Alzey (Rheinland-Pfalz)

Bildergebnis für alzey rheinland pfalz karte Alzey ist eine von derzeit ca. 18.000 Menschen bewohnte Stadt und Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Alzey-Worms in Rheinhessen – ca. 30 Kilometer südwestlich von Mainz gelegen (Karte aus: suche-postleitzahl.org).

Ansicht von Alzey – Kupferstich M. Merian von 1645 (Abb. aus: wikipedia.org, gemeinfrei)

Die erste Urkunde, in der Juden in Alzey erwähnt werden, datiert aus dem Jahre 1305. Nach ihrer Verfolgung während der Pestjahre sowie Vertreibungen waren in den folgenden Jahrzehnten zeitweise nur vereinzelte jüdische Familien in Alzey ansässig, die zumeist vom Geldhandel lebten. Sie wohnten in einem abgegrenzten Viertel, das mit einem „Thor in der Judengassen“ - nachts und an christlichen Feiertagen verschlossen - vom übrigen Stadtgebiet separiert war. Die Alzeyer Judengasse wurde 1389 erstmals genannt. Die mittelalterliche Geschichte der Alzeyer Juden endete Anfang der 1390er Jahre, als der regierende Pfalzgraf die Juden endgültig aus seinem Herrschaftsbereich vertrieb. 250 Jahre lang lebten dann keine jüdischen Bewohner in der Kleinstadt. Im Amt Alzey hingegen soll es um 1550 ca. 40 jüdische Familien gegeben haben. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges schienen die regierenden Kurfürsten die Wiederansiedlung einiger „Schutzjuden“ betrieben zu haben, und allmählich entwickelte sich eine jüdische Gemeinde. Mitte des 18.Jahrhunderts bestand urkundlich ein Wohnrecht für nur drei jüdische Familien. Erst mit Beginn der französischen Herrschaft nahm die jüdische Bevölkerung deutlich zu, was sich nach 1815 in der „hessischen Zeit“ noch verstärkte.

Die erste Synagoge in Alzey ist bereits seit dem 15.Jahrhundert belegt; nach ihrer Vertreibung hielten die wenigen in Alzey verbliebenen Juden ihre Andachten in Privaträumen ab. Nach einer Stiftung des vermögenden Juden Elias Simon konnte die kleine Gemeinde 1791 in einer Abzweigung der Spießgasse eine Synagoge einweihen. Etwa zeitgleich wurde eine jüdische Schule eingerichtet, die bis 1831 bestand.

Aus Alzey, in Rheinhessen, wird uns die erfreuliche Anzeige, daß daselbst im verwichenen Herbste eine Anzahl gesinnungstüchtiger israelitischer Männer sich vereinigt, um den in´s Stocken gerathenen Synagogen-Neubau durch bedeutende Opfer aus eigenen Mitteln zu ermöglichen und damit die Beschaffung und Einrichtung einer Wohnung für den dortigen Rabbiner zu verbinden. Diese schöne Handlung ist besonders als Akte der Pietät und Anhänglichkeit für den jetzigen Rabbiner daselbst, Herrn Dr. S. Adler, zu würdigen, welcher auf diese Weise durch sein ächtpriesterliches Wirken und Lehren seiner Gemeinde diese Wohlthat verursacht hat.

(aus: „Der Israelitische Volksschullehrer“ vom Febr. 1852)

Im Jahr 1854 ließ die rasch wachsende jüdische Gemeinde in der Augustinerstraße eine neue, im romanisch-orientalischen Mischstil gestaltete Synagoge errichten. Sie verfügte über ca. 220 Plätze und auch eine Orgel - ein Beleg dafür, dass die Gemeinde damals zur liberalen bzw. reformierten Richtung zählte. Am Gebäude wurde die folgende Inschrift angebracht: „Es soll aufgeschrieben sein für die zukünftigen Generationen, daß dies das erste Gotteshaus ist, das gebaut hat die Gemeinde mit Hilfe des Allerhöchsten. Angefangen wurde das Werk im Januar 1852. Es geschah die Vollendung im Oktober 1854.“

                                 Synagoge in Alzey (hist. Aufn., um 1925)

Den Weg hin zum reformierten Judentum ging in Alzey auf das Wirken des Rabbiners Dr. Samuel Adler zurück.

