Braunsbach/Kocher (Baden-Württemberg)

Datei:Braunsbach in SHA.svg Braunsbach ist eine kleine Kommune mit derzeit ca. 2.500 Einwohnern in der Region Hohenlohe im Landkreis Schwäbisch-Hall (Karte Hagar, 2010, aus: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0).

Die erste nachweisbare jüdische Ansiedlung im württembergischen Dorfe Braunsbach erfolgte zu Beginn des 17.Jahrhunderts. Während des Dreißigjährigen Krieges hatten die wenigen Juden das Dorf verlassen, und erst nach 1648 erfolgte eine erneute Ansiedlung weniger Familien, die zuvor entsprechende Schutzbriefe erworben hatten.

Gottesdienstliche Zusammenkünfte - hierfür musste gegen Entrichtung einer Gebühr die Erlaubnis des Schutzherrn eingeholt werden - fanden zunächst in einem Privathaus statt. Um 1730 errichtete die Judenschaft ein Synagogengebäude; im Kellergeschoss befanden sich Baderäume.

    

 Synagoge in Braunsbach (hist. Aufn., Gemeinde Braunsbach)

Der erste Braunsbacher Rabbi, namens Isaac Pfeiffer, ist 1698 erstmals bezeugt.

Braunsbach war im 18.Jahrhundert eine relativ wohlhabende Gemeinde; denn hier lebten u.a. die Geldgeber der Fürsten zu Hohenlohe, so der Hoffaktor Falk Schlommel und sein Schwiegersohn und Nachfolger Hayum Henle, weil Juden eine Niederlassung in Hohenlohe nicht erlaubt war. Bis ins 20.Jahrhundert hinein gehörte die jüdische Gemeinde der orthodoxen Richtung an und erfüllte die religiösen Gesetze buchstabengetreu.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20376/Braunsbach%20Scan%2015009a.jpg Die jüdische Schule befand sich zunächst im Erdgeschoss des Rabbinatgebäudes; ab 1866 konnten die etwa 20 jüdischen Kinder ihr neues Schulgebäude beziehen. Nachdem die Schule 1923 aufgelöst worden war, besuchten die nur noch wenigen Kinder die evangelische Ortsschule, erhielten aber Religionsunterricht von einem von der Gemeinde angestellten Lehrer, der auch als Kantor und Schochet wirkte.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20144/Braunsbach%20Israelit%2025011923.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20170/Braunsbach%20Israelit%2031051928.jpg

Stellenanzeigen aus der Zeitschrift "Der Israelit" vom 25.Jan. 1923 und vom 31.Mai 1928

Etwa um 1740 erfolgte weit außerhalb der Ortschaft über dem Kochertal die Neuanlage eines jüdischen Friedhofs. Gegen Entrichtung einer Gebühr an das Domkapitel konnten dann hier Beerdigungen stattfinden, wobei die Gebühr nach Sterbealter gestaffelt war. Zuvor waren die Verstorbenen in Berlichingen oder auf dem Verbandsfriedhof in Schopfloch im Landkreis Ansbach/Bayern beigesetzt worden. Der Braunsbacher Friedhof diente auch für Verstorbene aus anderen kleinen Ortschaften der nahen Umgebung als Begräbnisstätte.

Seligmann Grünwald war der Braunsbacher Rabbiner, der seit den 1830er Jahren als erster Bezirksrabbiner fungierte und somit für die israelitischen Gemeinden im heutigen Kreis Schwäbisch Hall und darüber hinaus bis Künzelsau tätig war. Bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges blieb das Braunsbacher Bezirksrabbinat bestehen; danach wurde der Rabbinatssitz nach Schwäbisch-Hall verlegt.

Rabbiner Dr. Naphtali Frankfurter

Folgende Rabbiner waren in der Gemeinde tätig: Joseph Mayer Schnaittach(er) (von 1805 bis 1821), Seligmann Grünwald (von 1827 bis 1834), Dr. Naphtali Frankfurter (von 1834 bis 1840), Maier Hirsch Landauer und Dr.Abraham Wälder (1840/1841), Dr. Maier Samuel Hirsch (von 1841 bis 1860), Menachem Menko Berlinger (von 1860 bis 1900) und Dr.Jakob Berlinger (von 1900 bis 1914 bzw. bis 1934 dann in Schwäbisch-Hall).

