabbatgesetze verletzen; auch dem gemeinsamen Schulbesuch mit den jüdischen Kindern aus Sögel widersetzte man sich, da man der Schule mit den häufig wechselnden Lehrern recht negativ gegenüberstand. Deshalb strebten die Lathener Juden - trotz vielfacher verwandtschaftlicher Beziehungen zu Sögeler Familien - nach Autonomie: So wurde ein eigener Betraum genutzt und in den 1860er Jahren ein eigenes Friedhofsgelände an der Melstruper Straße angelegt. Die jüdischen Kinder aus Lathen besuchten die katholische Volksschule am Ort; Religionsunterricht erteilte m. E. der jüdische Lehrer aus Sögel. Gegen Austrittsbestrebungen aus der Synagogengemeinde wandten sich die Sögeler Juden, da sie auf die finanziellen Mittel zur Unterhaltung der gemeindlichen Einrichtungen angewiesen waren.

Der östlich des Loruper Weges gelegene jüdische Friedhof in Sögel war bereits vor 1850 angelegt worden und diente verstorbenen Juden aus Sögel und Werlte als letzte Ruhestätte.

      http://www.forum-juden-christen.de/wp-content/uploads/2015/10/judenfriedhof_soegel.gif Jüdischer Friedhof in Sögel (Aufn. aus: forum-juden-christen.de)

Juden in Sögel/Lathen:

--- um 1805 ........................   2 jüdische Familien,

--- 1816 ...........................  26 Juden,*                 * nur Sögel

--- 1828 ...........................   5 jüdische Familien,*

--- 1838 ...........................  8     “        “   ,*

--- 1842 ...........................  49 Juden,*

--- 1871 ...........................  93   “  ,**            ** gesamte Synagogengemeinde

--- 1885 ...........................  80   “  ,*

         ........................... 139   “  ,**

--- 1895 ...........................  68   “  ,*

         ........................... 148   “  ,**

--- 1905 ...........................  88   “  ,*

         ....................... ca. 180   “  ,**

--- 1913 ...........................  92   “  ,*

--- 1925 ...........................  83   “  ,*

         ....................... ca. 160   “  ,**

--- 1932/33 ........................  80   “  ,*

            ........................ 154   “  ,**

--- 1939 ...........................  77   “  ,*

         ....................... ca. 125   “  .**

Angaben aus: N. Kratochwill-GertichA.C.Naujoks (Bearb.), Sögel, in: H. Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen ..., Bd. 2, S. 1387

Die jüdischen Bewohner Sögels und Lathens lebten zumeist vom Vieh- und Pferdehandel; einige von ihnen brachten es zu ansehnlichem Wohlstand.

Gegen Ende der 1920er Jahre versuchten die Juden Lathens erneut, sich aus der Synagogengemeinde Sögel zu lösen und eine selbstständige Kultusgemeinde zu bilden. Auch dieser Versuch misslang, da staatliche Stellen ihre Zustimmung verweigerten. Um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und die Autonomieabsichten zu bekräftigen, errichteten die Juden Lathens - nachdem ihre alte Synagoge in der Bahnhofstraße 1931 abgebrannt war - einen Neubau, den der Emder Landrabbiner Dr. Blum im folgenden Jahr einweihte.

Der kleine, mit einer Kuppel versehene rote Klinkerbau in der Bahnhofstraße nahm auf einer Empore die Frauen auf, während die Männer in zwei Bankreihen Platz nahmen; die Deckenbemalung zeigte einen blauen Himmel mit goldenen Sternen.

In der überwiegend katholisch geprägten und von der Zentrumspartei dominierten Region hatte die antisemitische NS-Politik zunächst nicht den gewünschten Erfolg: Bis 1936/1937 konnten die jüdischen Viehhändler nicht aus dem Wirtschaftsleben gedrängt werden; doch der zunehmende antisemitische Druck führte dann alsbald dazu, dass ihre Lage nun immer prekärer wurde und sie ihre Lebensgrundlage verloren.

