Euskirchen (Nordrhein-Westfalen)

Datei:Euskirchen in EU.svg Euskirchen ist eine derzeit ca. 56.000 Einwohner zählende Stadt im Rheinland und Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises im Südwesten von Nordrhein-Westfalen (Karte TUBS, 2008, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Eine kleine jüdische Ansiedlung gab es in Euskirchen bereits vor dem spätmittelalterlichen Pestpogrom, der diese allerdings völlig auslöschte. Erste urkundliche Erwähnung fand die Euskirchener „Judengasse“ zu Beginn des 15.Jahrhunderts; sie lag in unmittelbarer Nähe des Viehmarktes. In den folgenden Jahrzehnten lebten nur vereinzelt jüdische Familien am Ort.

Euskirchen um 1840 (Abb. aus: rheinische-landeskunde.lvr.de)

Eine neuzeitliche jüdische Gemeinde bildete sich in Euskirchen erst im Laufe des 17.Jahrhunderts. 1856 wurde eine Synagoge in der Annaturmstraße eingeweiht, die einen in einer maroden Scheune untergebrachten Betraum ersetzte. Sie lag hinter der jüdischen Schule; das Grundstück hatten zwei jüdische Tuchfabrikanten gestiftet. Zuvor waren Gottesdienste in verschiedenen Privathäusern abgehalten worden. Nachdem ein großer Stadtbrand 1886 auch die Synagoge vernichtete, errichtete die Gemeinde auf dem gleichen Grundstück einen aufwändigen Synagogenneubau. Die Kuppel war 30 m hoch und die Straßenfront von zwei Türmen flankiert, die orientalisch anmutende, kugelige Dächer trugen. Der mehr als 200 Sitzplätze umfassende Neubau wurde Ende August 1887 vom Kölner Rabbiner Dr. Abraham Frank eingeweiht.

   Synagoge Euskirchen AnnaturmstraÃ�e 16 - Aussenansicht 1910      

                Synagoge in Euskirchen (links: Postkartenausschnitt, Mitte/rechts: hist. Aufn./Postkarte, Stadtarchiv)

Die Mitglieder der Euskirchener Synagogengemeinde gehörten mehrheitlich der orthodox-religiösen Richtung an; neben Euskirchen gehörten zeitweise auch die in Firmenich, Lommersum, Obergartzem und Wißkirchen lebenden Juden zur Gemeinde. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts wurde der Synagogenbezirk neu gegliedert.      Innerhalb der Synagogengemeinde hatte es auf Grund der großen wirtschaftlich-sozialen Unterschiede erhebliche Differenzen gegeben; das lag wohl vermutlich z.T. an der unterschiedlichen hohen zu entrichtenden Kultussteuer.

Der erste Friedhof der Euskirchener Juden wurde in den 1680er Jahren angelegt und lag am sog. „Judenwall“ zwischen zwei Stadttürmen. 1834 erwarb die jüdische Gemeinde ein neues Friedhofsgrundstück an der späteren Kölner Straße; gleichzeitig wurde der alte Friedhof geschlossen. Doch auch die neue Begräbnisstätte musste wegen der erneuten Stadterweiterung im Jahre 1918 aufgegeben werden; ab 1918/1919 wurden die jüdischen Verstorbenen auf einem Gelände an der Frauenberger Straße bestattet.

Juden in Euskirchen:

    --- 1806/08 .........................  25 Juden,

    --- 1830 ............................  64   “  ,

    --- 1854 ............................  89   “  ,

    --- 1871 ............................ 148   “  ,

    --- 1895 ............................ 227   “  ,

    --- 1905 ............................ 225   “  ,

    --- 1927 ............................ 250   “  ,

    --- 1932 ............................ 260   “  ,

    --- 1933 ............................ 231   “  ,

    --- 1939 ............................ 118   “  ,

    --- 1941 ........................ ca.  80   “  ,

    --- 1942 (Sommer) ............... ca.  75   “  ,

             (Okt.) .....................  keine.         

