Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen)

Datei:Bad Salzuflen in LIP.svg Bad Salzuflen ist heute eine Stadt mit ca. 54.000 Einwohnern im Kreis Lippe – ca. 25 Kilometer nordöstlich von Bielefeld. Die beiden Orte Bad Salzuflen und Schötmar waren Mitte der 1930er Jahre zusammengelegt worden (Karte TUBS, 2008, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

In den 1860er Jahren erreichte die jüdische Bevölkerung im Lande Lippe, die hier immer nur eine verschwindend kleine Minderheit gestellt hatte, mit knapp 1.200 Personen ihren höchsten Stand; dies entsprach einem Bevölkerungsanteil von ca. 1%. Ihren Lebensunterhalt bestritt die Mehrzahl der Juden durch den Handel mit Vieh, Getreide und Textilwaren. In der Folgezeit ging die Zahl durch Abwanderung in die größeren Städte immer mehr zurück; im Jahre 1925 wurden nur noch ca. 600 Personen jüdischen Glaubens gezählt. Dies entspricht 0,36% der Bevölkerung. Seit der Mitte des 17.Jahrhunderts sind in Salzuflen und Schötmar kontinuierlich Juden ansässig gewesen, erstmals erwähnt sind sie um 1540. So galt in der zweiten Hälfte des 16.Jahrhunderts Salzuflen als der Ort, der die meisten Juden in Lippe beherbergte; sie waren vor allem im Pfandleih- und Geldgeschäft tätig.

Salzuflen, Stich um 1650 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Schon frühzeitig waren die beiden Synagogengemeinden Salzuflen und Schötmar eng verbunden, denn ein gemeinsamer Friedhof in der Werler Straße in Salzuflen und die Beschäftigung eines gemeinsamen Religionslehrers ließen die Gemeindemitglieder beider Orte näher zusammenrücken.

Anm.: 1607 wird der „Judenkirchhof“ erstmals urkundlich aufgeführt; damit gilt diese Begräbnisstätte als eine der ältesten ihrer Art in Lippe. Doch vermutlich war das Gelände schon gegen Mitte des 16.Jahrhunderts angelegt worden.

Zudem führte die schon länger betriebene Kooperation beider Gemeinden Ende der 1850er Jahre zu einem offiziellen Zusammenschluss zur „Synagogen-Gemeinde Uflen-Schötmar”. Hinsichtlich ihrer finanziellen Belange blieben beide Judenschaften dabei autonom.

Anfang der 1870er Jahre legten die Juden Schötmars an der heutigen Oerlinghauser Straße einen eigenen Begräbnisplatz an und weihten 1888 in der Aechternstraße eine neue Synagoge ein, die einen fast 100 Jahre alten Bau ersetzte; dieser hatte sich in einem rückwärtigen Anbau eines Wohnhauses in der Begastraße befunden.

Die mit einem Kuppeldach versehene, im orientalischen Stil errichtete Synagoge war im Ortsbild des kleinstädtischen Schötmars ein recht auffälliges Gebäude.

 

Aechternstraße in Schötmar mit Synagoge (hist. Postkarte und hist. Aufn. um 1925, Stadtarchiv Bad Salzuflen)

                       Anmerkung: Ende der 1920er Jahre musste die imposante Kuppel wegen Baufälligkeit niedergelegt werden.

In Salzuflen wurde 1891/1892 die an der Mauerstraße gelegene Synagoge aus dem Jahr 1855/1856 durch eine neugestaltete Fassade aufgewertet. Hatten beide Judenschaften durch ihre jüngst angelegten Gemeindeeinrichtungen noch ihre gute finanzielle Situation bewiesen, so waren die folgenden Jahrzehnte durch Geburtenrückgang und Abwanderung geprägt. Die negative Entwicklung der Mitgliederzahlen führte 1922 dazu, dass man nun eine gemeinschaftliche Kassenführung vereinbarte, um Kosten einzusparen und einen regelmäßigen Gottesdienst gewährleisten zu können.

         Juden in (Bad) Salzuflen:                                                 Juden in Schötmar:

        --- 1890 ............... 68 Juden,              --- 1900 ................ 85 Juden,

    --- 1910 ............... 32   “  ,              --- 1910 ................ 81   “  ,

    --- 1925 ............... 57   “  ,              --- 1925 ................ 57   “  ,

    --- 1933 ............... 48   “  ,              --- 1933 ................ 69   “  ,

                           --- 1933 ...................  118 Juden,*   * incl. Wüsten

                           --- 1938 ............... ca.   80   “  ,

                           --- 1941 ............... ca.   20   “  ,

                           --- 1942 (Aug.) ............   keine.