Am Morgen des 10.November 1938 kam es in Sögel und Lathen zu pogromartigen Ausschreitungen. Die zu einem Sterbegottesdienst in der Synagoge versammelten Lathener Juden wurden dabei von einem SA-Trupp überrascht, der den Bau in Brand setzte und die Ruine anschließend einreißen ließ. Von Lathen fuhr das SA-Kommando weiter nach Sögel; auch hier wurde die Synagoge angezündet, die völlig niederbrannte. Nächstes Ziel der Brandstifter war Werlte, wo der Betraum demoliert, das Inventar herausgeschleppt und auf einer Freifläche verbrannt wurde. Jüdische Männer wurden „in Schutzhaft“ genommen, nach Meppen gebracht und einige - über Osnabrück - ins KZ Sachsenhausen überstellt. Der Novemberpogrom forcierte nun die Abwanderung der jüdischen Familien, die zunächst im nahen Holland die weitere Entwicklung abwarten wollten. Als Mitte Dezember 1941 die Deportationen begannen, befanden sich darunter auch 65 Angehörige der Synagogengemeinde Sögel; über Bielefeld wurden sie ins Ghetto Riga verfrachtet. Außer zwei Personen kamen alle ums Leben. In einem zweiten Deportationstransport Ende Juli 1942 wurden 25 Sögeler Juden nach Theresienstadt verbracht.

Vier Jahre nach Kriegsende wurde der verantwortliche Organisator des Novemberpogroms in der Gegend vor Gericht gestellt und zu einer geringen Haftstrafe verurteilt; andere Beteiligte wurden zumeist freigesprochen.

 

Die während des Novemberpogroms von einem Nachbarn aus der Synagoge in Sicherheit gebrachte Thora wurde von diesem in seinem Hause verwahrt. Später händigte er sie an die Überlebenden der Familie Grünberg aus. Diese Thora befindet sich heute im Schrein der Synagoge in Osnabrück.

Gegenüber dem ehemaligen Standort der Synagoge erinnert in Lathen ein stelenförmiger Gedenkstein an die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft; dessen Inschrift lautet:

Am 9.November 1930 wurde die Synagoge der jüdischen Gemeinde unseres Dorfes

durch Frevlerhand geschändet und zerstört. Wir gedenken unserer jüdischen Mitbürger ... .

Gedenkstein für die Sögeler Synagoge (Aufn. aus:  ndr.de, 2013)

Im Gedenken an die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Juden wurden seit 2011 nahezu 50 sog. "Stolpersteine" in Sögel/Lathen verlegt - initiiert von Schüler/innen des Hümmling-Gymnasiums und der Oberschule am Schloss. Allein sieben Gedenktäfelchen wurden 2015 in das Gewegpflaster der Sigiltrastraße eingelassen; hier wohnte früher die Familie Jacobs, deren alle sieben Mitglieder der Shoa zum Opfer fielen. 2017 kamen weitere vier „Stolpersteine“ an der Mühlenstraße hinzu, die der Familie Meyer gewidmet sind. Im Folgejahr waren es dann sechs Steine, die am Markt ihren Platz fanden - 2021 weitere drei für Angehörige der Familie Speier und ein Jahr später vier für Familie Jacobs.

Diese vier Stolpersteine werden am Mittwoch, 14. Juni, in der Gemeinde Sögel verlegt. Foto: Ingrid Cloppenburg/Samtgemeinde Sögelverlegt in der Mühlenstraße (Aufn. Ingrid Cloppenburg, Samtgemeinde Sögel, 2017)

verlegt in der Wahner Str.File:Sögel - Wahner Straße - 7 - Stolpersteine Familie Weinberg 02 ies.jpg (Aufn. F. Vincentz, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA. 3.0)

Das am nördlichen Rand Sögels gelegene, ca. 2.000 m² große jüdische Friedhofsareal – an der Straße nach Lorup – weist heute noch ca. 70 Grabstätten auf; der älteste Grabstein stammt aus dem Jahre 1835.

 

Eingang zum Friedhof (Aufn. Hubert Westerhoff, 2009) und einzelne Grabsteine (Aufn. aus: ndr.de)

Seit 2018 trägt die ehemalige Grund- und Oberschule in Lathen den Namen „Erna-de-Vries-Schule“.

