Verden/Aller (Niedersachsen)

Datei:Verden (Aller) in VER.svg Verden (Aller) ist eine Kommune mit derzeit ca. 27.000 Einwohnern und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises - gelegen an der Aller unmittelbar vor deren Mündung in die Weser (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Verden (Merian).jpg

Blick auf Verden, Stich M. Merian, um 1655 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Im Bistum Verden haben bereits um 1300 vereinzelt Juden gelebt.

Die jüdische Gemeinde von Verden war eine der ältesten im Regierungsbezirk Stade. Seit welchem Zeitpunkt hier Juden ansässig waren, ist nicht sicher belegbar, doch müssen Juden in Verden bereits seit der zweiten Hälfte des 16.Jahrhunderts bestimmte Handelsbefugnisse besessen haben. Aus dem Jahre 1571 ist überliefert, dass drei Juden mit Familie und Gesinde - gegen Zahlung eines Schutzgeldes - das Recht erhielten, sich für zehn Jahre in der Norderstadt Verdens niederzulassen. Von einer dauerhaften Ansässigkeit kann aber erst nach 1800 ausgegangen werden.

Seit der napoleonischen Besetzung 1803 begann eine erste Phase der Emanzipation der Juden, die sich in der Ansiedlung weiterer, allerdings nur weniger jüdischer Familien in Verden niederschlug. Nach 1815 wurden ihre Rechte wieder wesentlich eingeschränkt; die Verdener Juden erhielten vom König von Hannover wieder den Status von „Schutzjuden“; auf dem wirtschaftlichen Sektor unterlagen sie weiterhin Gewerbebeschränkungen.

Ihr Betraum befand sich zunächst in einem Privathaus in der Langestraße; erstmalig ist eine Synagoge ("Judenschule") im Jahre 1816 erwähnt. 1857/1858 wurde am Johanniswall eine neue Synagoge erbaut und Ende August 1858 eingeweiht.

                                                       

Zur neuen Synagoge wird der Zutritt von 12 1/2 bis 1 Uhr Nachmittags, gegen Karten, gestattet.

Die den Festzug Bildenden versammeln sich im bisherigen Bet-Locale, Lange Strasse Nr. 26, präcise 12 1/4 Uhr Mittags, wo die Feier mit dem Mincha-Gebete beginnt. Nach dessen Beendigung wird Psalm 132, Vers 1 - 8 vom Vorsänger und Gemeinde responsorisch vorgetragen und hierauf vom Land-Rabbiner Herrn Dr. Heilbut einige Abschiedsworte gesprochen. Dann werden die Thorarollen vom Herrn Land-Rabbiner aus der Thora-Lade genommen und den hierzu bestimmten Personen übergeben, wobei der Ritus beim Ausheben der Thora von Vorsänger und Gemeinde vorgetragen wird. Alsdann werden die Thorarollen in feierlichem Zuge nach der neuen Synagoge gebracht. ... Nach feierlicher Ueberreichung des Schlüssels und Eröffnung der Synagoge treten die Thoraträger auf den Almemor. ... Darauf siebenmaliger Umzug um den Almemor mit den Thorarollen ...

   Synagoge in Verden (Druck aus dem 19.Jahrhundert, hist. Museum Verden)

Der Synagoge waren eine jüdische Elementarschule und eine Mikwe angeschlossen; Kinder, die mehr als eine Stunde vom Schulort entfernt wohnten, konnten christliche Schulen besuchen.

Ein jüdischer Friedhof wurde im Jahre 1834 angelegt; zuvor waren die Verstorbenen im Raume Hoya beerdigt worden.

Der 1842 gebildeten Synagogengemeinde Verden gehörten auch die Juden aus den Ortschaften Vorverden, Langwedel und Neddenaverbergen, seit den 1860er Jahren auch die aus Dörverden und Intschede an.

Juden in Verden:

    --- 1816 ...........................  29 Juden (in 5 Familien),

    --- 1833 ...........................  54   “   (ca. 1% d. Bevölk.),

    --- 1845 ...........................  46   “  ,

    --- 1855 ...........................  64   "  ,

    --- 1860 ...........................  82   “  ,

    --- 1864 ........................... 109   “   (ca. 1% d. Bevölk.),

    --- 1873 ........................... 138   “  ,

    --- 1885 ........................... 109   “  ,

    --- 1905 ...........................  96   “  ,

    --- 1925 ...........................  87   “  ,

    --- 1933 ...........................  78   “  ,

    --- 1938 ...........................  41   “  ,

    --- 1945 ...........................   2   “  .