Angaben aus: Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Reg.bez. Köln, S. 341

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts stieg der Zahl der jüdischen Einwohner stetig an und erreichte während der Jahre der Weimarer Republik ihren Höchststand. Bekannte jüdische Geschäfte waren z.B. das Kaufhaus Herz-Tietz an der Bahnhofstr., die Viehhandlungen Fröhlich, Jülich, Kahn, Rotschild u.a., das Modehaus Aron an der Neustraße, die Lederhandlung Wertheim & Breschinsky an der Wilhelmstr., das Hutgeschäft David, das Schuhgeschäft Chimowitsch an der Kirchstraße, das Bekleidungsgeschäft Weinberg u.a. 

eine Geschäftsanzeige des "Fischjuden" Schneider schneider01

Wie fast überall in Deutschland wurde auch in Euskirchen am 1.4.1933 der Boykott jüdischer Geschäfte organisiert: SA-Angehörige hatten die Schaufenster mit antijüdischen Parolen plakatiert, sich vor den Läden postiert und versucht, Käufer am Betreten der Geschäfte zu hindern. Wer sich nicht einschüchtern ließ, wurde als „Judenknecht“ angeprangert. In der Euskirchener Lokalzeitung vom 3.April 1933 hieß es lapidar dazu:

Die Boykott-Aktion

Am Samstag trat auch hier wie im ganzen Reich die Boykott-Aktion der jüdischen Geschäfte in Kraft. Vor denselben warnte ein Nationalsozialist vor dem Einkauf; Plakate an den Fenstern verwiesen auf den christlichen Handwerker und Kleinkaufmann. Zu Ruhestörungen und Belästigungen ist es nirgends gekommen, da eine größere Anzahl Geschäfte, auch das Kaufhaus Tietz, geschlossen hatten. Bahnhof- und Neustraße zeigten ein außerordentlich belebtes Bild.

Die nun systematische Judenhetze in Euskirchen begann im Januar 1934 mit der Artikelserie im „Westdeutschen Beobachter”, die unter der Überschrift „Unsere Vorfahren im Kampf gegen das Judentum” erschien. 1935 beschloss der Stadtrat, keine weiteren Juden mehr nach Euskirchen zuziehen zu lassen, da „im weiteren Verlauf unseres Kampfes gegen Juda mit einer baldigen oder späteren Erwerbslosigkeit der Juden zu rechnen ist. Die Neuhinzugezogenen würden dann der Wohlfahrt zur Last fallen, was durch die neue Verordnung vermieden wird.” Im gleichen Jahre wurde in Euskirchen eine Pranger-Tafel angebracht, die „artvergessene Volksgenossen” warnten, weiterhin „beim Juden zu kaufen”. Die ständig sich steigernde Agitation führte dazu, dass jüdische Geschäftsleute ihren Besitz verkauften; die meisten zogen nach Köln, vorerst nur wenige sahen ihre Zukunft in der Emigration.

Am 10.November 1938 wurde die Euskirchener Synagoge zunächst verwüstet, danach der Bau von SS-Angehörigen unter den Augen zahlreicher Euskirchener in Brand gesteckt; er brannte bis auf die Grundmauern nieder; die Ruine wurde 1940 abgetragen.

  Bildergebnis für euskirchen synagoge 1938

Zerstörung der Synagoge in Euskirchen, Nov. 1938 (Stadtarchiv bzw. antifaeifel.blogsport.de)

Auch Häuser und Wohnungen jüdischer Bürger wurden während des Novemberpogroms demoliert; die beiden Friedhöfe wurden weitgehend zerstört. Seit Ende November 1938 wurde auf behördliche Anweisung die jüdische Bevölkerung des Kreises Euskirchen in „Judenhäusern“ zusammengepfercht; so wurden z.B. in einem Hause in der Baumstraße nahe des Rathauses 40 Menschen auf engstem Raume untergebracht. Im Frühsommer 1942 hielten sich in Euskirchen noch ca. 75 Juden auf; alsbald erfolgten die Deportationen; aus dem gesamten Kreisgebiet wurden die letzten ca. 350 jüdischen Bürger zum Bahnhof Euskirchen gebracht, wo sie und ihre wenigen Habseligkeiten verladen wurden.

Am ehemaligen Standort der 1938 zerstörten Synagoge in der Annaturmstraße - heute eine Grünanlage - wurde 1981 eine Gedenkstele aufgestellt; unter einem siebenarmigen Leuchter ist die folgende kurze Inschrift zu lesen:

Unseren jüdischen Mitbürgern,

den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

1933 - 1945

                 In unmittelbarer Nähe informiert eine Tafel wie folgt:

Gedenkstätte der früheren jüdischen Synagoge
Die ursprünglich an dieser Stelle 1856 errichtete Synagoge wurde unmittelbar nach dem Stadtbrand von 1886 wieder aufgebaut

und am 26. August 1887 ihrer Bestimmung übergeben.
Am 10. November 1938 wurde dieses religiöse, geistige und kulturelle Zentrum der jüdischen Gemeinden aus Euskirchen und der Voreifel

von Nationalsozialisten durch Brandstiftung zerstört.
Diese Gedenkstätte soll die Erinnerung daran wachhalten und Mahnung für nachfolgende Generationen sein.