Erna de Vries geb. Korn (geb. 1923 in Kaiserslautern) ist als "Halb-Jüdin" eine Überlebende des Holocaust. Nach Kriegsende kam sie nach Lathen, dem Heimatort ihres Ehemannes. Über ihr bewegtes Schicksal während der NS-Zeit berichtete sie seit den 1990er Jahren in Schulen und anderen öffentlichen Bildungseinrichtungen. Die Samtgemeinde Lathen verlieh Erna de Vries die Ehrenbürgerwürde. 2014 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2015 die ehem. "Karl-Wagenfeld-Realschule" in Münster in „Erna-de-Vries-Realschule“ benannt. In Kaiserslautern erinnert heute ein sog. „Stolperstein“ in der Friedensstraße daran, dass hier Erna de Vries geb. Korn ihre Kinder- u. Jugendjahre verbracht hat.

Stolperstein für Erna de Vries (Aufn. Ki., 2015, in: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

 

 

Im östlich von Sögel gelegenen Werlte war seit dem ausgehenden 19.Jahrhundert eine kleine israelitische Gemeinschaft existent. In den 1930er Jahren gehörten ihr immerhin mehr als 50 Personen an. Offiziell gehörten sie der Synagogengemeinde Sögel an; trotzdem war in einem Privathaus eines Werlter Juden (Samuel Jacobs an der Werlter Hauptstr.) ein Betraum eingerichtet. Während des Pogroms im Nov. 1938 wurde der Raum durch ein SA-Kommando verwüstet, die sakralen Gegenstände herausgerissen und öffentlich auf dem Markt verbrannt. Gegen Ende der 1930er Jahre wurden noch sieben jüdische Familien in Werlte gezählt. Drei Familien gelang bis Kriegsbeginn ihre Emigration (nach Kuba u. Kolumbien); fast alle anderen Juden aus Werlte wurden 1941 deportiert.

2020 wurden in Werlte für acht Angehörige der jüdischen Familie Jacobs „Stolpersteine“ verlegt. Geplant sind noch weitere Steine, die die Erinnerung an während der NS-Zeit verfolgte Personen wachhalten sollen.

Bereits 2017 wurde auf einstimmigen Beschluss des Stadtrates ein Platz nach Samuel Jacobs* benannt.

*Samuel Jacobs war ein 1884 in Werlte geborener jüdischer Viehhändler, der in seinem Wohnhaus an der Hauptstraße der kleinen jüdischen Gemeinschaft einen Betraum zur Verfügung gestellt hatte. 1941 wurde Samuel Jacobs mit seiner Familie ins Ghetto Riga deportiert; er und alle Familienmitglieder wurden ermordet.

 

 

Herzlake besaß eine winzige jüdische Gemeinschaft, die von der Gemeinde Sögel religiös mitbetreut wurde. Doch besaß sie eine eigene, aus dem späten 19.Jahrhundert stammende Begräbnisstätte (Grafelder Straße/Ortsteil Bakerde); auf dem ca. 500 m² großen Gelände findet man heute noch sechs Grabsteine.

Fünf sog. „Stolpersteine“ erinnern seit 2011 vor einem Haus in der Hubertusstraße an Angehörige der jüdischen Familie Meyer; während der Viehhändler Max M. und seine Frau nach Riga deportiert und ermordet wurden, überlebten die drei Kinder in der Emigration.

 

 

Weitere Informationen:

Holger Lemmermann, Geschichte der Juden im alten Amt Meppen bis zur Emanzipation (1848), in: Emsländischer Heimatbund e.V. (Hrg.), "Schriftenreihe des Emsländischen Heimatbundes", Heft 2/1975 (2. erw. Aufl. 1985)

Ulrich Hanschke, Die jüdischen Familien in Lathen, in: H. Frerker (Hrg.), Lathen. Ein Dorf an der Ems - Eine Chronik aus Anlaß der 1150-Jahr-Feier, Lathen 1984, S. 105 f.