Angaben aus: Zvi Asaria, Die Juden in Niedersachsen, S. 211

http://static0.akpool.de/images/cards/9/92109.jpg hist. Ansicht Große Straße (um 1925)

Bereits Anfang der 1920er Jahre sind antisemitische „Vorfälle“ in Verden nachgewiesen; so hieß es in einer Mitteilung im „Israelitischen Familienblatt“ vom 23.Febr. 1922: "Die Mauer des jüdischen Friedhofs in Verden wurde in den letzten Tagen auf einer Länge von ca. zehn Meter umgestoßen ... Zeugen wollen am Friedhof halbwüchsige Burschen, vermutlich Schüler höherer Schulen, gesehen haben. Das Bremer Volksblatt erklärt dazu, auch in Verden ist die unter dem Hakenkreuz betriebene Judenhetze an der Tagesordnung. Die bekannten kleinen Zettel werden angeklebt, Hakenkreuze leuchten einem überall entgegen. Erst kürzlich – so das Bremer Volksblatt – wären zwei Gymnasiasten gesehen worden, die an das Haus des Kaufmannes Schragenheim Hakenkreuze geschmiert hätten. ..."  „Es ist an der Zeit, dass sich Männer in unserem Verden finden, die die Köpfe der Jugend von den Auswüchsen solch verderblichen Tuns gründlich reinigen“ schrieb dazu das Verdener Kreisblatt.

Zu Beginn der 1930er Jahre lebten in Verden etwa 80 Juden, die mehrheitlich im Einzelhandel (Manufaktur- u. Modewarengeschäfte, Schuhgeschäfte und zwei Schlachtereien) ihren Lebensunterhalt verdienten; auch vier Viehhandlungen gab es. Als nach der NS-Machtübernahme 1933 die Existenz der Gemeindeangehörigen immer mehr bedroht und ihr Leben immer mehr eingeengt wurde, rückten diese enger zusammen bzw. verließen die Stadt. So ging die Zahl der jüdischen Gewerbebetriebe kontinuierlich zurück; Anfang November 1938 gab es nur noch vier Einzelhandelsbetriebe vor Ort.

In den frühen Morgenstunden des 10.November 1938 zündeten drei Männer - vermutlich SA-Angehörige der SA-Führerschule Etelsen - die Synagoge am Johanniswall an und verschwanden wieder. Die von Nachbarn herbeigerufene Feuerwehr wurde von einem Gestapo-Beamten angewiesen, den Schwelbrand nicht zu löschen. Nachdem Kultgegenstände aus dem Innenraum „sichergestellt“ worden waren, wurde die Inneneinrichtung zerschlagen und mit den Überresten das Feuer angeheizt. Die Synagoge brannte völlig aus - nur die Außenmauern blieben stehen. Auch Schaufenster der nur noch wenigen jüdischen Geschäfte wurden eingeschlagen.

 

Ausgebrannte Synagoge (Aufn. vom 10.11.1938, aus: kreiszeitung.de) - Schaulustige vor der Synagoge (hist. Museum Verden)

Über die Ereignisse des November 1938 berichteten die „Verdener Neuesten Nachrichten” am 10.11.1938:

Die Synagoge in Verden ging in Flammen auf, die Synagoge in Achim zertrümmert

... Durch alle deutschen Gaue geht unter dem Eindruck dieses feigen Mordes tiefste Empörung. ... Auch in unserer Stadt Verden machte die Bevölkerung ihrem Herzen Luft, zertrümmerte die Fensterscheiben der jüdischen Geschäfte und zündete die Synagoge an. Die Empörung des deutschen Volkes darüber, daß ein Deutscher auf verantwortungsvollem Auslandsposten von einem Juden erschossen worden ist, ist eben zu groß, so daß die Bevölkerung aus sich selbst heraus zu Vergeltungsmaßnahmen schritt. ... Um die sechste Morgenstunde wurde unsere Feuerschutzpolizei nach der Brandstelle auf dem Johanniswall gerufen. Die Wehr bekam durch tatkräftigen Einsatz das Feuer auch schnell in die Hand und bemühte sich, die Nachbargebäude zu schützen. Das Gebäude ist völlig ausgebrannt.    ...

Etwa zehn Juden Verdens wurden von der Gestapo verhaftet und bis Ende November im lokalen Gerichtsgefängnis festgehalten. Nach deren Zusicherung, alsbald ihre Emigration vorzubereiten, wurden sie auf freien Fuß gesetzt.

Mit der Auflösung der vier jüdischen Geschäfte Ende 1938 war die „Entjudung“ der Wirtschaft in Verden abgeschlossen. Ende 1939 hielten sich in Verden noch etwa 30 Personen israelitischen Glaubens auf. Die meisten von ihnen wurden im November 1941 - über Bremen - in einem mehr als 500köpfigen Transport ins Ghetto Minsk deportiert; nur ein einziger von ihnen kehrte wieder zurück.