Juden in Braunsbach:

        --- um 1600 ........................   3 jüdische Haushalte,

    --- 1673 ...........................   4     “       “    ,

    --- um 1705 ........................  12     “       “    ,

    --- 1717 ...........................  21     “       “    ,

    --- 1738 ........................... 121 Juden,

    --- 1807 ........................... 165   “  ,

    --- 1822 ........................... 175   “  (ca. 18% d. Bevölk.),

    --- 1841 ........................... 239   “  (in ca. 45 Familien),

    --- 1864 ........................... 175   “  ,

    --- 1880 ........................... 145   “  ,

    --- 1890 ........................... 164   “  ,

    --- 1900 ........................... 120   “  (in ca. 25 Familien),

    --- 1910 ...........................  88   “  ,

    --- 1925 ...........................  55   “  ,

    --- 1933 ...........................  39   “  ,

    --- 1942 (Dez.) ....................  keine.

Angaben aus: Gerhard Taddey, Kein kleines Jerusalem - Geschichte der Juden im Landkreis Schwäbisch Hall, S. 239

Außer ihren Wohnhäusern besaßen die Juden Braunsbachs kaum andere Grundstücke, die sie in die Lage versetzt hätten, einer landwirtschaftlichen Tätigkeit wie etwa dem Weinbau nachzugehen. Sie bestritten ihren Lebensunterhalt vornehmlich mit dem weit über die Region hinausreichenden Viehhandel, aber auch als lokale Kleinhändler bzw. Krämer. Ab 1865 verminderte sich aufgrund der zunehmenden Abwanderung - insbesondere jüngerer Menschen in die Städte - die Zahl der jüdischen Bewohner Braunsbachs; da auch ein Teil der wohlhabenderen Familien das Dorf verließ, verschlechterte sich dessen wirtschaftliche Lage. In einer Chronik von 1875 wird das Verhältnis zwischen christlicher und jüdischer Einwohnerschaft des Ortes als gut bezeichnet. Im Jahre 1928 wurde das Synagogengebäude, das mehr als zwei Jahrhunderte Zentrum des religiösen Lebens der Juden Braunsbachs war, letztmalig renoviert; dabei ging die kleiner gewordene Gemeinde an die Grenzen ihrer finanziellen Belastung.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20379/Braunsbach%20GemZeitung%20Wue%2001091928.jpg aus: "Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs" vom 1.Sept. 1928

In den ersten Jahren der NS-Zeit gab es in Braunsbach keine antijüdischen Vorfälle. Wie sehr die jüdischen Bewohner in den Ort integriert und für ihn wirtschaftlich wichtig waren, beweist eine noch im Jahre 1938 abgegebene Stellungnahme des damaligen Ortsbürgermeisters, in der die Ausschaltung der jüdischen Viehhändler als für den kleinen Ort sehr nachteilig bezeichnet wurde.

Nachdem jüdische Kinder ab 1936 keine öffentlichen Schulen mehr besuchten konnten, eröffnete man im Rabbinatsgebäude in Braunsbach eine israelitische Bezirksschule.

Die „Aktionen“ während des Novemberpogroms wurden in Braunsbach nicht von Einheimischen getragen, sondern von knapp zehn SA-Angehörigen aus Schwäbisch Hall. Sie zertrümmerten in den frühen Morgenstunden des 10.November 1938 mit Äxten die Inneneinrichtung der Synagoge und zerrissen die Thorarollen. Zwei jüdische Männer wurden festgenommen. Nach der „Kristallnacht“ eskalierte die antijüdische Stimmung: ortsansässige Schüler warfen die Scheiben von „Judenhäusern“ ein. Im Sommer 1939 löste sich die immer kleiner gewordene jüdische Gemeinde Braunsbach schließlich auf. Im Dezember 1941 bzw. 1942 wurden jüdische Bewohner Braunsbachs nach Riga bzw. Theresienstadt deportiert. Fast alle kamen ums Leben; mindestens 18 Braunsbacher Juden wurden Opfer der Shoa.

Das 1952 zu einer Turnhalle umgebaute Synagogengebäude wurde Anfang der 1980er Jahre in den Neubau der „Burgenland-Halle“ miteinbezogen und dient heute als Bühnenraum. Eine Gedenktafel erinnert hier seit 1978 an die Verfolgung der jüdischen Bürger Braunsbachs während der NS-Zeit.

“ Verdrängen hält die Erinnerung auf, Erinnern bringt sie näher.”

Die 1732 erbaute Synagoge ist ein Teil der Festhalle.

Kirchengemeinden und Gemeinde Braunsbach gedachten am 9.November 1988 ihrer früheren jüdischen Mitbürger.

                  Im Ort findet man heute noch etliche ehemals jüdische Wohnhäuser, die mit hebräischen Inschriften versehen sind.

