Oranienburg (Brandenburg)

Bildergebnis für oranienburg karte postleitzahl Oranienburg mit derzeit ca. 12.000 Einwohnern ist eine Stadt im Norden des Landes Brandenburg – ca. 25 Kilometer nördlich von Berlin gelegen.

Oranienburg 1795.jpg Wasserturm, Amts- u. Rathaus in Oranienburg, um 1795 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Die ersten urkundlichen Belege von Ansiedlungen von Juden in Oranienburg stammen aus dem ausgehenden 17.Jahrhundert. Zum Ende der Regierungszeit des Großen Kurfürsten ließen sich hier vier jüdische Familien nieder; so erhielt im Jahre 1680 der jüdische Fell- und Häutehändler Abraham Salomon den Schutz- und Geleitbrief des Kurfürsten, dass er in Oranienburg mit seiner Familie wohnen und Handel treiben dürfe. Die Wohnstätten der wenigen jüdischen Familien lagen aber außerhalb des eigentlichen Stadtgebiets.

Aus dem 18.Jahrhundert sind kaum Belege über jüdisches Leben vorhanden; jedoch ist bekannt, dass um 1740 weiterhin nur vier jüdische Familien in Oranienburg lebten; einem Juden war 1743 das Bürgerrecht verliehen worden. Zu napoleonischer Zeit nahm die Zahl der Juden in Oranienburg deutlich zu.

1815 wurde auch der jüdische Friedhof in der Kremmener Straße, am westlichen Rande von Oranienburg, angelegt; das angepachtete Areal befand sich anfangs noch im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde. 1838 ging es in den Besitz der jüdischen Gemeinde über. Im „Totenregister der Jüdischen Gemeinde zu Oranienburg“ sind von 1815 bis 1939 insgesamt 138 Beisetzungen eingetragen.

            Eingangsportal zum Friedhof (Aufn. J., 2011, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

1838 konnte die Gemeinde eine kleine Synagoge in der Havelstraße einrichten; frühere Gesuche zur Einrichtung eines Betraumes waren mehrfach vom Magistrat abgelehnt worden. Der Synagoge waren eine Mikwe und eine Schule mit Lehrerwohnung angeschlossen.

Bis 1920 war die Oranienburger Synagogengemeinde autonom; danach gehörte sie organisatorisch der Jüdischen Gemeinde zu Berlin an; das Bethaus in der Havelstraße blieb aber bestehen.

Juden in Oranienburg:

        --- 1680 ...........................  21 Juden (in 4 Familien),

    --- 1800 ...........................  37   “  ,

    --- 1807 ...........................  40   “  ,

    --- 1838 ...........................  58   “  ,

    --- 1852 ...........................  85   “  ,

    --- 1910 ...........................  74   “  ,                              

    --- 1925 ........................... 131   “  ,

    --- 1933 ........................... 105   “  ,

    --- 1939 ...........................  61   “  .*        * andere Angabe: 215 Pers.

Angaben aus: H. Biereigel, Aussagen und Dokumente zur faschistischen Pogromnacht 1938 ... des heutigen Kreises

Die Juden Oranienburgs waren als Kaufleute und Unternehmer tätig, gehörten aber auch freien Berufen an. Sie hatten sich im Laufe des 19.Jahrhunderts fast vollständig in die städtische Gesellschaft integriert. Im Hinblick auf die Stadtentwicklung erwarben sie sich besondere Verdienste, die die Stadt durch Verleihung von Ehrenbürgerrechten honorierte. Beispielsweise gründete Louis Ellix Blumenthal das erste Bankhaus der Stadt. Ein Konfektionshaus für Herrenkonfektion und Schuhwaren wurde seit 1907 von den jüdischen Geschäftsleuten Isidor und Kurt Abraham in der Bernauer Straße 60 geführt.

Zu Beginn der 1930er Jahre setzte sich die Gemeinde aus etwa 100 Angehörigen zusammen.

Verantwortlich für die Ausschreitungen während des Novemberpogroms von 1938 war die in Oranienburg stationierte SA-Standarte 208, deren Aktionen sich gegen die jüdischen Familien und ihr Bethaus richteten. Besonders die jüdischen Geschäftsleute hatten unter dem Terror der SA zu leiden. Die beschädigte Synagoge, die ab 1939/1940 von der Oranienburger Baptistengemeinde genutzt worden war, wurde bei einem Bombenangriff 1944 dann völlig zerstört.

