Esens (Niedersachsen)

Esens ist eine Kleinstadt mit derzeit ca. 7.000 Einwohnern im ostfriesischen Landkreis Wittmund – nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt gelegen.

Abb. O., 2007, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0

Gegen Ende des 16.Jahrhunderts dürften wohl erstmals Juden in Esens gelebt haben; allerdings liefern Urkunden aus dieser Zeit keine eindeutigen Nachweise dafür. Konkrete Belege über die Existenz von Juden in Esens tauchten erst in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges auf, als der Landesherr Graf Ulrich II. im Jahre 1645 drei Juden mit ihren Familien (Hayman Baruchs, Benedictus Haymans u. Magnus Phibelmans) zeitlich begrenzte Schutzbriefe ausstellte und diese sich in Esens niederlassen durften. Das Zusammenleben mit der christlichen Bevölkerung war oft von Konflikten geprägt, die meist einen wirtschaftlichen Hintergrund hatten. Auch religiös motivierte Gründe führten zu Misstrauen und Abneigung gegenüber der jüdischen Minderheit. Unter preußischer Herrschaft verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der ostfriesischen Juden zunächst erheblich; denn von nun an wurden den Juden weitere Handelsbeschränkungen auferlegt. Ihnen blieben deshalb nur begrenzte wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten; in Esens waren sie im Klein- und der Viehhandel tätig. Zudem belastete die Zahlung des Schutz- und Silbergeldes an den König die Esenser Judenschaft schwer; wer nicht zahlen konnte, lief Gefahr, ausgewiesen zu werden.

Esens um 1715 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Bis ins 19.Jahrhundert hinein hielten die Esenser Juden ihren Gottesdienst in einem engen Raum eines Privathauses ab, den sie für diese Zwecke angemietet hatten. 1827 errichtete die Gemeinde auf einem angekauften Grundstück an der Burgstraße ihre neue Synagoge, die im Jahre 1828 eingeweiht wurde. Der Innenraum war hellblau gestrichen; über dem Raume wölbte sich ein gemalter Sternenhimmel.

        

                                               Synagoge in Esens, Gemälde von Johann Janssen (1983)            -                        Gemeindesiegel

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20116/Esens%20AZJ%2002041842.jpg  http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20116/Esens%20Israelit%2005111894.jpg

gemeindliche Stellenangebote in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 2.4.1842 und der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 1.11.1894

Eine kleine jüdische Religionsschule ist in Esens seit 1680/1700 nachweisbar. Um 1820 kaufte die Gemeinde ein zwischen Neustadt und der Schmiedestraße gelegenes Gebäude an, in dem die Elementarschule und Lehrerwohnung untergebracht waren. Etwa 20 Jahre später wurde das alte Schulgebäude verkauft, um mit dem Erlös die Schulden vom Bau der Synagoge begleichen zu können. Jahre zuvor war in einem anderen kleinen Hause in der Burgstrasse hinter der Synagoge ein Schulraum eingerichtet worden. Nach dem Tod des letzten Lehrers August Gottschalk wurde die jüdische Schule in Esens mit Wirkung vom 1. Oktober 1927 aufgehoben.

Auch ein Frauenbad gehörte zu den Einrichtungen der Esenser Gemeinde; diese Mikwe befand sich zuletzt in dem um 1900 errichteten neuen jüdischen Gemeindehaus an der Burgstraße.

Der um 1700 angelegte alte jüdische Friedhof von Esens lag bis Ende des 19.Jahrhunderts weit außerhalb der Stadt, auf freiem Felde inmitten von Viehweiden; zuvor waren verstorbene Esenser Juden in Wittmund beerdigt worden.

Juden in Esens:

         --- 1645 .........................   3 jüdische Familien,

    --- 1690 .........................   8     “       “    ,

    --- 1707 .........................  13     “       “    ,

    --- 1749 .........................  24     “       “   (ca. 70 Pers.),

    --- 1789 .........................  21     “       “   (84 Pers.),

    --- 1802 .........................  26     “       “   (74 Pers.),

    --- 1816 ......................... 105 Juden,

    --- 1840 ......................... 124   “  ,

    --- 1871 ......................... 118   “  ,

    --- 1880 ......................... 104   “  ,

    --- 1890 .........................  89   “  ,

    --- 1905 .........................  76   “  ,

    --- 1917 .........................  90   “  ,

    --- 1925 .........................  76   “  (ca. 4% d. Bevölk.),

    --- 1933 .........................  82   “  ,

    --- 1938 (Okt.) ..................  36   “  ,

    --- 1939 .........................  30   “  ,

    --- 1940 (April) .................  keine.          