Zwei Jahre nach Kriegsende fand vor der Strafkammer des Landgerichts Verden der Prozess gegen Johann Hagemann, den damaligen Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, statt, der im November 1938 die ‚Brandbekämpfung’ bei der Synagoge geleitet hatte. Das Gericht sprach den Angeklagten vom Vorwurf der Beihilfe zur Brandstiftung frei. Einer zweiten Verhaftung entzog sich Johann Hagemann durch seine Flucht.

Gegenüber dem früheren Standort der Verdener Synagoge wurde 1966 eine Gedenktafel mit einer hebräischen und einer deutschen Inschrift angebracht.

Zum Gedenken an unsere jüdischen Mitbürger der Stadt und an die Synagoge, die am Johanniswall gestanden hat und am 9.November 1938 mutwillig zerstört wurde, hat die Stadt Verden diese Tafel gestiftet. ...

1993 wurde vor der St. Johanniskirche ein Mahnmal für die jüdischen NS-Opfer der Stadt errichtet; die mehr als drei Meter hohe Stele trägt die Namen der jüdischen Opfer und ihrer Todesorte.

Ein 2003 aufgestellter, von Berufsschülern restaurierter Waggon der Deutschen Reichsbahn diente als Mahnmal für die Opfer des Holocaust und der Zwangsarbeit. Im Januar 2007 - wenige Tage vor dem Holocaust-Gedenktag - wurde der Waggon von unbekannten Tätern in Brand gesetzt.

Bei Tiefbauarbeiten am Johanniswall wurden im Jahre 2011 Mauerreste der ehemaligen Synagoge (Kellerräume einschließlich einer Mikwe) freigelegt; an dem „Denkort“ des niedergebrannten jüdischen Gotteshauses erinnert seit 2015 eine dort aufgestellte Informationstafel

Mehr als 80 sog. „Stolpersteine“ sind seit Herbst 2007 im Stadtgebiet von Verden verlegt worden.


„Stolpersteine“ in Verden/Aller, verlegt am Johanniswall 7 und Predigerstraße 11 (Aufn. Werner Schröter, 2009)

"Stolpersteine" für Kinder/Jugendliche Eva Löwenstein Manfred Löwenstein Selma Johanna Spanier Inge Alexander

Der jüdische Friedhof am Ahornweg weist noch etwa 120 Grabsteine auf; Dank privater Initiative ist das Areal heute in einem gepflegten Allgemeinzustand.

Jüdischer Friedhof Verden, Eingangstor, 5459.jpg Jüdischer Friedhof Verden, Blick über die Mauer, 5453.jpg

Friedhofseingang und Blick auf das Gelände (Aufn. G. Fahrenhorst, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 4.0)

 Der in Verden aufgewachsene Meir (Marcus) Lehmann (geb. 1831) war jüngstes von acht Kindern des jüdischen Ehepaars Asher und Röschen Lehmann. Der aus Oberfranken stammende Händler und Talmud-Gelehrte Asher Lamle Weldt gen. Lehmann (1769-1858) war einer der ersten Juden, die sich im ausgehenden 19.Jahrhundert dauerhaft in Verden niederlassen durften. Sein Sohn Meir (Marcus) war der erste Jude, der am hiesigen Domgymnasium sein Abitur machte. Bereits während seiner Schulzeit hatte eine „Auszeit“ genommen, um in Halberstadt bei Rabbiner Esriel Hildesheimer religiöse Unterweisung zu erhalten. Nach seinem Abitur ging Lehmann an die Jeschiwa nach Eisenstadt und von dort nach Prag, um Religionswissenschaften zu studieren. In Prag wurde er zum Rabbiner ordiniert. In Berlin und Halle setzte er seine Studien (Philosophie und Philologie) fort. Sein außerordentliches Interesse für das Theater stellte er nun zurück und entschied sich endgültig für den Rabbinerberuf. Lehmann war einer der ersten Vertreter des neuen, wissenschaftlich ausgebildeten Rabbinertypus und avancierte in der Folgezeit zu einem der bedeutendsten Vertreter der Neo-Orthodoxie in Deutschland. Seine Rabbinertätigkeit begann er in Mainz, wo er der Israelitischen Religionsgesellschaft vorstand, die als traditionsorientierte, gesetzestreue Separatgemeinde gegründet worden war. Unmittelbar nach seiner Berufung gründete er eine kleine Religionsschule, die ab 1869 zur allgemeinbildenden Schule wurde und je zur Hälfte von jüdischen Kindern und nichtjüdischen Kindern besucht wurde (sie existierte bis 1933). 1860 gründete Lehmann die Wochenzeitschrift „Der Israelit – Ein Centralorgan für das orthodoxe Judenthum“, das größte Organ der jüdischen Presselandschaft. Lehmann setzte sich in seiner Zeitung mit der Gestaltung des Gottesdienstes und den Ideen des Reformjudentums auseinander, kritisierte den aufkommenden rassischen Antisemitismus und veröffentlichte hier -neben religionswissenschaftlichen Traktaten - auch etliche Romane und Erzählungen aus der jüdischen Geschichte.