Oranienburger Adressbuch von 1939/1940, in dem jüdische Einwohner im Anhang getrennt aufgeführt wurden:

Telefonbuch 1939/40 (Stadtarchiv Oranienburg)

Die Oranienburger Gemeinde löste sich alsbald auf. Diejenigen, die nicht mehr rechtzeitig emigrieren konnten, wurden Opfer der NS-Verfolgung.

Gedenktafel (Aufn. Stadt Oranienburg)

Nahe der zerstörten Oranienburger Synagoge in der Havelstraße befindet sich seit 1988 obig abgebildete Gedenktafel mit folgender, in eine freistehende Mauer eingelassenen Inschrift:

Zum Gedenken an die jüdischen Opfer der Nazibarbarei.

Hier befand sich das Bethaus der Jüdischen Gemeinde Oranienburg.

Es wurde am 9.11.1938 von Faschisten geschändet und bei einem Bombenangriff auf die Stadt Oranienburg zerstört.

Bundespräsident Gauck am 77.Jahrestag des Pogroms (Aufn. dpa, 2015)

Seit Mai 2000 existiert wieder eine kleine jüdische Gemeinde in Oranienburg, die 2005 etwa 80 Angehörige zählte; die „Gemeinde Wiedergeburt“ gehört dem Landesverband der jüdischen Gemeinden in Brandenburg an.

Seit 2005 werden auch in Oranienburg sog. „Stolpersteine“ verlegt. Schüler des Runge-Gymnasiums und Beruflichen Gymnasiums Oranienburg haben mit Recherchen und Dokumentation zu diesem Projekt wesentlich beigetragen; inzwischen sind mehr als 60 Steine in das Gehwegpflaster eingelassen worden (Stand 2017).

http://www.oranienburg-spd.de/images/user_pages/Stolperstein_Fischerstrasse.JPG Zwei „Stolpersteine“ in der Fischerstraße (Aufn. 2013, aus: spd-oranienburg.de) 

Auf dem jüdischen Friedhof findet man heute ca. 115 Grabsteine, darunter auch mehrere der Familie Blumenthal. Das Beerdigungsgelände war in der NS-Zeit verwüstet worden, danach fast in Vergessenheit geraten und erst in den 1980er Jahren einigermaßen wieder hergerichtet worden.

Gräber auf dem jüdischen Friedhof Oranienburg Jüdischer Friedhof in Oranienburg - Oranienburg, Brandenburg, Deutschland (Aufn. aus: yelp.de)

  Der 1926 in Oranienburg geborene Werner Michael Blumenthal wurde 1997 als Gründungsdirektor der Jüdischen Museums nach Berlin berufen. Zusammen mit seiner Familie flüchtete er 1939 nach Shanghai und emigrierte von dort in die USA. Von 1961 bis 1967 war er Mitarbeiter des US-Außenministeriums; Ende der 1970er Jahre gehörte er als Außenminister dem Kabinett von US-Präsident Jimmy Carter an.

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Mitte März 1933 errichtete die örtliche SA-Standarte in einem leer stehenden Fabrikgebäude im Stadtzentrum von Oranienburg das erste Konzentrationslager in Preußen. Das KZ Oranienburg nahm nach der NS-Machtübernahme eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der Opposition ein. Im Zusammenhang mit dem ‘Röhm-Putsch’ und der Entmachtung der SA wurde das Lager im Juli 1934 von der SS übernommen und dann aufgelöst. Das KZ Sachsenhausen lag auf dem Gebiet der Kommune Oranienburg und nahm eine Sonderrolle unter allen nationalsozialistischen Konzentrationslagern ein. Die zentrale Leitung aller KZs war von Dachau nach Sachsenhausen verlegt worden. Ebenso fungierte Sachsenhausen als eine der wichtigsten Ausbildungsstätten der SS. Zwischen 1936 und 1945 waren im KZ Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen aus etwa 45 Nationen inhaftiert. Es war damit nach Auschwitz das größte Lager. Häftlinge waren zunächst politische Gegner des NS-Regimes, dann in immer größerer Zahl Personen, die als „ rassisch und biologisch minderwertig“ galten wie Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma sowie geistig Behinderte; ab 1939 kamen zunehmend Bürger der besetzten Staaten Europas hinzu. Zehntausende kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS oder medizinischer Experimente. - Von 1942 bis 1945 wurde im KZ Sachsenhausen ein großangelegtes Fälschungsprojekt durchgeführt. Bis zu 130 jüdische Häftlinge mussten in einer modernen Druckerwerkstatt ausländische Währungen - vor allem englische Pfundnoten in Milliardenhöhe -, aber auch verschiedenste Dokumente herstellten. Mit dem Falschgeld sollte der ‘Feind’ destabilisiert werden.

