Leitmeritz (Böhmen)

Bildergebnis für aussig nordböhmen karte" Das in Nordböhmen gelegene Leitmeritz - das heutige tschechische Litoměřice mit derzeit ca. 24.000 Einwohnern südöstlich von Aussig - entwickelte sich aus einer slawischen Burg und erhielt 1227 Stadtrechte; Stapel- und Marktrechte verhalfen der Stadt zu Reichtum, die im 18.Jahrhundert als Königs- und Bischofssitz sehr an Bedeutung gewann (Ausschnitt aus historischer Karte, Abb. aus: wikipedia.org, PD-100-alt).

Bereits im frühen Mittelalter sollen jüdische Händler in der Gegend des späteren Leitmeritz ansässig gewesen sein; der meist von Juden betriebene Wein- und Salzhandel reichte weit über die Region hinaus. Als deutsche Zuwanderer die eigentliche Stadt gründeten, befand sich das Judendorf vor dem Osttor; es wurde im Zuge der Stadterweiterung in die Stadtbefestigung mit aufgenommen, war allerdings über Jahrhunderte hinweg ein abgegrenzter Bezirk. In dem ghettoartigen Wohnviertel verfügte die Judenschaft schon frühzeitig über eine Synagoge und rituelle Badeanlagen. Auch ein Friedhof existierte damals; er lag wahrscheinlich am Ufer des Mühlgrabens.

Zu Beginn des 16.Jahrhunderts muss es in Leitmeritz sehr wohlhabende Juden gegeben haben, die bei der christlichen Bevölkerung wegen ihres Reichtums beargwöhnt und auch gehasst wurden. 1529 ließ Kaiser Ferdinand I. den Rat der Stadt Leitmeritz wissen, dass er die hier lebenden Juden weiterhin schützen werde; Jahrzehnte später wurde der uneingeschränkte kaiserliche Schutz aber wieder eingeschränkt. Im November 1541 kam es an einem schweren Pogrom, weil den Juden im Zuge des Türkenkrieges ein Paktieren mit dem Reichsfeind zugeschrieben wurde; angeführt von den Gerbern der Stadt wurde das jüdische Viertel teilzerstört und seine Bewohner aus der Stadt verjagt. Zwar wurden anschließend die Anführer wegen der von ihnen begangenen schweren Ausschreitungen bestraft, doch die Juden blieben seitdem der Stadt fern. Dazu trug aber auch ein 1546 kaiserliches Stadtprivileg bei, wonach „kein Jude in der Stadt, in der Vorstadt sowie auch rings um die Stadt weder wohnen noch sich aufhalten” durfte. In der nun unbenutzten ‚Judenschule wurde das Bürgerspital St. Crucis eingerichtet.

Im 17./18.Jahrhundert durften nur ausgewählte wenige jüdischen Familien sich wieder in Leitmeritz niederlassen und an den Märkten teilnehmen.

historische Ansicht von Leitmeritz um 1850 - Stahlstich (aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Erst ab Mitte des 19.Jahrhunderts - Juden war inzwischen Freizügigkeit innerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie zugestanden worden - entstand in Leitmeritz wieder eine jüdische Gemeinde, die innerhalb weniger Jahrzehnte auf mehr als 400 Angehörige anwuchs. Die hier lebenden jüdischen Familien waren in verschiedenen Branchen tätig, so u.a. im Häute- und Leder-, im Textilwaren-, im Hopfen- und Getreidehandel.

Offiziell konstituierte sich die jüdische Kultusgemeinde in Leitmeritz im Jahre 1875. Ihr erster Betraum war in einem Privathause in der Josefsgasse untergebracht; später stand ein Betsaal in der Laurenzigasse zur Verfügung, der im August 1883 feierlich eingeweiht wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete sich in Leitmeritz ein Tempelbau-Verein, der für die immer größer gewordene Zahl der Gemeindemitglieder ein adäquates Gotteshaus bauen lassen wollte.

                                                             Betsaal der Leitmeritzer Synagogengemeinde (hist. Aufn.)

Die Anlage eines eigenen Friedhofs scheiterte zunächst. Seit ca. 1880 nutzte man ein Areal, das unmittelbar an den neuen städtischen Friedhof grenzte.

Juden in Leitmeritz:

         --- 1516 ............................   10 jüdische Familien,

--- 1849 ............................    2     “       “    ,

    --- 1863 ............................   17     “       “   (ca. 100 Pers.),

    --- 1872 ............................   75 Juden,

    --- 1890 ............................  414   “  ,

    --- 1900 ............................  478   “  ,

    --- 1910 ............................  469   “  ,

    --- 1921 ............................  462   “  ,

    --- 1930 ............................  425   “  ,

    --- 1938 ........................ ca.  500   “  ,

    --- 1939 (Febr.) ................ ca.  100   “  .