Der Rabbiner, Zeitungsverleger und Schriftsteller Dr. Marcus Lehmann verstarb im Alter von 59 Jahren in Mainz.

Weitere Informationen:

Jürgen Bohmbach, Die Juden im alten Regierungsbezirk Stade, in: Stader Jahrbuch 1977, S. 31 - 75

Zvi Asaria, Die Juden in Niedersachsen von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1979, S. 210 f.

Jürgen Siemers, Die Friedhöfe der Stadt Verden, in: Landkreis Verden (Hrg.), Heimatkalender für den Landkreis Verden 1983, S. 107 - 115

Jürgen Siemers, Die Jüdische Gemeinde in Verden, in: Landktreis Verden (Hrg.), Heimatkalender für den Landkreis Verden 1985, S. 269 - 275

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen I: Regierungsbezirke Braunschweig und Lüneburg, Pahl-Rugenstein Verlag, Köln 1985, S. 106 f.

H. Korte, Judenschutzbrief, in: Landkreis Verden (Hrg.), Heimatkalender für den Landkreis Verden 1987, S. 164 - 167

Jürgen Weidemann, Novemberpogrom 1938 - “Kristallnacht” in Verden, Hrg. Stadt Verden (Aller), Verden 1988

Jürgen Weidemann, Die Angst, die ich hatte, ist nicht zu beschreiben. Eine polnische Jüdin in Verden (1942 - 1945), in: Landkreis Verden (Hrg.), Heimatkalender für den Landkreis Verden 1990, S. 169 - 176

Christian Haag, Das Schicksal der jüdischen Bürger Verdens unter dem Nationalsozialismus, Bibliothek Gymnasii Verdensis, Verden 1991

Stadt Verden (Hrg.), Mahnmal für die jüdischen Opfer in Verden aus der Zeit der NS-Gewaltherrschaft, Verden 1993

Albert Marx, Geschichte der Juden in Niedersachsen, Fackelträger Verlag GmbH, Hannover 1995

Günter Schmidt-Bollmann, Der jüdische Friedhof in Verden, Bremen 1998

Jürgen Bohmbach (Bearb.), Verden, in: Herbert Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, Band 2, S. 1518 – 1523

Werner Schröter/Joachim Woock, „Stolpersteine“ – Biografien aus Verden, Hrg. Verein für Regionalgeschichte Verden, 2009

Stolpersteine in Verden (Opfergruppen), online abrufbar unter: regionalgeschichte-verden.de/Dateien/Tabellen/Stolpersteine (2011)

Jutta Precht, Die Synagoge in Verden – Ein zerstörtes Gotteshaus wird ausgegraben, in: Landkreis Verden (Hrg.), Heimatkalender für den Landkreis Verden 2013, Verden 2012, S. 87 -  99

Jürgen Weidemann (Bearb.), Dr. Marcus Lehmann aus Verden – ein bedeutender Veretreter des neo-orthodoxen Judentujms in Deutschland, in: Landkreis Verden (Hrg.), Jahrbuch für den Landkreis Verden 2016, Verden 2015, S. 289 - 293

Mediengruppe Kreiszeitung, Ein bedeutender Vertreter des Judentums in Deutschland, in: kreiszeitung.de vom 15.4. 2015

Eike Weinbarg (Red.), Ehemalige Verdener Synagoge: Ein Stück Verantwortung, in: „Verdener Nachrichten“ vom 9.11.2015

Joachim Woock (Red.), Dr. Marcus Lehmann aus Verden – ein bedeutender Vertreter des neo-orthodoxen Judentums in Deutscvhland, in: Landkreis Verden (Hrg.), Jahrbuch für den Landkreis Verden 2016, Verden 2015, S. 289 - 293

Werner Schröter, Jüdisches Leben in und um Verden – eine Annäherung, in: H.Deuter/J. Woock (Hrg.), Es war hier, nicht anderswo! Der Landkreis Verden im Nationalsozialismus, Bremen 2016, S. 140 - 187

Auflistung der im Kreis Verden verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_im_Landkreis_Verden

Joachim Woock (Red.), VERDEN – Novemberpogrome 1938 in Niedersachsen, Hrg. Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten, online abrufbar unter: pogrome1938-niedersachsen.de/verden/