Angaben aus: Franz Meyer/u.a., Jüdisches Leben in Bad Salzuflen und Schötmar 1918 - 1945, S. 8

Noch Ende der 1920er Jahre plante der Gemeindevorstand die Neuanlage eines jüdischen Friedhofs und den Neubau einer Synagoge: Die wirtschaftliche Notlage verhinderte jedoch ein Ausführen dieser Vorhaben.

Werbung jüdischer Gewerbebetriebe Salzuflens aus den 1920/1930er Jahren:


Auch in Bad Salzuflen brach sich in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg der „Bäder-Antisemitismus“ Bahn; so veröffentliche das "Israelitische Familienblatt" in den 1920er Jahren in der Rubrik „Wo Juden unerwünscht sind“ mehr als zehn Hotels/Pensionen am Ort, die es von Juden zu meiden galt.

Erste antisemitische Hetzparolen tauchten in Bad Salzuflen dann im Jahre 1930 auf, als NSDAP-Anhänger öffentlich mit Wahlplakaten antijüdischen Inhalts in Erscheinung traten. Mit dem zunehmenden politischen Einfluss der NSDAP - auch auf Kommunalebene - ging eine verstärkte Propaganda gegen den „jüdischen Einfluß“ einher. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte die antijüdische Kampagne Anfang Februar 1932, als im „Lippschen Kurier”, dem „Kampfblatt“ der lippischen Nationalsozialisten, ein Artikel mit einem Forderungskatalog erschien:

“ Im Namen von 2.867 Nationalsozialisten von Bad Salzuflen-Schötmar, im Namen tausender nationalsozialistischer Kurgäste und im Namen aller deutsch und völkisch empfindenden Kreise fordern wir daher von der Leitung unseres staatlichen Bades:

1. Alle Juden und Judengenossen, die direkt oder indirekt bei der Badeverwaltung angestellt sind, sind sofort zu entlassen.

2. Für die Zukunft sind Vertragsabschlüsse mit Juden, Ausländern, Pazifisten und Söldlingen der Internationale nicht mehr zu tätigen.

3. Auch Verträge mit jüdischen, ausländischen und pazifistischen Vortragskünstlern, Komponisten, Dirigenten usw. sind nicht abzuschließen.

4. Bei der Auswahl und Bestellung von Zeitungen und Zeitschriften für das Lesezimmer sind nationalsozialistische Zeitungen in erster Linie zu bevorzugen.

5. Alle jüdischen Gazetten sind aus den Lesezimmern zu entfernen.  ..

Bad Salzuflen muß ein hundertprozentig deutsches Heilbad werden. Das ist unser Wille und dafür kämpfen wir! Heil Hitler !”

Auf Grund des großen Presseechos, das dieser NSDAP-Forderungskatalog hervorrief, bemühte sich die Kommunalverwaltung um Beschwichtigung und lehnte ihn „zwecks Abwendung der daraus für das Bad resultierenden Nachteile” ab. Doch die NS-Propagandakampagne in Bad Salzuflen ging kontinuierlich weiter. Mehrere Massenveranstaltungen - Goebbels trat am 4.1.1933 hier auf, Hitler zehn Tage später - dienten als Forum antijüdischer Agitation. Zu Beginn der NS-Zeit gab es in beiden Orten 13 Einzelhandelsgeschäfte in jüdischem Besitz. Während in Schötmar der Viehhandel dominierte, lag der Schwerpunkt in Bad Salzuflen auf dem Handel mit Gebrauchsgütern. Bereits drei Tage vor dem reichsweiten Boykotttag kam es zu ersten ‚Maßnahmen’ gegen jüdische Geschäftsinhaber; von SA-Angehörigen wurden sie gezwungen, in ihren Schaufenstern Schilder mit der Aufschrift „Deutsche, kauft nur bei Deutschen! Wir sind Juden” aufzustellen. 1935 setzte eine neuerliche antijüdische Kampagne ein, die zu einer weiteren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ausgrenzung führte. Die NS-Presse ging nun gezielt gegen einzelne Juden vor und diffamierte sie öffentlich. Bis Herbst 1938 verließen ca. 60 jüdische Bewohner Bad Salzuflen und Schötmar und gingen in die Emigration.

Die ‚Aktionen’ während des Pogroms vom November 1938 richteten sich in Bad Salzuflen zum einen gegen die Synagoge und zum anderen gegen jüdische Geschäfte und Privatwohnungen. Die Täter waren einheimische SA-Angehörige.

                  Aus der Meldung des Polizeiobermeisters O. Stumpf:

“ Die Synagoge in der Mauerstraße ... ist in der Weise beschädigt worden, daß an Inneneinrichtungen sowie Fenster, Türen, ferner an der Dachbedeckung und am Mauerwerk Zerstörungen vorgenommen worden sind. Die Fenstervorhänge und Altardecken waren in Brand gesetzt. Bei weiterer Ausbreitung des Feuers bestand eine Gefahr für die angrenzenden Wohn- und Geschäftshäuser, so daß das Feuer durch drei Feuerwehrleute gelöscht worden ist, um diese Gefahr abzuwenden. Da loses Mauerwerk an der Vorderfront und das Dach einzustürzen drohten, mußte auch diese Gefahr durch Abbruch beseitigt werden. ...”