Angaben aus: Gerd Rokahr, Die Juden in Esens ...

Im Laufe des 18./19. Jahrhunderts hatte sich die Berufsstruktur der Esenser Juden nicht erheblich verändert; noch immer verdienten die meisten Juden ihren Lebensunterhalt im Handel und im Schlachtgewerbe - allein zehn jüdische Schlachter gab es hier um 1890. Im kleinstädtischen Wirtschaftsleben spielten die jüdischen Kaufleute eine wichtige Rolle.

                                                 Anzeige in der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 16.6.1927

Die judenfeindlichen Strömungen, die sich zu Beginn der Weimarer Republik überall in Deutschland ausbreiteten, erfassten auch Esens; trotzdem gelang es Mitte der 1920er Jahre jüdischen Bürgern, Sitze im Stadtparlament zu gewinnen und weiterhin am gesellschaftlichen Leben des Ortes teilzunehmen.

Bei den Reichstagswahlen im März 1933 erreichte die NSDAP in Esens mehr als 56% (!) der Stimmen; auch aus der Kommunalwahl im gleichen Monat gingen die Nationalsozialisten als stärkste Fraktion hervor. Damit begann in Esens die Ausgrenzung der jüdischen Minderheit.

                  Aus der „Ostfriesischen Tageszeitung” vom 12.4.1933:

Esens. Juden gehören nicht in deutsche Schützenvereine. In der letzten Versammlung des Schützenvereins wurden sämtliche Ausländer einschließlich Juden von der Mitgliedschaft ausgeschlossen.

Bereits Tage vor dem reichsweit durchgeführten Boykott mussten in Esens - auf Initiative der lokalen NSDAP - sämtliche jüdischen Geschäfte schließen; damit konnten Kaufwillige die jüdischen Geschäfte nicht mehr betreten. Zwei Jahre später versuchte die NSDAP mit einer erneuten Hetzkampagne die jüdischen Geschäftsinhaber wirtschaftlich zu schädigen: In der „Ostfriesischen Tageszeitung” wurden sämtliche noch existierenden Geschäfte und Gewerbebetriebe veröffentlicht, die von „arischen“ Käufern gemieden werden sollten. In Esens existierten 1935 noch insgesamt 24 jüdische Geschäfte. Besonders die Ausschaltung der jüdischen Viehhändler hatte man sich zum Ziele gesetzt.

... ‘Platz für Juden’ auf dem Wochenmarkt ?

An vielen Orten ist man dazu übergegangen, den Juden auf den Märkten einen besonderen Platz einzurichten. Hoffentlich dauert es nicht mehr lange, daß auf dem hiesigen Markt auch eine Judenecke eingeräumt wird. Besser wäre es ja, wenn die Juden ganz verschwinden würden vom Markt. ...Ergänzend zu der gestrigen Notiz ‘Platz der Juden’ auf dem Marktplatz können wir mitteilen, daß man auch für Esens eine Trennung auf dem Marktplatz zwischen den jüdischen und deutschen Händlern plant. Für diesen Zweck würde dann der Schafmarkt für Juden bestimmt werden, diese dürfen dann dort unter sich handeln. Damit aber nicht ‘versehentlich’ ein deutscher Volksgenosse diesen Platz betritt, wird letzterer mit einem großen Schild kenntlich gemacht werden.

(aus: „Ostfriesische Tageszeitung” vom 22. und 23.8.1935)

Durch den Wegzug jüdischer Familien wurde die jüdische Gemeinde in Esens immer kleiner; viele emigrierten ins nahe Holland; aber auch in überseeischen Ländern fanden Esenser Juden eine neue Heimat.

Die Ausschreitungen in der „Reichskristallnacht“ wurden vom Esener SA-Führer Hermann Hanns geleitet und durchgeführt; der Innenraum der Synagoge wurde zertrümmert und das Gebäude in Brand gesetzt. Ebenfalls wurde der Friedhof geschändet, die meisten Grabsteine wurden zerschlagen. SA-Trupps drangen in jüdische Wohnungen ein und trieben alle Bewohner durch die Straßen der Stadt in Richtung Rathaus, wo sie auf einem Hof vor der Stadtscheune festgehalten wurden. In der Zwischenzeit plünderten SA-Kommandos die leerstehenden Wohnungen und Geschäftsräume aus. Nachdem Frauen und Kinder freigelassen worden waren, wurden die Männer per Bahn nach Oldenburg gebracht; von dort aus wurden sie in einem Sammeltransport ins KZ Sachsenhausen verfrachtet. Das Synagogengrundstück mit der Ruine verkaufte die jüdische Gemeinde im Laufe des Jahres 1939; das benachbarte jüdische Gemeindehaus diente als letzte Zuflucht für die noch wenigen hier lebenden Gemeindemitglieder. Am Jahresende 1939 wurden in Esens noch 24 jüdische Bewohner gezählt. Mit der Vertreibung der letzten Esenser Juden im Frühjahr 1940 - auf Grund eines Ausweisungsbefehls - endete die Geschichte der Synagogengemeinde Esens. Am 16.April 1940 vermeldete der Wittmunder Landrat dem Regierungspräsidenten in Aurich: „Die Städte Esens und Wittmund sind judenfrei.” Mindestens 46 Esenser Juden wurden Opfer der NS-Verfolgung; die Schicksale von ca. 30 Personen sind bis heute nicht aufgeklärt.