In etwa 100 Außenlagern leisteten die Häftlinge Zwangsarbeit, vor allem in der Rüstungsindustrie. Etwa 100.000 Häftlinge wurden in Sachsenhausen und seinen Außenlagern ermordet.

In der unmittelbaren Nachkriegszeit diente Sachsenhausen als Internierungslager der sowjetischen Besatzungsmacht, in dem zeitweise bis zu 16.000 Menschen gleichzeitig festgesetzt waren. Die Inhaftierten waren nicht nur ehemalige, meist untere Funktionsträger der NSDAP und seiner Unterorganisationen, sondern auch Sozialdemokraten, viele Jugendliche und willkürlich Denunzierte, die gegen das sozialistisch-kommunistische Gesellschaftssystem hätten opponieren können. Bis zur Auflösung des Lagers im März 1950 waren hier insgesamt ca. 60.000 Menschen inhaftiert, von denen mindestens 12.000 an Unterernährung und Krankheiten starben.

1961 schuf die DDR-Regierung in Sachsenhausen eine Nationale Mahn- und Gedenkstätte. Als Folge der politischen Wende in der DDR und der Herstellung der deutschen Einheit sind die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen seit 1993 Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

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In Lehnitz – heute ein Ortsteil von Oranienburg - haben 1899 die Berliner Eheleute Louis und Rosa Sachs ein Jüdisches Erholungsheim gegründet, das im November 1938 erzwungenermaßen geschlossen werden musste. Bis zur Übernahme des Heimes durch den Jüdischen Frauenbund (1934) hatte es der Erholung von mittellosen Müttern mit ihren Kindern gedient. Der Verein „Jüdisches Genesungsheim Lehnitz“ übereignete das Heim 1929 der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Unter Leitung von Frieda Glücksmann wurde das Haus - nach Renovierung und Vergrößerung - 1934 feierlich eröffnet; ein neues Konzept ergänzte es mit einem Kinderheim, Hauswirtschaftlicher Schule und Tagungszentrum.

Im Betraum des jüdischen Heims in Lehnitz (Aufn. aus: geschichte-vor-ort.org)

Frieda Glücksmann emigrierte 1938 nach Großbritannien und arbeitete dort u. a. als Leiterin verschiedener Flüchtlingsheime. In Lehnitz trägt heute eine Straße ihren Namen.

 

In Kremmen – ca. 15 Kilometer westlich von Oranienburg gelegen - gab es eine kleine jüdische Gemeinschaft. Ehe 1815 dort ein eigener Friedhof - an der Straße nach Staffelde - angelegt wurde, beerdigte man Verstorbene in Oranienburg. Die letzte Beerdigung auf dem jüdischen Friedhof in Kremmen fand 1905 statt. Ein Stadtbrand zerstörte 1840 u.a. auch die am Markt gelegene Synagoge.

Die Nachfahren von Isidor Borchardt – er hatte im Jahre 1840 die Kremmener Bürgerrechte erlangt – lebten bis 1938 in der Kleinstadt. Am ehemaligen "Textilhaus Borchardt" erinnert seit 1988 eine Gedenktafel; jüngst wurden hier fünf sog. „Stolpersteine“ verlegt (Anm.: Walter, Meta und Margot Borchardt starben im April 1943 im Warschauer Ghetto).

Heute sind auf dem ehemaligen Beerdigungsgelände, das jahrzehntelang völlig verwahrloste und zu einem Müllplatz verkam, noch ca. 15 Grabsteine bzw- -relikte zu finden. Jüngst wurde die den Friedhof umgebende Mauer saniert.

Relikte jüdischer Friedhof Kremmen (Aufn. Isak Aasvestad)

 

In Birkenwerder – zwischen Berlin und Oranienburg gelegen – wurde anlässlich des 80.Jahrestages der Pogromnacht von 1938 ein Gedenkstein „Zum Gedenken an alle jüdischen Einwohner von Birkenwerder, die durch das Naziregime verfolgt oder ermordet wurden“ enthüllt. Von der Verlegung von sog. „Stolpersteinen“ hatte man Abstand genommen, da nicht alle Namen der in Birkenwerder lebenden Juden (nach Schätzungen etwa 50 Pers.) recherchiert werden konnten; deshalb hatte man die Aufstellung eines für alle Opfer geltenden Gedenksteines favorisiert. Eine jüdische Gemeinde hat es im Ort zu keiner Zeit gegeben.

Von den ca. 50 Birkenwerderaner Juden sollen 16 deportiert und ermordet, 15 Personen die NS-Zeit überlebt haben; das Schicksal weiterer 16 Personen ist ungeklärt.