Angaben aus: Rudolf M. Wlaschek, Juden in Böhmen - Beiträge zur Geschichte des europäischen Judentums ..., S. 25

und                 Wilfried Brosche (Bearb.), Leitmeritz und das böhmische Mittelgebirge

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Häuserzeilen am Markt von Leitmeritz, Postkarten um 1900/1910 (Abb. aus: wikipedia.org, CCO)

Am Kulturleben der Stadt nahmen die jüdischen Bewohner regen Anteil; sie förderten Kunst und Theater und wirkten in öffentlichen Organisationen mit. Bis 1936/1937 herrschte zwischen den Leitmeritzer Juden und ihren deutschen und tschechischen Mitbürgern ein zumeist tolerantes Verhältnis. Erst als die politische Einflussnahme durch Deutschland immer stärker wurde und auch hier antisemitische Tendenzen zunehmend Eingang fanden, trübte sich das Verhältnis ein. Noch vor dem Einrücken der deutschen Wehrmacht ins Sudetenland (Herbst 1938) verließen die meisten jüdischen Bewohner die Stadt und suchten meist bei Verwandten in der "Rest-Tschechei" Schutz. Die wenigen, die zurückgeblieben waren, wurden in der „Kristallnacht“ im November 1938 verhaftet und in Richtung Prag verbracht.

Am 22.Febr. 1939 berichtete die „Leitmeritzer Zeitung”:

"... Mit der Verjudung unserer Heimatstadt ist es nun für immer zu Ende. ... Heute stellen die Hebräer mit 81 Einwohnern nur noch 0,5 von Hundert, und auch dieser Anteil wird früher oder später liquidiert sein, da es sich fast zur Gänze um Juden tschecho-slowakischer Staatsangehörigkeit handelt. ..."

Wenige Wochen später wurden die Geflüchteten vom deutschen Militär wieder eingeholt. Wem nicht noch die Emigration gelang, wurde zumeist Opfer des Holocaust; über Theresienstadt wurden sie in die Vernichtungslager deportiert.

 

Das Arbeitslager in Leitmeritz war eines der größten Außenlager des KZ Flossenbürg. Vor allem aus Ungarn stammende Juden wurden hier beim Stollenbau für unterirdische Rüstungsproduktion eingesetzt; wegen der unmenschlichen Bedingungen wurde das Lager Leitmeritz in einem späteren US-Untersuchungsbericht als “Todesfabrik” bezeichnet. Obwohl das Außenlager nur knapp ein Jahr existierte, kamen in dieser kurzen Zeit mindestens 3.200 Häftlinge durch Entkräftung und Typhus ums Leben. Das “Arbeitslager Leitmeritz” stand direkt unter der Verfügungsgewalt des Reichsministers für Rüstung und Kriegsproduktion, Albert Speer. Als Auftragnehmer und Organisator der Häftlingsarbeit fungierte die ‘Mineralölgesellschaft, Bauleitung Richard’. In zwei Bauvorhaben sollten im ehem. Kalksteinabbaugelände im Berg Radobyl riesige unterirdische Produktionshallen und Fertigungsstraßen für die Firma Auto Union und für die Firma Osram erstellt werden. Der erste 500köpfige Häftlingstransport kam Ende März 1944 aus dem KZ Dachau; anschließend folgten weitere große Transporte. Das Lager Leitmeritz wurde ein gigantisches Subsystem des Stammlagers Flossenbürg. Kranke und arbeitsunfähige Häftlinge aus Leitmeritz wurden z.B. Anfang März 1945 nach Bergen-Belsenabtransportiert. Im April/Mai 1945 war Leitmeritz selbst Zielpunkt von ca. 30 Evakuierungstransporten aus sächsischen und nordböhmischen Außenkommandos der KZ Buchenwald, Flossenbürg und Groß-Rosen. In den Tagen der Befreiung befanden sich im AK Leitmeritz etwa 5.000 männliche und 300 weibliche Häftlinge. Nach Schätzungen sollen hier bis zu 17.000 Menschen inhaftiert gewesen sein, von denen mindestens 3.200 ums Leben kamen.

 

Das unmittelbar am neuen kommunalen Friedhof angrenzende jüdische Begräbnisgelände befindet sich derzeit in einem recht gepflegten Zustand.

File:Jewish cemetery in Litoměřice 2012-07 11.JPG https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b7/Jewish_cemetery_in_Litom%C4%9B%C5%99ice_2012-07_02.JPG

jüngere Gräber jüdischer Friedhof in Litoměřice (Aufn. Ladislav Faigl, 2012, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

 

In der Region um Leitmeritz gab es weitere Orte mit jüdischer Bevölkerung, so in Auscha, in Lobositz, in Gastorf u.a.