Samuel Adler kam 1806 (oder 1809) in Worms als Sohn einer Rabbinerfamilie zur Welt. Nach einem Studium in Bonn und Gießen führte sein Weg zunächst zurück in seine Heimatstadt, ehe er 1842 als erster Rabbiner im damals neu geschaffenen Rabbinat Alzey seine Wirkungsstätte besaß. Samuel Adler hat - wie kein anderer - die jüdische Gemeinde Alzey geprägt. Als einer der führenden Rabbiner in Deutschland brachte er die Modernisierung des Judentums voran; so trat er u.a. für die Beteiligung der Frauen am Gottesdienst und dessen Abhaltung in deutscher Sprache ein. Im Jahre 1857 verließ er Deutschland, um dem Ruf der großen jüdischen Reformgemeinde „Emanu-El“ in New York zu folgen; hier wirkte er als deren Oberhaupt bis 1874. Dr. Samuel Adler verstarb 1891 in New York.

Neben dem Rabbiner hatte die Alzeyer Gemeinde auch einen Kantor angestellt.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20102/Alzey%20AZJ%2011071853.jpghttp://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20185/Alzey%20AZJ%2016031886.jpg

Anzeigen in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 11.Juli 1853 und vom 16.März 1886

Anm.: Am Volksschullehrerseminar in Alzey gab es eine jüdische Sektion, an der alle jüdischen Lehrer Hessens ausgebildet wurden.

Der Friedhof „Am Judengraben”, der heutigen Antoniterstraße, war die älteste Begräbnisstätte der Juden von Alzey und wurde seit dem ausgehenden 17.Jahrhundert genutzt.

                        Alter Friedhof am „Judengraben" (Gemälde Carl Schüler, um 1840)

Nach der Anlage eines neuen Friedhofes im Jahre 1810 wurde der alte geschlossen und ein Teil der Grabsteine auf das neue, an den kommunalen Friedhof angrenzende Gelände gebracht. Seit 1820 bestand eine „Chewra Kadischa“, die bei Bestattungen und der Pflege Kranker hilfreich war.

Von 1842 bis 1933 war Alzey Rabbinatssitz; der flächenmäßig relativ große Rabbinatsbezirk umfasste um 1870 fast 40 Dörfer, die zu 29 Gemeinden zusammengelegt waren. Wenige Jahrzehnte später war jedoch ein Teil der Landgemeinden durch Aus- und Abwanderung geschrumpft.

Juden in Alzey:

         --- um 1550 ........................   40 jüdische Familien,* *im Amt Alzey

    --- um 1710/20 .....................    9     “       “    ,

    --- 1772 ...........................   82 Juden,

    --- 1789 ...........................   21 jüdische Familien,

    --- 1800 ...........................  139 Juden,

    --- 1806/07 ........................   30 jüdische Familien,

    --- 1824 ...........................  237 Juden,

    --- 1834 ...........................  285   “  ,

    --- 1855 ...........................  364   “  (6,5% d. Bevölk.),

    --- 1864 ...........................  288   “  ,

    --- 1871 ...........................  323   “  ,

    --- 1880 ...........................  331   “  (5,7% d. Bevölk.),

    --- 1900 ...........................  314   “  (4,6% d. Bevölk.),

    --- 1910 ...........................  320   “  ,

    --- 1925 ...........................  237   “  ,

    --- 1933 (Juni) ....................  197   “  (ca. 2% d. Bevölk.),

    --- 1937 ...........................  110   “  ,

    --- 1938 ....................... ca.   85   “  ,

    --- 1939 (Dez.) ....................   76   “  ,  

    --- 1940 ...........................   46   “  ,

    --- 1943 (Dez.) ....................   keine  “  .