Der aus Braunsbach stammende und in der Schweiz lebende Jude Joseph Falk ließ Ende der 1970er Jahre auf dem jüdischen Friedhof einen Gedenkstein für die Opfer der NS-Verfolgung aufstellen. Unter einer in Stein gehauenen Menora ist eine Inschriftentafel angebracht:

In Ehrfurcht gedenken wir all unserer Brüder und Schwestern, die in den Jahren 1933 bis 1945 durch nationalsozialistische Verfolgungen als MAERTYRER

der Religion und des Judentums eines gewaltsamen Todes gestorben sind.

In Trauer, unvergeßlicher Liebe und Dankbarkeit für ihren Opfertod ist dieses Denkmal als ein ewiges Wahrzeichen und Mahnmal auf dem 1732 von der Jüdischen Gemeinde Braunsbach gegründeten Friedhof erstellt, der bis zu deren Ende 1939 durch die Deportationen in die Vernichtungslager des Ostens den Toten der Gemeinde die letzte Ruhestätte gewesen ist.

Zum bleibenden Gedenken gewidmet.

                Auf dem jüdischen Friedhof in Braunsbach (Schaalberg) sind noch ca. 400 Grabsteine vorhanden; der älteste datiert von 1748.

     

                        Teilansichten des jüdischen Friedhofs (Aufn. J. Hahn)

Seit 2008 existiert in Braunsbach das sog. Rabbinatsmuseum, das im Gebäude des ehemaligen Amtssitzes des Bezirksrabbiners bzw. der jüdischen Schule untergebracht ist; dessen Einrichtung ist der Initiative eines lokalen Fördervereins zu verdanken. Das Museum informiert über die wechselvolle Historie der jüdischen Gemeinde Braunsbach sowie die des hiesigen Rabbinatsbezirks; zudem werden die Grundzüge der jüdischen Religion erläutert.

Auf Initiative des Braunsberger Kulturvereins wurde 2010 auf dem Rabbinatsvorplatz ein aus drei Muschelkalk-Stelen gestaltetes Denkmal errichtet, das an die ehemalige jüdische Gemeinde und seine Angehörigen erinnert. Diese „Denksteine“ tragen - auf eingelassenen Glasscheiben - Namen ehemaliger Braunsbacher jüdischer Einwohner.

           

 Saniertes ehemaliges Rabbinatsgebäude und Gedenkstelen (beide Aufn. Förderverein, 2008 bzw. 2010)

2014 erhielt das Rabbinatsgebäude den Namen „Simon-Berlinger-Haus“.

Simon Berlinger (geb. 1914) war Leiter der jüdischen Bezirksschule in Braunsbach. 1939 flüchtete er nach Palästina. Bis zu seinem Tode (2010) setzte er sich für die Versöhnung zwischen Juden und Deutschen ein.

Unter Federführung der Kommune Braunsbach soll in naher Zukunft ein „jüdischer Kulturweg“ entstehen, der neun Gemeinden aus drei Landkreisen miteinander verbindet. Es sind die Orte Braunsbach, Gerabronn und Wallhausen (aus dem Landkreis Hall), Dörzbach, Krautheim und Schöntal (aus dem Hohenlohekreis) sowie Creglingen, Niederstetten und Weikersheim (aus dem Main-Tauber-Kreis). Gemeinsam ist den genannten Orten, dass es hier bis 1942 eine jüdische Gemeinde gab, die – was die Historie betrifft – jeweils mitprägend für die Entwicklung der jeweiligen Ortschaft war. Das Ziel des Projekts besteht vor allem darin, dass sich viele Orte mit einer jüdischen Geschichte vernetzen und damit der Region einen besonderen Akzent verleihen.“

Die Einweihung des „jüdischen Kulturweges“ erfolgte im Sommer 2017.

Auch innerhalb Braunsbachs soll auf einem sog. „Entdeckerweg“ auf die noch vorhandenen Spuren jüdischen Lebens aufmerksamgemacht werden.

Aus Braunsbach stammte Naphtali Berlinger, der 1876 als Sohn des Rabbiners Menco Berlinger hier geboren wurde. Seit 1908 lebte er in Buttenhausen, wo er als Lehrer an der jüdischen Schule und als Vorbeter, Schochet und Mohel für die hiesige jüdische Gemeinde tätig war. Seine umfassende Bildung (er unterrichtete auch als Fachlehrer an der evang. Volksschule) und seine religiöse Haltung verschafften ihm auch bei der christlichen Bevölkerung großen Respekt. Mit Beginn der NS-Zeit wurde er – inzwischen Vater von acht Kindern – aus dem Schuldienst entlassen. Mit dem letzten Transport Buttenhausener Juden wurde er im Sommer 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er einige Monate später an Krankheit und Auszehrung starb. Zuvor war es ihm noch gelungen, alle seine Kinder in die rettende Emigration zu schicken.