Im ca. 15 Kilometer nordöstlich von Leitmeritz entfernten Auscha (tsch. Usték, derzeit ca. 2.900 Einw.) sind jüdische Bewohner erstmals 1523 urkundlich erwähnt; um 1570 sollen hier zehn Familien gelebt haben. Als Bewohner ohne Bürgerrechte mussten sie sich 1745 antijüdisch motivierter Übergriffe erwehren, bei denen ihr Eigentum geplündert wurde. Ab der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts wurde ihr Leben in Auscha sicherer. Ihre erste aus Holz gebaute Synagoge wurde 1793 Opfer eines Brandes, bereits ein Jahr später errichten sie einen steinernen Nachfolgebau, der im Laufe der Zeiten mehrfach verändert und bis in die 1930er Jahre benutzt wurde. Der jüdische Friedhof der Juden von Auscha lag beim Dorfe Lhota; hier fanden auch verstorbene Glaubensgenossen aus der Umgebung ihre letzte Ruhe.

Jüdischer Friedhof in Auscha/Usték (Aufn. Petr, 2013, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges belief sich die Zahl der jüdischen Bewohner Auschas auf ca. 100 Personen. Im Herbst 1938 verließen sie die Stadt. Das Synagogengebäude überdauerte die NS-Zeit fast unbeschädigt, wurde dann aber schnell baufällig. Ende der 1990er Jahre begann man mit der Sanierung des Hauses; es dient heute musealen Zwecken.

Restauriertes Synagogengebäude (Aufn. H., 2010, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0) 

In Auscha wurde 1867 der Industrielle Otto Schwarz geboren. Durch Einheirat in eine Industriellen-Familie trat er mit an die Spitze der Fa. „Ignaz Spiro & Söhne“; das 1859 von Ignaz Spiro gegründete Unternehmen in Kromau, das Papier und Zellulose produzierte, gehörte später zu den größten Papierfabriken in der Habsburger-Monarchie. Otto Schwarz engagierte sich auch im kulturellen Leben und in humanitär ausgerichteten Vereinen seiner Heimat; er förderte auch die Errichtung einer neuen Synagoge in Kromau. Er starb 1927. - Nach seinem Tod waren seine Kinder Willy und seine Ehefrau Miteigentümer des Unternehmens, das 1938 von den Nationalsozialisten als „jüdisches Vermögen“ enteignet, einem Treuhänder unterstellt und in der Folge mit der Papierfabrik in Steyrermühl fusioniert wurde.

 

In Trieblitz (tschech. Třebívlice, derzeit ca. 850 Einw.) gab es eine kleine israelitische Gemeinde, die zu Beginn des 20.Jahrhunderts aufgelöst wurde. Das Synagogengebäude - um 1860 erbaut - nutzte danach die Hussitische Kirche.

Ehem. Synagoge (Aufn. J. Erbenová, 2013, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Vom jüdischen Friedhof sind noch einige Grabstätten fast unversehrt erhalten geblieben.

Friedhof in Třebívlice (Aufn. Jitka Erbenová, 2013, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)  File:ŽH Třebívlice 06.jpg

 

In Budin an der Eger (tsch. Budyně nad Ohří, derzeit ca. 2.200 Einw.) ist ein Teil des ehemaligen Ghettos mit einer Synagoge aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten. Juden wurden hier erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Ein Bethaus wurde 1631 gebaut, als die kleine Gemeinde aus elf Familien bestand. Nach einem Schadensfeuer (1759) soll es erst Jahrzehnte später wieder aufgebaut worden sein. Der zuerst angelegte Friedhof wurde gegen Ende des 18.Jahrhunderts zugunsten eines neuen geschlossen. Der zuletzt genutzte Friedhof wurde in den 1870er Jahren angelegt.

Um 1930 lebten im Ort ca. 50 Bewohner mosaischen Glaubens. Die kleine jüdische Gemeinschaft wurde 1942 von den Nationalsozialisten liquidiert, ihre Angehörigen deportiert.

Die ehemalige Synagoge - ein heute unter Denkmalschutz stehendes recht unscheinbares Gebäude - ist erhalten geblieben und wird derzeit als Lagerraum genutzt; das Haus macht aber insgesamt einen maroden Eindruck.