Vier Jahre nach Kriegsende fand vor dem Auricher Schwurgericht ein Prozess gegen Beteiligte am Synagogenbrand von Esens statt; sieben Angeklagte wurden wegen „Verbrechens gegen die Menschlichkeit, gemeinsame Zerstörung von Bauwerken und wegen Diebstahl“ zu kurzen Haftstrafen verurteilt.

Am ehemaligen jüdischen Schul- und Gemeindehaus - auf dem Gelände stehen Reste der 1938 ausgebrannten Synagoge - befindet sich seit 1988 eine Bronzetafel.

                     http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20268/Esens%20Gottschalk-Haus%20274.jpg Aufn. J. Hahn, 2010

Auf Grund einer Initiative des 1987 gegründeten Vereins „Ökumenischer Arbeitskreis Juden und Christen in Esens e.V.“ konnte der seitens der Kommune geplante Abbruch des ehem. Schul- u. Gemeindehauses verhindert werden. In dem nun "August-Gottschalk-Haus" benannten Gebäude - es wurde 1990 als Gedenkstätte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - wird eine Ausstellung zur Geschichte der Juden in Esens u. Ostfrieslands gezeigt. Bei der Restaurierung wurde auch die Mikwe wiederentdeckt und in die Restaurierung einbezogen. 

Zur Erinnerung an die Esenser Juden. Möge die Erinnerung an sie gesegnet sein.

August-Gottschalk-Haus

ehemaliges jüdisches Gemeindehaus, erbaut 1899.

Hier wohnte der Lehrer, Vorbeter und Schächter August Gottschalk,

jüdischer Bürgervorsteher im Esenser Stadtrat 1919 - 1924.

Gedenkstätte und Ausstellung zur Geschichte der ostfriesischen Juden.

 August Gottschalk wurde 1870 in Niederheide im Kreis Geilenkirchen geboren. Nach Abschluss seiner Lehrerausbildung fand er zunächst in Xanten, ab 1895 als Lehrer an der jüdischen Schule in Esens eine Anstellung. Neben seiner Lehrertätigkeit übte Gottschalk auch die Funktionen des Vorbeters und Schächters für die kleine Gemeinde aus. Neben zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten setzte er sich selbstlos für seine Esenser Mitbürger ein. 1919 wurde er als erster Jude in den Esenser Stadtrat gewählt. Bis zu seinem Tode 1927 wohnte August Gottschalk mit seiner Familie im jüdischen Gemeinde- und Schulhaus, das heute seinen Namen trägt.

             

Ehem. jüdisches Schulhaus (Aufn. M. Süßen, 2015, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0) und dort angebrachte Gedenkplatte (Aufn. Stadt Esens)

Auf dem zerstörten ehemaligen jüdischen Friedhof am Mühlenweg wurde Ende der 1950er Jahre ein Gedenkstein errichtet, der mit dem folgenden Wortlaut versehen ist:

Zum Gedenken an die Mitglieder der aus dem 16.Jahrhundert stammenden Jüdischen Gemeinde zu Esens.

Den Mund rissen auf wider uns alle unsere Feinde,

Grauen und Falle ward uns, Zerstörung und Untergang.

In Bächen Wassers strömt  mein Auge ob des Sturzes der Tochter meines Volkes

Klagell. III, 46 - 48

(hebräischer Text)

Jüdischer Friedhof Esens (Aufn. P., 2006, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

1980/1981 wurden die noch erhalten gebliebenen Grabsteine wiederaufgerichtet und die Friedhofsanlage in einen würdigen Zustand versetzt. Eine Hinweistafel informiert wie folgt:

Friedhof der Jüdischen Gemeinde in Esens - nachweisbar seit 1702: 
Von ungezählten Grabsteinen, die seit dem 18. Jahrhundert hier aufgestellt waren, blieben nach der Schändung dieses Friedhofs im Frühjahr 1940 außer wenigen Fragmenten nur 14 übrig. Die meisten anderen wurden zertrümmert, in die Erde versenkt, verschleppt und als Baumaterial verwendet. 1941 hat man den Friedhof „eingeebnet“, seine östliche Hälfte war bereits 1939 „abgeteilt“ worden. 
Schon 1948 plante die Stadt Esens die Errichtung eines Denkmals auf dem westlichen Teil des Friedhofs, doch erst 1959 konnte hier ein Gedenkstein aufgestellt werden. - Besitzer des Friedhofsgeländes war seit 1952 die Jewish Trust Corporation for Germany in London, von der es 1961 an den Landesverband der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen überging. - 1983 ließ die Stadt Esens alle übrig gebliebenen Grabsteine wieder aufrichten und mit den erhaltenen Grabplatten und Fragmenten zu einer Gruppe zusammenstellen. Die Lage der ursprünglichen Begräbnisstätten ist im Gelände nicht mehr zu erkennen. Deshalb bezeichnen diese Steine nicht mehr die Gräber der Menschen, an die sie erinnern sollen; sie konnten nur symbolisch wieder aufgestellt werden. 
Dieser Friedhof ist ein Ort des Gedenkens, der Besinnung, der Begegnung und - gerade wegen seiner Verluste, Verletzungen und Fragmente - ein mahnendes Zeugnis vom Schicksal der Jüdischen Gemeinde in Esens, die zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur ein gewaltsames Ende fand.  Wahret die Würde dieses Ortes. 

Zwei Straßen in Esens sind nach ehemaligen jüdischen Familien bzw. Personen benannt: die Weinthalslohne und die Siegfried-Herz-Lohne.

Weitere Informationen:

Zvi Asaria, Die Juden in Niedersachsen - Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1979, S. 222 f.

Das Ende der Juden in Ostfriesland - Ausstellung der Ostfries. Landschaft aus Anlaß des 50.Jahrestages der Kristallnacht, Aurich 1988, S. 52 f.

Gerd Rokahr, August Gottschalk (1870 - 1927) - eine Esenser Persönlichkeit, in: Friesische Heimat - Beilage zum Anzeiger für Harlingerland 6/1988

Gerd Rokahr, Die jüdische Familie Herz in Esens und ihr Haus am Herrenwall, in: Frisia Judaica 1988, S. 215 - 233

Gerd Rokahr/Wolfgang Ritter, Jüdische Tradition im Harlingerland, in: Friesische Heimat - Beilage zum Anzeiger für Harlingerland 12/1990

Gerd Rokahr, Die Juden in Esens. Die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Esens von den Anfängen im 17.Jahrhundert bis zu ihrem Ende in nationalsozialistischer Zeit, Hrg. Ostfriesische Landschaft, 2. Aufl., Aurich 1994

Gerd Rokahr, Ein Exemplar der Mosaischen Schriften in Esens wiederentdeckt, in: Friesische Heimat - Beilage zum Anzeiger für Harlingerland 10/1994

Gerd Rokar, Sara Oppenheimer, in: Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Band 2, Aurich 1997, S. 288 f.

Gerd Rokahr, August Gottschalk und die jüdische Volksschule in Esens, in: Das August-Gottschalk-Haus in Esens. Zwei Aufsätze zur Erinnerung, hrg. vom Ökumenischen Arbeitskreis Juden u. Christen in Esens, Esens 2000, S. 5 - 24

Wolfgang Ritter, Ein Haus in der Burgstraße. Esens wird nationalsozialistisch, in: Das August-Gottschalk-Haus in Esens. Zwei Aufsätze zur Erinnerung, hrg. vom Ökumenischen Arbeitskreis Juden und Christen in Esens, Esens 2000, S. 25 - 48

Herbert Obenaus (Hrg.), Landjuden in Nordwestdeutschland. Vorträge des Arbeitskreises Geschichte der Juden in der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Hannover 2005

Gerd Rokahr (Bearb.), Esens, in: Herbert Obenaus (Hrg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen, Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, Bd. 1, S. 569 - 580

Esens, in: alemannia-judaica.de (mit diversen Text- und Bilddokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Der jüdische Friedhof in Esens, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Aufnahmen)

Geschichte der Esenser Synagogengemeinde, online abrufbar unter: august-gottschalk-haus.de

Ostfriesische Landschaft – Kulturagentur (Hrg.), Reise ins jüdische Ostfriesland, Aurich 2013

Hubert Gude (Red.), „Ich habe Angst“ - Ein Künstler mit jüdischen Vorfahren zieht in die ostfriesische Kleinstadt Esens und kritisiert den Umgang der Bürger mit der Nazivergangenheit, in: „Der SPIEGEL“ No.34/2019