Auf dem 1913/1914 eingeweihten (neuen) jüdischen Friedhofsareal in der Frauenberger Straße erinnern ca. 45 Grabsteine (darunter nur wenige mit noch lesbaren Inschriften) an die einstige jüdische Gemeinde des Ortes; einige Steine vom alten jüdischen Friedhof an der Kölner Straße wurden auch hier aufgestellt.

 Gräberreihe auf dem jüdischen Friedhof (Aufn. H.-D. Arntz)

2006 hat man begonnen, sog. „Stolpersteine“ vor den ehemaligen Wohnstätten ermordeter jüdischer Bewohner zu verlegen. Inzwischen erinnern in den Gehwegen im Stadtgebiet mehr als 200 dieser „Stolpersteine“ an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft (Stand 2019).

Datei:Stolpersteine Euskirchen, Wilhelmstraße 28, Familie Cohn.jpg Datei:Stolpersteine Euskirchen, Bischofstraße 10, Familie Nathan.jpg  Datei:Stolpersteine Euskirchen, Baumstraße 29, Familie Orchan.jpg

verlegt in der Wilhelmstraße, Bischofstraße und Baumstraße (Aufn. R. Dabringhaus, 2018, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Alfred Baumgarten - 1875 in Euskirchen geboren – machte nach einem Studium an der TH Aachen Karriere bei der Reichsbahn. 1924 wurde er zum Direktor ernannt; wenig später als Referent für den Fahrplan in die Hauptverwaltung berufen. 1933 verlor er seine Stellung und emigrierte 1939 nach Großbritannien. Nach Kriegsende hielt er sich wieder in Deutschland auf; 1951 starb er in Hamburg. Alfred Baumgarten gilt als Schöpfer des modernen Kursbuches.

 

In der Gesamtgemeinde Euskirchen gab es auch in den anderen Stadtteilen - wie Flamersheim und Kirchheim, in Kuchenheim, in Großbüllesheim und Schweinheim - jüdisches Leben.

So erreichte die Zahl der im Dorfe Flamersheim lebenden Juden um 1910 fast 100 Personen; deshalb nannte man die Ortschaft im Volksmund auch „Judendorf“; die Synagoge in der Valdergasse wurde 1938 zerstört. [vglFlamersheim und Kuchenheim (Nordrhein-Westfalen)]

Seit Ende des 17. Jahrhunderts waren Juden in Großbüllesheim ansässig. Die kleine Gemeinschaft – sie zählte um 1880 knapp 40 Angehörige - gehörte zur Spezialsynagogengemeinde Flamersheim. Es existierte ein Betraum, man besuchte aber auch die Synagoge in Euskirchen und nach 1920 das Gotteshaus in Kuchenheim. Seit dem frühen 19.Jahrhundert gab es hier auch einen Friedhof; auf diesem bis 1928 belegtem Gelände sind heute noch zehn Grabsteine vorhanden. Anfang der 1930er Jahre haben keine jüdischen Familien mehr in Großbüllesheim gelebt.

Nur wenige hundert Meter vom Flamersheimer Friedhof liegt der Begräbnisplatz der Juden aus Kirchheim, dessen Anlage um 1790 erfolgte. Genutzt wurde das Areal bis um 1905; danach bestatteten die wenigen Kirchheimer Juden ihre Toten auf dem Flamersheimer Friedhof. Nur sieben Grabsteine markieren heute das Gelände des jüdischen Friedhofs von Kirchheim.      

Jüdischer Friedhof Kirchheim (Aufn. H.-D. Arntzhttp://www.hans-dieter-arntz.de/bilder/friedhof_12.jpg

 

Zum Synagogenbezirk Euskirchen gehörte auch die kleine jüdische Gemeinde in Weilerswist. Bereits seit Mitte des 17.Jahrhunderts waren Juden im Orte ansässig; im ausgehenden 19.Jahrhundert erreichte die in recht ärmlichen Verhältnissen lebende jüdische Bevölkerung ihren Höchststand; Anfang der 1930er Jahre lebten in Weilerswist noch acht jüdische Familien. Als Filialgemeinde Euskirchens wurde 1848 Weilerswist ins Leben gerufen. Neben einem Friedhof in Großvernich und Lommersum verfügte die Gemeinde auch über eine 1852 eingeweihte Synagoge in einem Fachwerkhaus. Sie lag an der Hauptstr./heutigen Kölner Str. und wurde während des Novemberpogroms zerstört; die Brandruine wurde abgerissen. An den Ausschreitungen in der Nacht vom 10./11.November 1938 hatten sich auch zahlreiche Dorfbewohner beteiligt. Zwölf jüdische Bewohner aus Weilerswist wurden Opfer des Holocaust.