Angaben aus: Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Bd. 1, S. 39

und                D. Hoffmann, “ ... wir sind doch Deutsche”. Zu Geschichte u. Schicksal der Landjuden in Rheinhessen

Jüdische Bürger gehörten innerhalb der kleinstädtischen Bevölkerung Alzeys zur Elite; sie hatten einen beträchtlichen Anteil an den dortigen Ladengeschäften und waren vor allem im Textil- und Schuhwarenbereich, aber auch im Agrar-, Pferde- und Viehhandel tätig. 1925/1926 gab es ca. 50 Betriebe bzw. Unternehmen, die von jüdischen Inhabern geführt wurden.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20157/Alzey%20Israelit%2016081900.jpg http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20102/Alzey%20AZJ%20060119221.jpg

Anzeigen in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Aug. 1900 und der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 6. Jan. 1921

Eine Abwanderung der jüngeren Juden aus Alzey hatte bereits Anfang der 1860er Jahre eingesetzt: Sie gingen nach Übersee oder in größere Städte, weil sie hier eine bessere Zukunft sahen. So lebten im Jahr der NS-Machtübernahme nur noch ca. 200 Juden in Alzey. Am 1.April 1933 fanden „Blockade-Aktionen“ gegen jüdische Geschäfte statt, und auch in der Folgezeit setzte sich die antisemitische Hetze fort. Zwei Jahre später, im Juli 1935, wurde Juden der Besuch des Alzeyer Schwimmbades verboten; die Friseure der Kleinstadt verkündeten in einer Zeitungsannonce, „künftig keine Juden mehr zu bedienen bzw. in ihren Salons zu dulden.” 1936 teilte der Alzeyer Bürgermeister dem Kreisamt mit, dass die Juden aus dem Wirtschaftsleben der Stadt „so gut wie ausgeschlossen“ seien. Bis 1938 war der Prozess der „Arisierung“ weitgehend abgeschlossen; am längsten konnten sich die Metzgereien und Viehhandlungen, die in jüdischem Besitz waren, der Geschäftsaufgabe entgegenstemmen. Mehr als 50 jüdische Gewerbebetriebe wurden aufgelöst oder verkauft. Alle diese Vorgänge führten dazu, dass zahlreiche jüdische Familien Alzey verließen. Ein Teil von ihnen verzog in größere Städte Deutschlands, der andere Teil ging den direkten Weg in die Emigration, vor allem nach Übersee.

Während des Novemberpogroms von 1938 - an ihm waren vor allem auswärtige SA- und SS-Angehörige aktiv beteiligt - wurde die bereits nicht mehr genutzte Synagoge zerstört und das zertrümmerte Mobiliar und die Kultgegenstände vor dem Gebäude in Brand gesteckt. Die Synagogenruine wurde Mitte der 1970er Jahre abgerissen, nur eine der beiden am Giebel angebrachten Gesetzestafeln und eine Thorarolle sind erhalten geblieben.

Alzeyer Synagogenruine vor dem Abbruch (um 1955)

Auch der von der inzwischen stark verkleinerten Gemeinde aufgesuchte Betsaal in einem Privathaus war gestürmt worden; die wenigen noch vorhandenen jüdischen Geschäfte und Wohnungen wurden verwüstet; hieran beteiligten sich auch Bürger von Alzey, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Am gleichen Tage wurden 15 Juden aus Alzey verhaftet und ins KZ Buchenwald gebracht. Das jüdische Gemeindeleben kam nach dem Novemberpogrom zum Erliegen - zumal 1940 nur noch knapp 50 Juden in Alzey lebten. Knapp 40 meist ältere und wenig begüterte Juden knapp 40 Personen wurden im September 1942 „in den Osten“ deportiert. Mehr als 100 in Alzey geborene oder längere Zeit ansässige Juden wurden Opfer des Holocaust.

Im Jahr 1952 fand vor dem Mainzer Landgericht ein Prozess gegen neun am Pogrom in Alzey beteiligte „angesehene, ehrbare Bürger“ statt; die Verfahren wurden schließlich eingestellt.

Am ehemaligen Standort der zerstörten Synagoge in der Augustinerstraße ist eine Gedenktafel mit der folgenden Inschrift angebracht:

Hier stand die 1854 erbaute 1938 zerstörte Synagoge

Zum Gedenken unserer jüdischen Mitbürger

Aus Anlass des 50.Jahrestages der Pogromnacht von 1938 wurden vier weitere Gedenktafeln mit den Namen der Alzeyer Juden aufgestellt, die während der NS-Zeit den Tod gefunden hatten; allein drei davon verzeichnen die Namen Alzeyer Juden.