Landkreis Emsland (Hrg.), Jüdische Friedhöfe im Emsland., Meppen 1991, S. 18 - 23

Gerd Steinwascher, Ein historischer Streifzug durch das nordwestliche Emsland, in: Landschaften im Emsland. Papenburg mit Aschendorf, Dörpen, Lathen, Rhede, Sögel 1993, S. 54 - 91

Ulrich Hanschke, Die Synagoge in Lathen, in: "Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes", 43/1997, S. 48 - 58

Ulrich Hanschke, Synagogen und jüdische Bethäuser im Emsland, Hrg. Landkreis Emsland, Meppen 1998

N. Kratochwill-GertichA.C.Naujoks (Bearb.), Sögel, in: Herbert Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, Bd. 2, S. 1387 – 1397

N.N. (Red.), „Ich war schon auf dem Weg zur Gaskammer“, in: „Lingener Tagespost“ vom 5.5.2005 (betr. Schicksal von Erna de Vries)

Alexandra Hebbelmann (Bearb.), Lebenslauf von Erna de Vries, online abrubar unter: projektzeitlupe.de/de/ernadevries/lebenslauf/kaiserslautern/ (Anm. sehr informative Seiten zur Biografie von Erna de Vries)

Der jüdische Friedhof und die Synagoge in Sögel, online abrufbar unter: forum-juden-christen.de/soegel/

Willi Rave (Red.), "Beerdigung unserer Vorfahren": „Stolpersteine“ erinnern in Herzlake an das Schicksal der Familie Meyer, in: „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom 30.8.2011

Auflistung der in Herzlake verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Herzlake

Samtgemeinde Sögel (Hrg.), 15 weitere Stolpersteine in Sögel verlegt, in: soegel de vom 10.5.2013

Emsländische Landschaft e.V. (Hrg.), Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland, 2014, S.18/19 (Herzlake), S. 20/21 u. S. 38 – 40 (Lathen) und S. 33 – 35 (Sögel/Werlte)

Hedwig Ahrens, Jüdische Spuren im Emsland, aus: ndr.de (2014)

Sven Mechelhoff (Red.) Holocaust-Überlebende geehrt - Zeitzeugin Erna de Vries erhält Verdienstkreuz, in: "Lingener Tagespost" vom 24.11.2014

Mirco Moormann (Red.), Sieben Stolpersteine gesetzt: Sögel gedenkt Schicksal der Familie Jacobs, in: „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom 30.4.2015

Auflistung der im Stadtgebiet von Lathen verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Lathen

Samtgemeinde Sögel (Verf.), Vier Stolpersteine erinnern an die Familie Jacobs, in: soegel.de vom 14.6.2016

N.N. (Red.), In Sögel werden vier neue Stolpersteine verlegt, in: „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom 16.6.2017

Mirco Moormann (Red.), Stadt Werlte bekommt einen "Samuel-Jacobs-Platz, in: "Lingener Tagespost" vom 12.1.2017

Mirco Moormann (Red.), Sechs neue Stolpersteine in Sögel verlegt, in: "Lingener Tagespost" vom 19.9.2018

Jens Binner (Bearb.), SÖGEL – Novemberpogrome 1938 in Niedersachsen, Hrg. Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, online abrufbar unter: pogrome1938-niedersachsen.de/soegel/

Christian Belling (Red.), Werlte will Stolpersteine für Opfer des Nazi-Regimes verlegen, in: „Lingener Tagespost“ vom 13.5.2019

Thorsten Fuchs (Red.), „ Dann kannst du davon erzählen ...“, in: „Cellesche Zeitung“ vom 20.1.2020 (betr. Leben von Erna de Vries)

Christoph Assies (Red.), In Werlte erinnern nun Stolpersteine an das Schicksal einer jüdischen Familie, in: „Lingener Tagespost“ vom 25.6.2020

Lambert Brand (Red.), Wie ein Jude aus Sögel den Holocaust doch überlebte, in: „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom 8.11.2020

Mirco Moormann (Red.), Opfer des Nazi-Terrors: Schüler aus Sögel gedenken Familie Spier, in: „Lingener Tagespost“ vom 2.7.2021

PM (Red.), Neue Stolpersteine gesetzt. Sögel gedenkt weiteren Mitgliedern der jüdischen Familie Jacobs, in: „Lingener Tagespost“ vom 22.7.2021

Britta Kothe (Red.), Sögel gedenkt weiteren Mitgliedern der jüdischen Familie Jacobs, in: „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom 15.5.2022

Hermann-Josef Mammes (Red.), Alter Schrank erinnert an grausames Schicksal der Herzlaker Juden, in: „Neue Osnabrücker Zeitung“ vom 1.10.2022