 

Im Stadtgebiet von Hohen Neuendorf – etwa zehn Kilometer südlich von Oranienburg - erinnern sog. „Stolpersteine“ an jüdische und nicht-jüdische Opfer des NS-Regimes.

Weitere Informationen:

Gerhard Finn, Sachsenhausen 1936 - 1950 - Geschichte eines Lagers, Bonn 1985

Hans Biereigel, Aussagen und Dokumente zur faschistischen Pogromnacht 1938 auf dem Territorium des heutigen Kreises Oranienburg, Oranienburg 1988

Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Dresden 1990, Band I, S. 234/235

Manuela R.Hrdlicka, Alltag im KZ - Das Lager Sachsenhausen bei Berlin, Verlag Leske + Budrich, Opladen 1991

M.Brocke/E.Ruthenberg/K.U.Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in:

Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche und Judentum, Hrg. Peter v.d.Osten-Sacken, Band 22, Berlin 1994, S. 535 – 538

Adolf Burger, Des Teufels Werkstatt - Die Geldfälscherwerkstatt im KZ Sachsenhausen, Verlag Neues Leben, Berlin 1997, S. 115 ff.

Günter Morsch, Oranienburg - Sachsenhausen, Sachsenhausen - Oranienburg, in: Herbert/Orth/Dieckmann (Hrg.), Die nationalsozialistischen Konzentrationslager, Wallstein-Verlag, Göttingen 1998, Band 1, S. 111 f.

Werner Michael Blumenthal, Die unsichtbare Mauer - Die 300jährige Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie, München 1999

Hans Biereigel, “ Ich kenne keinen Haß, denn Haß zerstört nur ...” Eric Collins, Stationen - Freunde und Schicksalgefährten eines ungewöhnlichen Lebens im 20.Jahrhundert, Oranienburg 2000

Wolfgang Weißleder, Der Gute Ort - Jüdische Friedhöfe im Land Brandenburg, hrg. vom Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam e.V., Potsdam 2002, S. 32 und S. 38

Bodo Becker (red.), Das "Jüdische Erholungsheim Lehnitz" - Zum Gedenken an Ernest J.Mann (1925-2005), in: Irene A. Diekmann (Hrg.), Jüdisches Brandenburg. Geschichte und Gegenwart, verlag für berlin-brandenburg, Berlin 2008, S. 506 - 532

Michaela Grimm, Den Opfern ihren Namen wiedergeben, in: „Märkische Allgemeine Zeitung“ vom 12.6.2013

Bodo Becker, Das „Jüdische Erholungsheim Lehnitz": „Ein Heim wie dieses ist nicht nur eine leibliche Wohltat“, Verlag Hentrich & Hentrich, Berlin 2013

Auf den Spuren jüdischen Lebens in Oranienburg. Deutsch-englischer Stadtführer, 2014

Stolpersteine in Oranienburg. Namensliste und Kurzbiografien, online unter: fibb-oranienburg.de

Isak Aasvestad (Red.), Geschichte der jüdischen Gemeinde in Kremmen und der jüdische Friedhof, in: Universität Potsdam - Institut für jüdische Studien und Religionswissenschaft (Hrg.), Jüdische Friedhöfe in Brandenburg, online abrufbar unter: uni-potsdam.de/

Hans Biereigel/Irina Bograchewa/Lyudmyla Ladyszhenska (Red.), 200 Jahre Jüdischer Friedhof von Oranienburg, hrg. von der Jüdischen Gemeinde „Wiedergeburt“ Landkreis Oberhavel e.V., 2015 (zweisprachig: deutsch-russisch)

Marco Winkler (Red.), Über Geschichte(n) stolpern, in: „Märkische Allgemeine“ vom 10.11.2016

Hans Biereiegl/Lyudmyla Ladyzhenska (Red.), 300 Jahre jüdisches Leben in Oranienburg. Daten, Fakten und Personen, in: "Religion und Toleranz" 2017, S. 80 - 98

Heike Bergt (Red.), Aus Oranienburg geflohen, in: „Märkische Allgemeine“ vom 7.9.2017 (Anm. betrifft Verlegung dreier Stolpersteine)

Helge Treichel (Red.), Gedenkstein für verfolgte Juden enthüllt, in: „Märkische Allgemeine“ vom 9.11.2018 (betr. Birkenwerder)

Jürgen Liebezeit (Red.), Neue Stolpersteine für Hohen Neuendorf, in: „Märkische Oder-Zeitung – MOZ“ vom 23.3.2019