        Ehem. Synagoge (Aufn. HorakVlado, 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

Der jüngste jüdische Friedhof in Budin stammt aus dem Jahr 1878; gegenwärtig wird das Begräbnisareal immer mehr von Vegetation überwuchert (siehe Aufn.). Das am Eingang des Friedhofs befindliche Taharahaus ist nur noch als Ruine erhalten geblieben. Von den beiden älteren Vorgängerfriedhöfen gibt es heute keinerlei sichtbare Spuren mehr.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/Jewish_cemetery_in_Budyn%C4%9B_nad_Oh%C5%99%C3%AD,_08-2012,_05.JPG/1024px-Jewish_cemetery_in_Budyn%C4%9B_nad_Oh%C5%99%C3%AD,_08-2012,_05.JPG

Überwuchertes Gelände (Aufn. Ladilav Faigl, 2012, aus: wikipedia.org) und ehem. Taharahaus (Aufn. H., 2014, aus: wikipedia.org)

 

Weitere Informationen:

Heinrich Ankert (Bearb.), Geschichte der Juden in Leitmeritz, in: Hugo Gold (Hrg.), Die Juden und Judengemeinden Böhmens in Vergangenheit und Gegenwart, Brünn/Prag 1934, S. 363 – 368

Antonín Janda (Bearb.), Geschichte der Juden in Budin, in: Hugo Gold (Hrg.), Die Juden und Judengemeinden Böhmens in Vergangenheit und Gegenwart, Brünn/Prag 1934, S. 78 - 90

Wilfried Brosche (Bearb.), Leitmeritz und das böhmische Mittelgebirge. Ein Heimatbuch über den Kreis Leitmeritz in Böhmen, Hrg. Heimatkreis Leitmeritz zu Fulda in der Sudetendeutschen Landsmannschaft, 1970, S. 72 - 78

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 735 - 737

Rudolf M.Wlaschek, Zur Geschichte der Juden in Nordostböhmen unter besonderer Berücksichtigung des südlichen Riesengebirgsvorlandes, in: "Historische und landeskundliche Ostmitteleuropa-Studien", Bd. 2, Marburg/Lahn 1987

Rudolf M. Wlaschek, Juden in Böhmen - Beiträge zur Geschichte des europäischen Judentums im 19. und 20.Jahrhundert, in: "Veröffentlichungen des Collegium Carolinum", Band 66, Verlag R.Oldenbourg, München 1997

Miroslava Benesová, Das Konzentrationslager in Leitmeritz und seine Häftlinge, in: "Theresienstädter Studien und Dokumente 1995", Verlag Academia Prag 1995, S. 217 - 240

Volker Zimmermann, Täter und Zuschauer. Die Judenverfolgung im ‘Sudetengau’ 1938 - 1945, in: "Theresienstädter Studien und Dokumente 1999", Verlag Academia Prag 1999, S. 180 f.

Jörg Skiebeleit, Die Außenlager des KZ Flossenbürg in Böhmen, in: "Dachauer Hefte", 15/1999, S. 206 f.

Litoremice und Ustek, in: Jüdische Friedhöfe in der sächsisch-böhmischen Grenzregion, Projekt Shalom, JDC Chemnitz, 1999/2001

Jörg Osterloh, Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938 - 1945, in: "Veröffentlichungen des Collegium Carolinum", Band 105, Verlag R. Oldenbourg, München 2006

Arno Pařík, Barokní synagogy v českých zemích, vydalo: Židovské muzeum v Praze, 2011 (betreffs Auscha/Usrék)

The Jewish Community of Litomerice (Leitmeritz), Hrg. Beit Hatfutsot – The Museum of the Jewish People, online abrufbar unter: dbs.bh.org.il/place/litomerice

Jewish Families from Litoměřice (Leitmeritz), Bohemia, Czech Republic, online abrufbar unter: geni.com/projects/Jewish-families-from-Litom%25C4%259B%25C5%2599ice-Leitmeritz-Bohemia-Czech-Republic/15342

The Jewish Community of Ustek (Auscha), Hrg. Beit Hatfutsot – The Museum of the Jewish People, online abrufbar unter: dbs.bh.org.il/place/ustek

Jewish Families of Úštěk (Auscha), Bohemia, Czech Republic, online abrufbar unter: geni.com/projects/Jewish-Families-of-%25C3%259A%25C5%25A1t%25C4%259Bk-Auscha-Bohemia-Czech-Republic/15111

The Jewish Community of Budyne nad Ohri (Budin an der Eger), Hrg. Beit Hatfutsot – The Museum of the Jewish People, online abrufbar unter: dbs.bh.org.il/place/budyne-nad-ohri

Jewish Families from Budyně nad Ohří (Budin), Bohemia, Czech Republic, online abrufbar unter: geni.com/projects/Jewish-Families-from-Budyn%25C4%259B-nad-Oh%25C5%2599%25C3%25AD-Budin-Bohemia-Czech-Republic/15125