In Erinnerung an die aus Weilerswist stammenden jüdischen Deportationsopfer wurden insgesamt mehr als 20 sog. „Stolpersteine“ verlegt.

 

Im nahen Lommersum lebten auch jüdische Familien, zu Beginn der 1930er Jahre waren es nur noch vier. Seit 1904 verfügte die hiesige Judenschaft auch über ein eigenes winziges Bethaus, das in der Zunftgasse gelegen war. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die glaubenstreuen Israeliten nach Großbüllesheim gepilgert, wenn am Sabbat der Rabbiner von Euskirchen dorthin kam. Ein jüdischer Friedhof wurde vermutlich Anfang der 1860er Jahre angelegt; angeblich soll hier bereits in den Jahren nach dem Dreißigjährigen Kriege eine jüdische Begräbnisstätte bestanden haben (?).

Unter den Exzessen des Novemberpogroms hatten die vier jüdischen Familien am Ort zu leiden; ihre Wohnungseinrichtungen wurden demoliert und geplündert. Das Gebäude des ehemaligen Kaufhauses von Willy Kain wurde während der „Kristallnacht" völlig ausgeplündert und zerstört. Mindestens acht Lommersumer Juden kamen in der NS-Zeit ums Leben. Das aus Backsteinen gefertigte kleine eingeschossige Bethaus, das nur bis in die 1920er Jahre gottesdienstlich genutzt wurde, ist erhalten geblieben und steht heute unter Denkmalschutz.

  Ehem. Synagoge in Lommersum (Aufn. A. Raschka, 2014, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

Auf dem von ca. 1860 bis in die 1920er Jahre belegten jüdischen Friedhof - versteckt in einem kleinen Waldstück gelegen - findet man heute noch 16 Grabsteine.

Jüdischer Friedhof in Lommersum (Aufn. Hans-Dieter Arntz) http://www.hans-dieter-arntz.de/bilder/gedenkstein_lommersum.png

http://www.ksta.de/image/view/2013/5/26/23520030,20339616,dmFlashTeaserRes,2013-06-26-WW-StolpersteineLommersum_%25284%2529.jpg Vier sog. „Stolpersteine“ erinnern in der Zunftgasse an die Angehörigen der deportierten und ermordeten jüdischen Familie Stock (Aufn. Tim Nolden).

Weitere Informationen:

Karl Gissinger, Die Juden in Euskirchen. Beiträge zur Geschichte der Stadt Euskirchen und Umgebung, Sonderdruck der Euskirchener Zeitung, 1900

Peter Simons, Aus Euskirchens alten Tagen. Die Juden, in: Unsere Heimat im Wandel der Zeit, Euskirchener Volksblatt (mehrere Beilagen), 1926

Lomersumer Heimatbuch, Euskirchen 1954, S. 97 f.

Klaus H.S. Schulte, Dokumentation zur Geschichte der Juden am linken Niederrhein seit dem 17.Jahrhundert, in: Veröffentlichungen des Historischen Vereins für den Niederrhein ..., Band 12, Verlag L.Schwann Düsseldorf 1972, S. 46 - 58

Hans-Dieter Arntz, Die Geschichte der Juden in der Eifel. Sofort nach der Machtübernahme begann die große Leidenszeit, in: Jahrbuch Kreis Euskirchen 1981, S. 142 - 156

Hans-Dieter Arntz, Judaica - Juden in der Voreifel, Euskirchen 1983

Hans-Dieter Arntz, Religiöses Leben eines Euskirchener Juden im Ghetto von Riga, in: Jahrbuch Kreis Euskirchen 1983, S. 68 - 86

Hans-Dieter Arntz, Die Kuchenheimer Judengemeinde, in: Cuchenheim 1084 - 1984, Band 2, hrg. vom Verein der Geschichts- u. Heimatfreunde des Kreises Euskirchen e.V., Euskirchen 1984, S. 415 - 432

Dan Bondy, Der jüdische Friedhof zu Kuchenheim, in: Cuchenheim 1084 - 1984, Band 2, hrg. vom Verein der Geschichts- u. Heimatfreunde des Kreises Euskirchen e.V., Euskirchen 1984, S. 433 - 445

Hans-Peter Schwarz (Hrg.), Die Architektur der Synagoge. Ausstellungskatalog Dt. Architekturmuseum Frankfurt/M., Frankfurt/M. 1988, S. 242/243

Friedensinitiative Weilerswist (Hrg.), Vergangenheit unvergessen - Schicksale jüdischer Familien in der Gemeinde Weilerswist während der Naziherrschaft, Weilerswist 1988 (2. erg. Aufl. 2008)