Weitere Informationen:

Paul Sauer, Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und Hohenzollern. Denkmale - Geschichte - Schicksale, Hrg. Archivdirektion Stuttgart, Kohlhammer Verlag Stuttgart 1966, S. 52 - 54

Utz Jeggle, Judendörfer in Württemberg, Dissertation (Universität Tübingen), Nagold 1969

Berta Rau, Die Geschichte der israelitischen Gemeinde Braunsbach, Maschinenschriftliches Manuskript 1970

Hugo Mandelbaum, Jewish Life in the Village Communities of Southern Germany, Feldheim Publishers, New York/Jerusalem 1985, S. 20 - 24

Gerhard Wilhelm Daniel Mühlinghaus, Der Synagogenbau des 17. u. 18.Jahrhunderts im aschkenasischen Raum, Dissertation, Philosophische Fakultät Marburg/Lahn, 1986, Band 2, S. 71 - 72

Joachim Hahn, Synagogen in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1987

Joachim Hahn, Erinnerungen und Zeugnisse jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1988, S. 504 - 507

Frowald G.Hüttenmeister (Bearb.), Der jüdische Friedhof Braunsbach, Unveröffentlichte Grunddokumentation des Landesdenkmalsamtes Baden-Württ., 1991

Gerhard Taddey, Kein kleines Jerusalem. Geschichte der Juden im Landkreis Schwäbisch Hall, Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1992, S. 94 ff. und S. 258 ff.

Martin Frey/Stefan Kraut, ... und lebten unter uns - Juden in Künzelsau. Sonderdruck aus dem Jahrbuch des Historischen Vereins für Württembergisch Franken, Band 77/1993, Künzelsau 1993, S. 4 f.

Braunsbach, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen, meist personenbezogenen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Eva Maria Kraiss/Marion Reuter, Bet Hachajim - Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Württembergisch Franken, Swiridoff Verlag, Künzelsau 2003, S. 44 - 49

Elisabeth M. Quirbach/Hans K. Schulz, Spurensuche in Braunsbach. 750 Jahre Geschichte und Geschichten eines Dorfes in Hohenlohe, Braunsbach 2003

Joachim Hahn/Jürgen Krüger, “Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...” Synagogen in Baden-Württemberg, Teilband 2: Orte und Einrichtungen, Konrad Theiss Verlag GmbH, Stuttgart 2007, S. 55 – 58

Elisabeth M. Quirbach, Michael Löw Adler, gestorben in Braunsbach den 23. Kislew 5656 - Lebensende, Bestattung und Trauer in der Jüdischen Gemeinde Braunsbach, in: Schriftenreihe des Rabbinatsmuseums Braunsbach, Heft 2, Braunsbach 2009

Elisabeth M. Quirbach, Braunsbach – Eine jüdische Landgemeinde von 1600 bis 1942, Schülerarbeitsblätter zur Ausstelliug im Rabbinatsmuseum, Heft 5 der Schriftenreihe des Rabbinatsmuseums Braunsbach, 2009

Elisabeth M. Quirbach, Die jüdische Gemeinde Braunsbach - Katalog zur Dauerausstellung (Band 1: Textfahnen und Vitrinen), in: Schriftenreihe des Rabbinatsmuseums Braunsbach, Heft 7, Braunsbach 2011

Rabbinatsmuseum Braunsbach, online unter: rabbinatsmuseum-braunsbach.de (mit allgemeinen Informationen)

Denksteine Braunsbacher Juden. Aussage und Symbolik, online unter: rabbinatsmuseum-braunsbach.de

Elisabeth M. Quirbach (Hrg.), „Keine Wahl, keine Alternative ...“. Simon Berlinger – Einblicke in sein Leben, in: Schriftenreihe des Rabbinatsmuseums Braunsbach, Heft 10, Braunsbach 2014

Braunsbach: Rabbinat trägt den Namen Simon Berlingers, in: „Hohenloher Tageblatt“ vom 21.6.2014

Jochen Korte (Red.), Jüdische Spuren sichtbar machen, in: „Haller Tageblatt“ vom 23.11.2016

Jochen Korte (Red.), Braunsbach. Jüdische Spuren werden sichtbar, in: „Haller Tageblatt“ vom 2.6.2017

Elisabeth Schweikert (Red.), Braunsbach: Versteckter Pfad zur Mikwe, in: „Haller Tageblatt“ vom 6.9.2017

Arbeitskreis Jüdischer Kulturweg. Hohenlohe – Tauber (Bearb.), Braunsbach (und weitere Orte), Broschüre  oder  abrufbar unter: juedischer-kulturweg.de (letzte Aktualisierung Mai 2018)