Zur Erinnerung an unsere ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Leben und Heimat unter dem Regime der Barbarei,

des Rassenwahns und der Unmenschlichkeit verloren.

“Das Vergessenwollen verlängert das Exil und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.”

Eine steinerne Bank in der Selzgasse - als Denkmal von Schülern gestaltet - erinnert seit 1996 an das 15jährige jüdische Mädchen Marianne Strauß, das gemeinsam mit ihrer Mutter 1942 deportiert und ermordet wurde.

Als Erinnerung an die alte Alzeyer Synagoge von 1791 ist 2009 ein Denkmal an der Ecke Hospitalstraße/Löwengasse errichtet worden, das mit einer Inschrift zum einen auf den berühmten Rabbiner der Stadt, Dr. Samuel Adler, und zum anderen auf die im Zuge der Altstadtsanierung 1976 abgerissene Synagoge verweist. Initiator dieses steinernen Monuments ist der Altstadtverein Alzey, als Schöpfer des Denkmals zeichnet der Flomborner Bildhauer Florian Geyer verantwortlich.

                      Denkmal für die 1976 abgebrochene alte Synagoge in der Spießgasse (Aufn. Helmut Schmahl)

Initiiert vom Altstadtverein wurden 2011 die ersten 18 sog. „Stolpersteine“ in Alzey verlegt; 2012 folgten weitere 16; in den darauffolgenden Jahren wurde die Aktion noch fortgeführt.

Stolperstein Alzey Abraham Beckhardt.jpg Stolperstein Alzey Ludwig Koch Antoniterstraße 60.jpg Stolperstein Alzey Martha Koch.jpg Stolpersteine Alzey Hermann Hirsch.jpg Stolpersteine Alzey Alice Hirsch.jpg Stolperstein Alzey Erna Hirsch.jpg

verlegt in der Antoniterstraße (alle Aufn. Doris Seibel-Tauscher, 2012/2017, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0)

... und verlegt in der Volkerstraße Stolperstein Alzey Doktor Ludwig Baum.jpg Stolperstein Alzey Clara Baum.jpg Stolperstein Alzey Hannelore Baum.jpg Stolperstein Alzey Melanie Stern.jpg

Der neue jüdische Friedhof von Alzey liegt mit allen seinen drei Teilen heute innerhalb des allgemeinen Friedhof der Stadt an der Berliner Straße. 

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Ansichten des älteren Teils des jüdischen Friedhofs in Alzey (Aufn. M. Ohmsen, 2011)

 

In der zur Verbandsgemeinde Alzey-Land gehörenden Ortschaft Erbes-Büdesheim lebten seit dem beginnenden 17.Jahrhundert Juden, allerdings waren es stets nur sehr wenige Familien. Bis Mitte des 19.Jahrhunderts gehörten sie zur Synagogengemeinde Flonheim, danach bildeten sie gemeinsam mit den jüdischen Familien aus Wendelsheim eine autonome Gemeinde. Der Betraum befand sich in einem Privathaus der jüdischen Familie Strauß/Levy in der Niedergasse.

In den 1720er Jahren ist erstmals ein jüdischer Friedhof am Ort erwähnt; ab 1838 wurde ein neues Beerdigungsgelände genutzt, das inmitten von Äckern lag.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%2059/ErbesBuedesheim%20Friedhof%20102.jpg Jüdischer Friedhof Erbes-Büdesheim (Aufn. J. Hahn, 2005)

Ende der 1920er Jahre lebten in Erbes-Büdesheim 13 Personen mosaischen Glaubens; bis 1939 hatten alle den Ort verlassen. Mindestens elf jüdische Einwohner von Erbes-Büdesheim/Wendelsheim wurden Opfer der Shoa.

Das Gebäude, in dem sich der Betraum befand, ist bis auf den heutigen Tag erhalten.

2016 wurden im Ort zehn sog. „Stolpersteine“ verlegt; weitere sollen noch folgen.