Hans-Dieter Arntz, Judenverfolgung und Fluchthilfe im deutsch-belgischen Grenzgebiet Kreisgebiet Schleiden - Euskirchen - Monschau - Aachen - Eupen/Malmedy, Kümpel-Verlag Euskirchen 1990

Elfi Pracht, Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln, J.P.Bachem Verlag, Köln 1997, S. 341 - 356

Michael Brocke (Hrg.), Feuer an dein Heiligtum gelegt - Zerstörte Synagogen 1938 in Nordrhein-Westfalen, Ludwig Steinheim-Institut, Kamp Verlag, Bochum 1999, S. 166 – 168 und S. 552

Alfred H. Gottwaldt, Der „Vater des Amtlichen Kursbuchs.“ Erinnerung an den Reichsbahndirektor Alfred Baumgarten, in: Dumjahn´s Jahrbuch für Eisenbahnliteratur 2001, Mainz 2000, S. 48 - 65

Kirsten Serup-Bilfeldt, Zwischen Dom und Davidstern: Jüdisches Leben in Köln von den Anfängen bis heute, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2001, S. 175

Hans-Dieter Arntz, „Reichskristallnacht“. Der Novemberpogrom 1938 auf dem Lande - Gerichtsakten und Zeugenaussagen am Beispiel der Eifel und Voreifel, Helios-Verlag, Aachen 2008

Hans-Dieter Arntz, Eine genealogische Odyssee der jüdischen Familie Schneider aus Euskirchen (längerer Aufsatz von 2008), online abrufbar unter: hans-dieter-arntz.de

Hans-Dieter Arntz, Isidors Briefe. Über die Korrespondenz eines Juden aus Euskirchen, Helios-Verlag, Aachen 2009

Hans-Dieter Arntz, Die jüdischen Begräbnisstätten der Kreisstadt Euskirchen: Jüdische Friedhöfe erinnern an die Vergangenheit (Aufsatz), 2009 (online abrufbar unter: hans-dieter-arntz.de/die_juedischen_begraebnisstaetten.html)

Hans-Dieter Arntz, Die jüdischen Friedhöfe von Weilerswist: Groß-Vernich und Lommersum (Aufsatz), 2009/2012, online abrufbar unter: hans-dieter-arntz.de/die-juedischen-friedhoefe.htlm

Hans-Dieter Arntz, Auf den letzten Spuren jüdischen Betens in der Voreifel – Die vergessenen Landsynagogen von Lommersum und Sinzenich, in: Jahrbuch des Kreises Euskirchen 2012, S. 37 - 42

Jüdische Bevölkerung in Euskirchen (Personendaten), als PDF-Datei abrufbar unter: euskirchen.de/fileadmin/user_upload/PDF/.../Juden_euskirchen Anhang pdf

Stadtarchiv Euskirchen (Bearb.), Jüdische Bevölkerung in Großbüllesheim (Auflistung), als PDF-Datei abrufbar unter: euskirchen.de

Wolfgang Andres (Red.), Von Lommersum ins Todeslager deportiert, in: „Wochenspiegel“ vom 14.6.2013

Tom Steinicke (Red.), In Weilerswist alle Stolpersteine gelegt, in: "Kölnische Rundschau" vom 26.6.2013

Jüdischer Friedhof Alfred-Wegener-Straße in Großbüllesheim, in: Kultur – Landschaft – Digital, online abrufbar unter: kuladig.de

Ralf Sieburg (Red.), Stolpersteine gegen das Vergessen – Stolpersteine im Pfarrverband Euskirchen-Erftmühlenbach, online abrufbar unter: euskirchen-kirchheim.de vom 10.12.2015

18 neue Stolpersteine erinnern an jüdische Bürger in Euskirchen, in: "Eifeler Presse Agentur – Nachrichten" vom 11.3.2016 (betr. Stolpersteine in Kirchheim und Kuchenheim)

Tom Steinicke (Red.), Erinnerung an Opfer – Gunter Demnig hat 21 Stolpersteine in Euskirchen verlegt, in: „Kölnische Rundschau“ vom 21.12.2016

Matthias Bertram, „mit ihren eigenen Worten“ - Rheinische Juden erzählen aus ihrem Leben, 2017 (Anm.: Josef Heymann berichtet u.a. über seine Jugendjahre in Euskirchen und im rheinischen Raum)

Johannes Bühl (Red.), Weitere 28 Stolpersteine – Erinnerung an Euskirchener Opfer des NS-Regimes, in: „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom 30.5.2019