Die Kosten für den Abbruch des beschädigten Synagogengebäudes wurden der jüdischen Gemeinde in Rechnung gestellt; das Gelände ging bald darauf in den Besitz der Stadt über. - Die Synagoge in Schötmar setzten einheimische SA-Angehörige am Morgen des 10.November in Brand. Während die Inneneinrichtung völlig ausbrannte, blieben die Außenmauern stehen. Später kaufte ein Privatmann das Grundstück und baute das Gebäude zu einem Lagerhaus um. Mehrere jüdische Männer aus Bad Salzuflen/Schötmar wurden für mehrere Wochen ins KZ Buchenwald verschleppt. Im Laufe des Jahres 1939 wurden alle noch bestehenden jüdischen Geschäfte „arisiert“. Wem die Emigration nicht gelang, der wurde zunächst in eines der „Judenhäuser“ zwangseingewiesen und dann von dort aus deportiert. Mehr als 60 Angehörige der jüdischen Gemeinde Salzuflen/Schötmar sind dem Holocaust zum Opfer gefallen; deren Schicksale sind z.T. ungeklärt geblieben.

 

Am ehemaligen Standort der Salzufler Synagoge in der Mauerstraße erinnert eine im Jahr 1982 angebrachte Gedenktafel an den Novemberpogrom:

Hier stand die Synagoge der israelitischen Gemeinde Bad Salzuflen

die am 9.November 1938 durch die Nationalsozialisten zerstört wurde

Exodus 3.5

                 * Anm.: Exodus 3.5 lautet: „Ziehe deine Schuhe von den Füßen, denn der Ort, an dem du stehst, ist heilig.

Seit 1998 befindet sich auf dem Synagogengrundstück an der Mauerstraße ein Mahnmal; zudem informiert eine Texttafel über die Geschichte der Synagoge und der Gedenkstätte.

   Jüdisches Mahnmal in Bad Salzuflen - Ziel einer thematischen Stadtführung Mahnmal in der Mauerstraße (Aufn. urlaub-bad-salzuflen.de)

 Möge diese Stätte für alle Bürgerinnen und Bürger ein Ort der Erinnerung und des mahnenden Gedenkens sein, damit gegenseitige Achtung, Gerechtigkeit und Friede die gemeinsame Zukunft unserer Stadt prägen.“ (Worte auf der Informationstafel)

An dem zu einem Wohnhaus umgebauten ehemaligen Schötmarer Synagogengebäude sucht man eine Gedenktafel allerdings bislang vergebens. Nur ein schmaler Fries unterhalb der Dachtraufe lässt erahnen, dass das Gebäude ehemals als Synagoge genutzt wurde.

File:Ehemalige Synagoge Schötmar BS.jpg Aufn. W. Wöhler, 2011 (aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Das 1941 von einem Kaufmann aus Bad Salzuflen erworbene Friedhofsgelände an der Werler Straße war in den Folgejahren kontinuierlich zerstört worden; Grabmale wurden abgeräumt und in einer nahe gelegenen Sandgrube „entsorgt“. Nach Kriegsende wurden dann die wenigen unversehrt gebliebenen Grabsteine wieder am Rand des Geländes aufgestellt. Ende der 1980er Jahre erwarb die Kommune das Friedhofsareal an der Werler Straße und brachte es wieder in einen würdigen Zustand.

bad-salzuflen, werler-straße   

Jüdischer Friedhof (Aufn. aus: myheimat.de) und Gedenkstein (Aufn. W. Wöhler 2008, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Auf dem jüdischen Friedhof in Bad Salzuflen erinnert seit 1988 ein vom Steinmetz Klaus Görder geschaffener aufragender Gedenkstein an die 63 Männer, Frauen und Kinder der einstigen jüdischen Gemeinde, die der Shoa zum Opfer gefallen sind.

Zur Erinnerung an die jüdischen Bürger aus Bad Saluflen und Schötmar,

die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 wurden.

Das ihnen zugefügte Leid und Unrecht darf nicht vergessen werden.

(Es folgen Namen der bekannten Opfer der jüdischen Gemeinde.)

Seit 2015 informiert eine am Eingang zum Friedhof angebrachte Tafel über die Historie dieser Stätte.

Auf dem ca. 1.600 m² großen Areal des jüdischen Friedhofs in Schötmar (Oerlinghauser Straße) – angelegt Anfang der 1870er Jahre - sind heute noch ca. 65 Grabstellen bzw. -steine vorhanden.