Stolpersteine Stolpersteine 

Stolpersteine“ für die Familien Levy und Strauß (Aufn. aus: erbes-buedesheim.de)

Weitere Informationen:

Julius Lewit, Die israelitische Religionsgemeinde in Alzey, in: Mitteilungsblatt des Landesverbandes der Israel. Religionsgemeinden, No.2//1927

Otto Böcher, Juden in Alzey, in: Alzeyer Geschichtsblätter, Heft 5/1968, S. 131 - 146

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang - Untergang - Neubeginn, Societäts-Verlag, Frankfurt/M., 1971, Bd. 1, S. 39 - 42 und S. 164/165

Paul Arnsberg, Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Bilder - Dokumente, Eduard Roether Verlag, Darmstadt 1973, S. 13/14

Otto Böcher, Zur Geschichte der Alzeyer Juden, in: 1750 Jahre Alzey - Festschrift 1973, S. 196 - 206

Otto Böcher, Die Geschichte der Alzeyer Juden, in: Alzeyer Geschichtsblätter, Heft 10/1974, S. 37 - 44

Beate Linde Weiland, In memoriam - Das Alzeyer Memorbuch, in: Alzeyer Geschichtsblätter, Heft 14/1977, S. 132 ff.

Hannelore Künzl, Judaica im Museum zu Alzey, in: Alzeyer Geschichtsblätter, Heft 13/1978, S. 85 - 106

Karl-Heinz Debus, Die Reichskristallnacht in der Pfalz - Schuldbewußtsein und Ermittlungen, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, NF 90/1981, S. 445 - 515

Dieter Hoffmann, Der Kreis Alzey während des Nationalsozialismus, in: 150 Jahre Landkreis Alzey, Festschrift 1985, S. 78 – 94

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 12/13

Dieter Hoffmann, Die Juden im Landkreis Alzey 1933 - 1945, Köln 1987

Dieter Hoffmann, Zur Geschichte der Alzeyer Juden (Begleitheft zur Ausstellung im Museum der Stadt Alzey), Hrg. Stadtverwaltung (Kulturamt) Alzey, Alzey 1988

Elke Ebert, Nationalsozialistische Machtergreifung in Alzey, in: Alzeyer Geschichtsblätter, Heft 23/1988, S. 144 - 167

Dieter Hoffmann, “ ... wir sind doch Deutsche”. Zu Geschichte und Schicksal der Landjuden in Rheinhessen, Hrg. Stadt Alzey, Alzey 1992

Dieter Hoffmann, Die Verfolgung und Vernichtung der rheinhessischen Juden am Beispiel der Landbevölkerung, in: H.-G.Meyer/H.Berkessel (Hrg.), Die Zeit des Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz, Band 1: “Eine nationalsozialistische Revolution ist eine gründliche Angelegenheit !”, Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2000, S. 120 f.

Karl Müller, Geschichte von Erbes-Büdesheim, in: Alzeyer Geschichtsblätter, Sonderheft 16, Alzey 2001

Alzey, in: alemannia-judaica.de (mit zahlreichen Dokumenten zur jüdischen Ortshistorie)

Stefan Fischbach/Ingrid Westerhoff (Bearb.), “ ... und dies ist die Pforte des Himmels”. Synagogen. Rheinland-Pfalz und Saarland, Mainz 2005, S. 76 – 78 und S. 146

Jüdisches Alzey“ – Mehrteilige Artikelserie in der „Allgemeinen Zeitung“ (Rhein-Main-Presse), Januar 2009

Rainer Karneth, Juden im Alzeyer Land, 2010

Altstadtverein Alzey e.V. (Hrg.), Stolpersteine in Alzey, online abrufbar unter: altstadtvereinalzey.de/stolpersteine.php

Stolpersteine für Alzey (2014), als PDF-Datei abrufbar unter: altstadtvereinalzey.de/stolpersteine_fuer_alzey.pdf

Roswitha Wünsche-Heiden (Red.), In Erbes-Büdesheim werden Stolpersteine verlegt, in: „Allgemeine Zeitung – Rhein-Main-Presse“ vom 25.2.2016

Auflistung der in Alzey verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Alzey