Friedhof in Schötmar (Aufn. G., 2013, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Seit 2007/2008 erinnern mehr als 60 sog. „Stolpersteine“ in Bad Salzuflen und Schötmar an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1d/Stolperstein_Andermann_BS.jpg Stolperstein Aschenbrand, Julius.JPG Stolperstein Seligmann, Edith.JPG Stolperstein Silberbach, Salomon.JPG Stolperstein Silberbach, Rosa.JPG Stolperstein Stamm, Werner.JPG

Sechs von mehr als 60 "Stolpersteinen" in Bad Salzuflen/Schötmar (Aufn. A., 2013, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

 

Weitere Informationen:

Hermann Rau, Beiträge zur jüdischen Geschichte, in: "Stadtmagazin Bad Salzuflen", Jg. 1988, S. 4 - 7

Kurt Wallbaum, Aus der Geschichte der Synagoge zu Schötmar, in: "Stadtmagazin Bad Salzuflen", Jg. 1988, S. 6 - 8

H.Rau/H.Rohte, Der jüdische Friedhof von Salzuflen, in: "Stadtmagazin Bad Salzuflen", Jg. 1988, S. 63/63

Ansgar Becker/Franz Meyer/Stefan Wiesekopsieker, Jüdisches Leben in Bad Salzuflen und Schötmar 1918 - 1945, in: "Schriften der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.", Band 16, Detmold 1998

Ansgar Becker, “Jetzt werden wir hier bald keine Juden mehr haben !” Der Pogrom vom 9./10.November 1938 in Bad Salzuflen und Schötmar, in: "Schriften der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.", Band 16, Detmold 1998, S. 35 ff.

Franz Meyer, “Abgeschoben nach dem Osten” - Das ‘Schlußkapitel der jüdischen Geschichte in Bad Salzuflen und Schötmar, in: "Schriften der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.", Band 16, Detmold 1998, S. 45 ff.

Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil III: Regierungsbezirk Detmold, J.P.Bachem Verlag, Köln 1998, S. 278 - 288

G. Birkmann/H. Stratmann, Bedenke vor wem du stehst - 300 Synagogen und ihre Geschichte in Westfalen und Lippe, Klartext Verlag, Essen 1998, S. 167/168

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 in Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag Bochum 1999, S. 25/26 und S. 484/485

Klaus Pohlmann, Synagoge und jüdische Gemeinde in Salzuflen zu Anfang des 17.Jahrhunderts, in: "Bad Salzuflen", No. 6/2001, S. 11 - 31

Dina van Faassen, Juden in Schötmar im 18.Jahrhundert, in: Stefan Baumeier/Heinrich Stiewe (Hrg.), Die vergessenen Nachbarn. Juden auf dem Lande im östlichen Westfalen, Schriften des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold, Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2006, S. 173 – 185

Stefan Wiesokopsieker, Synagoge in Schötmar, in: Evangelisch in Schötmar, Informationsblatt aus den ev.-ref. und ev.-luth. Kirchengemeinden, Nr. 164 (11/2006-12/2006), S. 6/7

Hans-Heinrich Hausdorf, Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bad Salzuflen - Kaum Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung, in: Salze-Kurier, April 2008 (Anm.: mit zahlreichen biographischen Daten)

Franz Meyer, Spuren jüdischen Lebens - Stadtrundgang durch Salzuflen und Schötmar, Detmold 2010

Harald Deppe, Der jüdische Begräbnisplatz an der Oerlinghauser Straße, in: "Heimatgeschichte Schötmar", Heft 1/2010 (auch als PDF-Datei vorhanden unter: nhv-ahnenforschung.de/grabsteine/Der_juedische_Friedhof_in_Schoetmar

Stefan Wiesekopsieker, Orientalisches in der Aechternstraße, in: Wie hat sich unsere Stadt verändert! Schötmar in alten Ansichten, hrg. vom Heimat- und Verschönerungsverein Bad Salzuflen, Bad Salzuflen 2010

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Schötmar, Stolpersteine in Schötmar, online abrufbar unter: schoetmar.net (Anm.: enthält biographische Daten der jüdischen Opfer)

Willy Gerking (Bearb.), Bad Salzuflen - Schötmar, in: Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk Detmold, Ardey-Verlag, Münster 2013, S. 199 - 215

Stadt Bad Salzuflen (Hrg.), Stolpersteine in Bad Salzuflen/Schötmar, online abrufbar unter: stadt-bad-salzuflen.de/index.php?id=1106 (mit näheren biografischen Angaben zu den betroffenen Familien/Personen)

Auflistung der Stolpersteine in Bad Salzuflen/Schötmar, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Bad_Salzuflen

Yvonne Glandien/Lorraine Brinkmann (Red.), Gegen das Vergessen: 112 Stolpersteine erinnern in Lippe an Holocaust-Opfer, in: „Lippische Landeszeitung“ vom 27.1.2020